17.12.2010: Fuhrparkoptimierung mittels GPS-Fahrzeugortung

Wo bleibt mein Gemüse?

Jeder mag es, jeder will es: frisches Obst und Gemüse in allen möglichen Variationen. Sei es der frisch gepresste Orangensaft am Morgen, knackige rote Tomaten mit Mozzarella in der Mittagspause oder frische Erdbeeren mit Schlagsahne zum Nachtisch. Kaum ein Produkt ist allerdings so vergänglich wie Obst und Gemüse. Was für den Endkonsumenten fast zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist, die Frische, setzt Lieferanten und Speditionen gehörig unter Druck. Mit dem GPS-Fahrzeugortungssystem InFLEET lassen sich in der Frischelogistik und im Fuhrparkmanagement deutliche Optimierungen erzielen.

infleet1Um frische Ware zu garantieren lauten die obersten Maximen Zuverlässigkeit, Termineinhaltung sowie pünktliche Auslieferung. Neben modernen Kühlwagen, die den neuesten Lebensmittelhygienerichtlinien entsprechen müssen, bedarf es dafür auch eines effizienten Fuhrparksystems, das einerseits direkte Kommunikation zwischen Disposition und Fahrzeugen ermöglicht sowie anderseits Abläufe optimiert und somit Kosten senkt. Dies hat auch die Kott & Stolte GmbH aus Goslar erkannt und sich mit InFLEET von der ebenfalls aus Goslar stammenden Bornemann AG für ein GPS-Fahrzeugortungssystem entschieden. „Die schnelle Installation und die einfache Bedienbarkeit gaben letztlich den Ausschlag“, erklärt Geschäftsführer Andreas Kott, „auch wenn uns die Bornemann AG als Goslarer Betrieb natürlich bereits zuvor bekannt war.“ Ein Bekannter riet Andreas Kott zu der InFLEET-Lösung. Dieser hatte zuvor nach einer Flottenoptimierung gesucht, um seinen eigenen Fuhrpark „wieder auf Vordermann zu bringen“.

Der hohe Kraftstoffverbrauch und das aufwendige Ausfüllen manueller Fahrtenbücher ließen seinen Bekannten zu dem Entschluss kommen, in die neue Technik zu vertrauen und InFLEET in seine Fahrzeuge einzubauen. Andreas Kott war jedoch zunächst skeptisch, ob das Produkt auch für seine Firma in Frage käme. „Die Flottenoptimierung wurde mir von Geschäftspartnern wärmstens empfohlen. Allerdings war ich überrascht, von Herrn Bornemann zu hören, dass die InFLEET-Installation bereits für relativ kleine Fuhrparks rentabel sein soll.“ So entschied sich der Goslarer Unternehmer, das Produkt zunächst zu testen und zunächst drei seiner sieben Fahrzeuge mit der Flottenoptimierung auszustatten.

Termintreue und einfache Routenoptimierung
Im operativen Geschäft bei Kott & Stolte unterstützt das System nun den Disponenten bei der gesamten Tourenplanung. Auf dem Monitor visualisiert ortet es einzelne Fahrzeuge via GPS bis auf fünf Meter genau. Die Standorte der unterschiedlichen Fahrzeuge bleiben so immer im Fokus der Disposition und der Disponent kann dadurch flexibel auf veränderte Verkehrslagen reagieren, Routen korrigieren und Terminvorgaben exakt einhalten. Neben der GPS-Ortung schätzt Andreas Kott dabei besonders die digitale Historienberichts- sowie die Durchschnittverbrauchsfunktion. Diese garantieren nicht nur Kosten- und Zeitersparnis, sondern machen auch Unternehmensprozesse ergiebiger und transparenter. Mögliche Unstimmigkeiten beim manuellen Eintragen der Fahrtenbücher können vermieden werden, da InFLEET diese bereits im Vorfeld automatisch  optimiert. Auch der Einbau und die Integration in bereits vorhandene Systeme verliefen reibungslos, so dass die Bornemann-Lösung zu einer wichtigen Unterstützung der täglichen Praxis geworden ist.

infleet2 Installation hat sich bereits rentiert
Eine optimale GPS-Fahrzeugortung ist in der Lebensmittelbranche überlebensnotwendig. Der stete Bedarf an frischem Obst und Gemüse setzt Großhändler wie die Kott & Stolte GmbH unter immensen Zeitdruck. Erforderlich ist nicht nur die exakte Termineinhaltung, sondern natürlich auch die Lieferung qualitativ hochwertiger Ware. Aufgrund der kurzen Haltbarkeit können bereits kleine Auslieferungsverzögerungen zu hohen Verlusten führen. Daher sind Kostenreduktion und Ablaufoptimierung für Speditionen und Lieferdienste heute unerlässliche Kernziele, sei es für das Unternehmenswachstum oder auch nur für den Fortbestand des Status Quo.

Hohe Kosten und Produktivitätsverlust aufgrund fehlender Auslastung oder mangelnden Informationsaustausches bedeuten dabei für Unternehmen jeder Größe einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil. Mit der neuen Lösung will Kott & Stolte genau diese Lücke schließen. Die GPS-Fahrzeugortung optimiert die Touren individueller Fahrzeuge und senkt dank effizienter Routenplanung den Kraftstoffverbrauch und den Zeitaufwand. Für Andreas Kott hat sich die Investition schon nach fünf bis sechs Monaten gelohnt: „Unabhängig von den eingesparten Kosten hat sich die Anschaffung allein durch den Faktor Zeit bereits rentiert. Dies bezieht sich nicht nur auf den reinen Zeitgewinn im operativen Geschäft, sondern auch auf den zunächst eingeplanten Zeitrahmen für Installation, Bedienung und Amortisation.“ Zudem müssen die Fahrzeugführer ihre Fahrtenbücher nicht mehr eigenständig ausfüllen, da InFLEET über eine digitale Historienberichtsfunktion verfügt. So können einerseits Unstimmigkeiten in den Fahrtenbüchern durch fehlerhafte Protokollierung vermieden und andererseits auch die Fahrer entlastet werden.

Flexibilität ist am Lebensmittelmarkt Trumpf
Aufgrund der starken Konkurrenzsituation erfordert das operative Geschäft am Lebensmittelmarkt an sich bereits ein flexibles Agieren und Navigieren. Kundenorder müssen oft spontan und kurzfristig bedient werden und natürlich musste sich das Bornemann-Produkt auch in dieser Hinsicht als alltagstauglich erweisen. Doch schon nach kurzer Zeit fiel dann die Entscheidung pro InFLEET. „Das Flottenmanagementsystem passt unmittelbar zu unserem Unternehmensprofil“, stellt Andreas Kott klar. „Wir haben unser Sortiment stets dem Markt angepasst und dementsprechend erweitert. Mit seiner GPS-Ortung und seinen regelmäßigen Updates ermöglicht es uns das System, flexibel auf Veränderungen am Markt zu reagieren.“ Mittlerweile beschränkt sich das Goslarer Unternehmen nicht nur auf den eigentlichen Handel mit Obst und Gemüse, sondern beliefert auch Krankenhäuser, Altenheime oder Cateringunternehmen und versorgt diese auch mit Schnittgemüse, Konserven, Eiern und anderen Molkereiprodukten. Mit Unterstützung der Lösung von Bornemann kann dieser Prozess nun weiter fortgeführt werden, so dass Fragen wie „Herr Spediteur, wo bleibt mein Gemüse?“ bei Kott & Stolte auch in Zukunft nicht gestellt werden. DE/ct
www.infleet.eu


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