15.12.2010: Neuheiten von der Brau Beviale 2010 in Nürnberg

Die gesamte Wertschöpfungskette auf einer Messe im Blick

Wie die NürnbergMesse mitteilte, präsentierten im November 1.348 Aussteller in Nürnberg Trends und Neuheiten rund um die Produktion und Vermarktung von Bier und alkoholfreien Getränken. Im Mittelpunkt des Interesses der 32.600 Fachbesucher standen dabei neue Entwicklungen auf so verschiedenen Fachgebieten wie Rohstoffe, Maschinen- und Anlagen, Betriebs- und Laborausstattung, Verpackung oder Energiewirtschaft. Die Messe bildet damit die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum Vertrieb des Fertigproduktes ab. Aus diesem Spektrum stellt LT eine Reihe von Produkten vor.

Einsatz von Gerste beim Bierbrauen
DSM Food Specialties ist ein weltweit führendes Unternehmen für Enzymanwendungen. Auf der Brau Beviale 2010 stellte es mit „Brewers Compass“ ein neues Enzympräparat vor, mit dem es möglich sein soll, 100prozentige Gerstenbiere in höchster Qualität zu produzieren. Dieses neue System, das sich eher auf den internationalen Markt richtet, ist eine Weiterentwicklung der bereits im Produktangebot von DSM enthaltenen Enzympräparate, die bei der Verarbeitung von Gerste eingesetzt werden. Brewers Compass steht als Flüssigpräparat zur Verfügung. Aufgrund seiner günstigen Kosten kann es für das Brauen von Bier mit einem Gerstenanteil zwischen 30 und 100 Prozent eingesetzt werden. Mit Brewers Compass können höhere Gerstenmengen nach Unternehmensangaben ohne Qualitätseinbußen eingesetzt werden, wodurch sich auch die Kosten für die Herstellung bereits auf dem Markt eingeführter Biermarken reduzieren lassen würden. Zusätzliche Möglichkeiten böten sich Brauereien, die jetzt den preisempfindlichen Markt für Eigenmarken, aber auch höherwertige Marktsegmente mit hochwertigen Produkten versorgen möchten, so DSM. Die enzymatischen Aktivitäten des Präparats sind so aufeinander abgestimmt, dass sie die in der Gerste enthaltenen Enzyme unterstützen und einen Synergieeffekt bewirken. Der Brauvorgang zeichnet sich entsprechend durch eine schnelle Filtration von Maische und Bier und eine gute Fermentierbarkeit aus. Außerdem kann das Verfahren stabiler gesteuert werden und Qualitätsschwankungen der Rohstoffe lassen sich leichter ausgleichen.

kronesNeue Prozesstechnik für Keller und Sudhaus
Lösungen für die Prozesstechnik von Brauereien waren ein Schwerpunkt der Präsentationen der Krones AG. Im Fokus standen dabei die Sudhausarbeit und die Kellertechnik. Auf Basis von „Botec F1“ hat Krones ein intelligentes Route Management System für den Bereich der Prozessleittechnik entwickelt, das Maßstäbe für automatisierte Tanklager setzen soll. „DynaRoute“ ermittelt für einen Produkttransfer im Keller eine Verbindung zwischen Quelle und Ziel. Hierbei berücksichtigt das System den Anlagenzustand, übernimmt Steuerung und Koordination der Wege und protokolliert diese Vorgänge. Optimierte Nutzung von Ressourcen und erhöhte Sicherheit sind seine wesentlichen Vorteile. Ein neues Kellerkonzept namens TwinPro entwickelt darüber hinaus die bewährte Doppelsitzventiltechnik mit ihrer dezentralen Ausführung in vollautomatisierten Kelleranlagen weiter.

Vorrangiges Ziel war es dabei, mit gleichbleibend hohem Hygienestandard und hoher Produktqualität eine Reduzierung der Betriebskosten zu erreichen. Die Basis des neuen Kellerkonzeptes bilden Doppelsitzventile, die in Befüll- und Entleerblöcken zusammengefasst sind. Mit „Boreas“ schließlich stellte das Neutraublinger Unternehmen eine neue Lösung zur kontrollierten Ausdampfung unerwünschter Aromastoffe wie Dimethylsulfid aus der Heißwürze im Brauprozess vor. Charakteristisch für das Verfahren sind sein geringer Platzbedarf, seine leichte Nachrüstbarkeit sowie eine Arbeitsweise, die ohne den Einsatz von Vakuum oder zusätzlicher thermischer Energie auskommt. Je nach Ausgangsniveau sind mit Boreas DMS-Reduktionsraten von maximal 70 Prozent zu erreichen.

khsOptimierungen in Füllsystem integriert
Mit einem umfassenden Paket an Neuheiten will KHS die Erfolgsgeschichte seines Kunststoffflaschen-Füllsystems Innofill DRV weiter fortsetzen. So ist mit ihm neben magnetisch induktiver Durchflussmessung nun auch die Volumenmessung mittels eines Flügelradsystems realisierbar. Die Messung geschieht auf Basis der in den Flügelräumen transportieren Flüssigkeitsvolumina in Verbindung mit der Rotationsgeschwindigkeit des Flügelrades. Die Signalübertragung geht berührungslos an einen Sensor, der aus den Messsignalen den Flüssigkeitsdurchsatz ableitet. Das Flügelradmessgerät erweitert die Einsatzmöglichkeiten des Innofill DRV.

So lassen sich nun auch Getränke mit sehr geringem oder ganz ohne Leitwert abfüllen. Das kommt beispielsweise dem immer stärkeren Verbraucherwunsch nach demineralisierten Wässern entgegen, die über keinerlei Leitwert verfügen. Die Gewährleistung höchster hygienischer Maßstäbe stand bei der Entwicklung des Flügelradmessgerätes mit im Vordergrund. So besteht es ausschließlich aus äußerst temperaturbeständigen Materialien, die eine Reinigung und Sterilisation bei Temperaturen bis 120° Celsius verkraften. Außerdem lassen sich statt unterschiedlicher Kunststoff-flaschen mit einer identischen Mündungsgröße, jetzt auch verschiedenartige Gebinde mit zwei Mündungsgrößen verarbeiten. Die Füllventile können bei einem anstehenden Mündungswechsel durch einen werkzeuglosen und schnellen Austausch der Neckringaufnahme einfach umgerüstet werden. Ein zusätzlicher positiver Aspekt dieser Neuheit: Der Füller DRV managt neben der Abfüllung von stillen auch die Abfüllung von kohlensäurehaltigen Getränken in Kunststoffflaschen mit großflächigen Mündungen wie der 38 Millimeter-Mündung. Als Werkstoffe für Membrane und Dichtungen werden jetzt neu entwickelte aromaresistente Elastomere verwendet.

geapheEnergiekosten von Pasteuren visualisiert
GEA PHE Systems stellte erstmals die Wechselwirkung zwischen Wärmerückgewinnungsraten und Energieeffizienz für die Getränkeindustrie in den Fokus. Der Hersteller von Plattenwärmetauschern hat ein Programm entwickelt, das den Einfluss differierender Wärmerückgewinnungsraten in Pasteuren auf Investitionskosten, Energieeinsparungen und die CO2-Emissionen visualisiert. Entscheidender Faktor dabei ist, dass das Wechselspiel aller Komponenten zueinander berücksichtigt wird. Dafür wurden die spezifischen Eck- und Energiedaten aller handelsüblichen Pumpen, Kompressoren und der GEA-Plattenwärmetauscher in einer Datenbank hinterlegt. Als vierte Kenngröße spielt der Gaspreis mit in die Kalkulation hinein.

Auf Knopfdruck vergleicht das Programm alle Parameter miteinander und analysiert so, welcher Pasteur als Idealkomponente die größtmögliche Energieeffizienz gewährleistet. Mit den Plattenwärmetauschern von GEA PHE Systems lassen sich nach Unternehmensangaben bis zu 96 Prozent der im Prozess eingesetzten Energie zurückgewinnen. Allerdings muss die höchste Wärmerückgewinnungsquote nicht zwingend die bestmögliche Energieeffizienz nach sich ziehen. Ganz zu schweigen von den Investitions- und laufenden Betriebskosten. Das verdeutlichte das datenbankgestützte Programm sehr anschaulich.

geawsepBierrückgewinnung für kleine Betriebe
Für kleinere oder mittelständische Brauereien ergaben sich bisher wegen der geringen Gelägermengen bei der Investition in eine Bierrückgewinnung lange Amortisationszeiten. Diese Lücke hat GEA Westfalia Separator jetzt geschlossen. Das Herzstück der Bierrückgewinnung ist der neue Düsen-Separator HFC 15, der als Exponat auf der Brau Beviale ausgestellt wurde. Er ist aufgrund seiner Bauweise so leistungsstark, dass er mit vergleichsweise kleinen Maschinenkosten die anfallenden Hefe- und Gelägermengen aufbereiten kann. Das Ergebnis sind Amortisationszeiten, die bisher mit Neumaschinen in diesem speziellen Einsatzgebiet nicht darstellbar waren. Der HFC 15 verarbeitet etwa 10 hl pro Stunde Hefezulauf plus interner Wasserverdünnungseinheit.

Damit eignet er sich je nach Hefewirtschaft für Brauereien bis etwa 1 Mio. hl. Neben dem Separator HFC 15 ist ein Hefesammeltank notwendig, in dem die Hefe bzw. das Geläger homogen vorgehalten wird. Im Tank wird die Hefe gegebenenfalls bereits mit entgastem Wasser auf den gewünschten Stammwürzewert eingestellt oder auf dem Weg zum Separator „inline“ ausgemischt. Der Separator trennt diesen Zulauf dann kontinuierlich in einen Strom mit etwa 80 Volumenprozent Hefe. Über diesen technologischen Trick des „Hefeauswaschens“ sind mit einem Düsen-Separator Ausbeuten bezüglich des Extrakts von 90 Prozent absolut möglich.

rulandTurn-Key-Lieferung kompletter Fabriken
Ruland Engineering & Consulting plant und realisiert weltweit Komplettlösungen für Prozessanlagen in den Branchen Lebensmittel, Getränke, Pharmazie und Kosmetik. Das Spektrum erstreckt sich von Technikumsanlagen bis zur Hochleistungs-produktionsanlage. Das Know-how der Ruland-Ingenieure liegt im individuellen Handling von Flüssigkeiten aller Art. Die Erfahrung im Umgang mit unterschiedlichen Produkten wie Getränken, Konzentraten, Water for Injection, Aromen u. a. sind die Basis für den Technologietransfer auf neue Produkte und die Entwicklung von neuen Verfahren und Sonderanlagen.

So hat das Unternehmen den Auftrag für die Turn-Key-Lieferung einer kompletten Fabrik für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln aus Honig und anderen Bienenprodukten für einen russischen Kunden erhalten. Das Projekt begann mit einer intensiven Beratung in der Planungsphase, um mit dem Kunden Produktionsverfahren und –logistik zu optimieren und die Anlage gleichzeitig für künftige Hygieneanforderungen offen zu halten. Die Planung, Fertigung, Aufstellung, Inbetriebnahme und Wartung aller Prozessanlagen erfolgt durch eigene Mitarbeiter. Auf der Messe wurde eine Umkehrosmoseanlage gezeigt, die komplett aus Edelstahl gefertigt wird. Die RO-Anlage ist heiß sanitisierbar. Dadurch können die hygienischen Anforderungen an das Wasser durchgängig ohne den Einsatz von Chemikalien erfüllt werden.

GMKompakte Waschmaschine mit neuem Flaschenträger
Die GM Getränketechnik & Maschinenbau GmbH, Gera, zeigte ihre neueste Entwicklungsstufe bei den Flaschenwaschmaschinen. Die ausgestellte „ARCADE GEK 4RV1-230/80-24“ hat eine Leistung von 15.000 Flaschen (0,5l) pro Stunde und wurde direkt nach der Messe bei der Maierbräu GmbH & Co.KG im bayerischen Altomünster installiert. Jede Flasche hat eine Behandlungszeit von 17,8 Minuten und benötigt dabei lediglich 260ml Wasser zur perfekten Sauberkeit. Eine der Besonderheiten dieser Maschine ist der interne Flaschenumlauf bei externen Störungen. So läuft bei einem Stopp in der Abfülllinie die Flaschen-reinigungsmaschine weiter.

Dadurch wird zum einen der Laugeneinbrand und zum anderen die Erwärmung der Flaschen nach der Frischwasserspritzung verhindert. Eine weitere Neuheit ist die spezielle Ausführung des Flaschenträgers. Die Maschinen sind als Einend- oder Doppelend-Reinigungssysteme im Leistungsbereich zwischen 5.000 und 60.000 Flaschen/h lieferbar und reinigen mit einer kontinuierlichen Spritzung. Eine Spezialität des Unternehmens ist der Einbau der kompakten Hochleistungswaschmaschinen in sehr flache, schmale oder enge Gebäude.

ehHöhere Verfügbarkeit durch bessere Ressourcennutzung
Endress+Hauser stellte die Brau Beviale 2010 unter das Motto, die Prozessautomatisierung effizienter zu gestalten und insbesondere auch die Nachhaltigkeit zu verbessern. Auf dem Messestand wurde durch verschiedene Exponate demonstriert, wie Rohstoffe und Energie bei der Getränkeherstellung besser genutzt und Anlagenlaufzeiten optimiert werden können. Dazu gehören Sensoren zur Inline-Qualitätssicherung ebenso, wie Energieerfassungssysteme. Dauerhaft relevante Ergebnisse können nur mit gut gewarteten und kalibrierten Sensoren erzielt werden. Das Angebot zur Vor-Ort-Kalibrierung wurde deshalb anhand einer transportablen Anlage zur Durchflusskalibrierung dargestellt.

Nachhaltig innovativ mit integrierten Linien
Unter dem Namen „BottleGuard“ präsentierte Ecolab eine Reihe von Neuerungen, die die Prozessführung rund um die Flasche optimieren und deren Lebensdauer verbessern sollen. Schwerpunkt dieser neuen Programme ist die Energie- und Wassereinsparung, um die Nachhaltigkeit im Flaschenkeller zu verbessern.

ecolabUm eine Leistungssteigerung der Flaschereinigungsmaschine zu erzielen, setzt das Unternehmen auf eine Reduktion der Laugenkonzentration und eine signifikante Absenkung der Reinigungstemperatur. Beides soll zu Energieeinsparungen und geringerem Flaschenverschleiß führen. Für bereits abgenutzte Flaschenpools bietet Ecolab „Scufex“ an. Mit dem neuen System werden Reibringe und Abnutzungsspuren an den Flaschen erfolgreich kaschiert. Ein entscheidender Faktor der Prozess-optimierung in der Abfüllung ist die Bandschmierung. Die zweite Generation der DryExx Technologie für Stahlbänder und Glasflaschen ermöglicht eine einfachere Applikation und soll maximale Wassereinsparung und optimierte Linienleistung bewirken.

Das „berührungslose“ Dosiersystem sorgt für hygienisch einwandfreie und effektive Schmierung auf allen Teilen der Linie. Positive Ergebnisse der Wasserreduzierung in der Abfüllung sind die Erhöhung des Hygienestandards und der Arbeitssicherheit sowie eine deutliche Kostensenkung. Bedingt durch geringere Reibbeiwerte wird der mechanische Verschleiß der Flaschen auf ein Minimum reduziert.

koenigWirtschaftliche Abwasserbehandlung für die Branche
Der Schwerpunkt des Ingenieurbüros Abwasser König ist die wirtschaftliche Abwasserentsorgung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Auf der Messe informierte König anhand aktueller Projekte zum Thema. Zu nennen sind beispielhaft der Bau des Misch- und Ausgleichstanks bei der Privatbrauerei Kaiserdom, der Bau der Kläranlage bei Graf Arco oder der Bau der Abwasser-vorbehandlungen bei Bionade und bei drinks&food. Das Leistungsspektrum reicht von der Grundlagenermittlung, der Prüfung von Verfahrensalternativen über die Genehmigungs- und Ausführungsplanung bis hin zu Angebotseinholung, Angebotsvergleich, Vergabevorbereitung, Projektbegleitung, Inbetriebnahme, Abnahme und Dokumentation.

Die Grundlagenermittlung umfasst dabei auch die Abstimmung der Einleitbedingungen sowie die Beratung zu Beitrags- und Gebührenfragen, z.B. bezüglich eines Starkverschmutzerzuschlages. Hierdurch können häufig aufwendige Vorbehandlungen vermieden werden. Betreuung beim Betrieb der Abwasseranlagen, Verfahrensüberprüfung, Funktions- und Betriebskontrollen sowie Sofortmaßnahmen bei Betriebsstörungen runden das Angebot ab. Die Optimierung bestehender Abwasseranlagen und Verfahrenstechniken erlangt aktuell aus wirtschaftlicher Sicht immer größere Bedeutung. Hier konnten mit der Optimierung der SBR-Anlagen bei Streker Natursaft, der Molkerei Hüttenthal und den Goldsteig Käsereien aktuelle Praxisbeispiele präsentiert werden.

dominoZuverlässige Kennzeichnungs- und Markierlösungen
Domino zeigte unter anderem den „A-Serie plus Duo Doppelstrahl-Inkjetcodierer“. Er ist in der Lage, bei gleicher Geschwindigkeit doppelt so viele Zeilen zu drucken wie ein herkömmliches Einstrahlsystem und sorgt damit bei Ausstoßmengen von bis zu 2.000 Produkten pro Minute für eine konstant hohe Produktionslinien-effektivität. Die „D-Serie plus“ wiederum bietet vielseitige CO2-Laserbeschriftung für erstklassige Kennzeichnungsqualität. Dank des kleinen Scan-Kopfes eröffnen diese Lasersysteme neue und flexible Integrationsmöglichkeiten, so dass die Integration sowohl am Etikettieraggregat als auch am Flaschentisch möglich ist. Das kompakte Laserbeschriftungssystem D200+ druckt gleichbleibende und dauerhaft klare Codes, Seriennummern, Strichcodes, 2D-Codes, Schriftarten und Grafiken in beliebiger Ausrichtung.

Es lässt sich dank seiner kompakten Bauweise mühelos in engen Produktionsbereichen montieren und einstellen. Konstruiert gemäß IP55 eignet es sich für raue Produktionsumgebungen wie sie in der Getränkeindustrie häufig zu finden sind. Zuverlässig, robust und bedienungsfreundlich aufgebaut ist der M200P Palettenetikettierer in Edelstahlausführung. Er gewährleistet eine zuverlässige Etikettierung rund um die Uhr und auch unter harten Einsatzbedingungen. Das Edelstahlgehäuse wurde speziell auf die Bedürfnisse der Getränke- und Lebensmittelindustrie zugeschnitten.

Alle Filtrationslösungen aus einer Hand
Auf der Brau Beviale unterstrich Donaldson seine Kompetenz auf dem Gebiet der Filtration im Brauprozess mit neu entwickelten Membran- und Dampffiltern. Die Filterelemente der neuen Generation bieten ideale Voraussetzungen für die Aus- und Umrüstung bestehender Filtrationsanlagen. Sie schließen das Risiko geschmacklicher Veränderungen aus, wie sie bei Kurzzeiterhitzungsverfahren entstehen können.

donaldsonUnd auch ein Blick auf die Filtrationskosten zeigt, dass sich eine Umrüstung lohnen kann: Sowohl bei der Bierabfüllung als auch in der Dampffiltration sind Kosteneinsparungen von 20 bis 40 Prozent realisierbar. Mit den Membranfilterelementen PF-PES „X“ und PF-PES „B“ führt Donaldson gleich zwei Produktneuentwicklungen für die Bierfiltration ein. In beiden Fällen handelt es sich um Filterelemente, die speziell zur Kaltsterilisation von Bier und Biermixgetränken entwickelt wurden, unter anderem mit dem Ziel, die Standzeit der Filterelemente deutlich zu verlängern. Die beiden neuen Filterelemente verfügen über asymmetrisch aufgebaute Membranen, die sich durch eine extrem hohe Rückhaltekapazität insbesondere für kolloidale Bestandteile auszeichnen.

Bewusst wurde auf Polyethersulfon (PES) als Membranmaterial gesetzt, da sich dieses Material durch eine hohe Proteintransmission sowie eine geringe Adsorptionstendenz für bierspezifische Inhaltsstoffe wie Iso-alpha-Säuren oder Polyphenole auszeichnet. Für die zahlreichen Dampfanwendungen in der Brauerei wurde der neue Dampffilter Typ P-GS N VE vorgestellt, der durch einen niedrigen Differenzdruck und die bedeutend größere Filtrationsoberfläche erhebliche Leistungsvorteile bietet. Im Gegensatz zu konventionellen Dampffiltern auf Basis von gesintertem Edelstahl verfügt der neue Filter über ein plissiertes Edelstahlvlies, das die Rückhaltung von Kontaminationen in Sattdampf bis zu 0,01 µm (10 nm) mit einer Effizienz von über 99,96 Prozent ermöglicht. ct
www.brau-beviale.de


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