

08.02.2010: fish international 2010 in Bremen widmet sich der Nachhaltigkeit
Die Herkunft von Fisch wird immer wichtiger
Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Auch bei der fish international 2010. Die Fachmesse stellt vom 21. bis 23. Februar Nachhaltigkeit bei der Beschaffung, bei Verarbeitung und Logistik in den Mittelpunkt. Die Messe gliedert sich in die vier Ausstellungsbereiche Trading Market, Processing, Point of Sale und Logistics, durch die sich der Schwerpunkt Nachhaltigkeit wie ein roter Faden zieht. „Inhaltlich gibt es einiges Neues, wir haben aber auch Bewährtes von 2008 wieder aufgenommen und weiterentwickelt“, erläutert Sabine Wedell, Projektleiterin bei der Messe Bremen. So wird eine Schulung für Thekenmitarbeiter zum Thema Nachhaltigkeit angeboten. Außerdem neu: Die „Food Quality and Safety Area“, wo sich alles um Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement dreht.
Fachbesucher aus Fischgroß- und Einzelhandel, Importeure, Exporteure, Broker und Fischverarbeiter kommen nach Bremen, um sich über neue Produkte, Trends und brandaktuelle Themen zu informieren und zu diskutieren. Aus 40 Ländern kamen zur vergangenen fish international die Aussteller. Noch internationaler ging es bei den Besuchern zu: 11.400 Fachbesucher aus 58 Nationen besuchten die Messe. Einen immer wichtigeren Stellenwert nimmt dabei Osteuropa ein: 2008 waren fünf Länder Osteuropas unter den Top 10 bei den Besucherzahlen: Polen, Rumänien, die Russische Föderation, Litauen und die Ukraine. „
Der osteuropäische Markt gewinnt in der Branche zunehmend an Bedeutung“, berichtet Wedell.
„Für die Messe 2010 haben sich wieder zahlreiche Aussteller und Besucher aus Osteuropa angekündigt.“
Aus Deutschland stellt sich zum Beispiel die neu gegründete Trans-Gourmet Seafood aus Bremerhaven auf 400 Quadratmetern vor. Gemeinsam mit Fisch & Seafood-Anbietern präsentiert das Unternehmen neben einer großen Auswahl an Meeresdelikatessen auch maritime Ergänzungsprodukte – darunter Frischfisch, TK-Ware, Marinaden, Schalen- und Krustentiere, Feinkostsalate, Backwaren und moderne Kühlthekentechnik. „Zudem werden wir erstmals der breiten Fachöffentlichkeit unser neuartiges, nachhaltiges SBFisch-Konzept für den LEH vorstellen, das sich durch eine beträchtliche kulinarische Bandbreite auszeichnet“, kündigt TransGourmet-Seafood-Geschäftsführer Ralf Forner an. Großen Anklang fand im Jahr 2008 die Sonderschau Fischfachhandel. Grund genug hier anzuknüpfen: Auf der rund 600 Quadratmeter großen Fläche präsentieren die beteiligten Unternehmen ihre Produkte und beispielhafte Thekenkonzepte.
Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit
Ein Seminar für Verkaufsmitarbeiter beantwortet Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit: Was bedeutet Nachhaltigkeit bei Seafood? Was ist MSC? Was ist BIO-Fisch? Dies und vieles mehr werden im Workshop geklärt. In der Branche stößt das Angebot auf positive Resonanz. „Nachhaltigkeit ist für uns ein zentrales Thema. Für viele Kunden spielt das mittlerweile bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Unsere Mitarbeiter müssen daher auf Kundenfragen angemessen reagieren können“, berichtet Volker Künne, Category Manager Frischfisch bei der real,- SB-Warenhaus GmbH. „Deshalb freue ich mich sehr, dass auf der Messe eine Schulung zum Thema Nachhaltigkeit angeboten wird."
Außerdem neu auf der fish international: die „Food Quality and Safety Area“. „Dort findet man moderne und bereits bewährte Technologien, die das Qualitätsmanagement erleichtern. Besucher haben in der ‚Food Quality and Safety Area’ die Möglichkeit, sich kompakt über Qualitätssicherung und Lebensmittelsicherheit zu informieren und mit Fachleuten auszutauschen“, erklärt Dr. Boris Oberheitmann, Geschäftsführer der Sequid GmbH und der Q-Bioanalytic GmbH. Wissenschaftler, Labore, Zertifizierungsagenturen, Berater und Produzenten aus dem Bereich Lebensmittelsicherheit werden demonstrieren, wie Qualitätsmanagement und Produktsicherheit in Bezug auf Fisch als hochsensibles, lebendiges Lebensmittel wirtschaftlich umgesetzt werden können.
Die Zukunft von Indoor-Fishfarming
Ein weiterer Bereich widmet sich ausführlich dem Indoor-Fishfarming. Hier präsentieren die Aussteller Produktalternativen aus nachhaltiger Aquakultur. „Dieser Bereich ist interessant für Fischein- und verkäufer“, erklärt Wedell. „Hier werden der aktuelle Stand der Technik präsentiert, Produkte gezeigt und Produzenten stellen sich vor.“ Im begleitenden Vortragsprogramm gehen Praktiker und Experten aktuellen Fragen rund um das Indoor-Fishfaming auf den Grund. Für den wissenschaftlichen Teil haben sich die Veranstalter das Bremerhavener IMARE Institut für Marine Ressourcen GmbH ins Boot geholt. TW
www.fishinternational.com
Schon vor der Messe können sich Fachbesucher in der B2B-Online-Kontaktbörse der fish international kennen lernen und sich für ein Treffen vor Ort in der B2B-Lounge in Halle 6 verabreden. Die B2B-Lounge ist an allen Veranstaltungstagen geöffnet. Auf www.fishinternational.com kann man sich für die Kontaktbörse anmelden, ein Profil anlegen und nach potenziellen Geschäftspartnern recherchieren.
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