Betriebsbedarf
31.01.2012
An alle Unternehmen aus der Lebensmittelbranche, die der Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte über die gesamte Logistikkette einen besonders hohen Stellenwert einräumen, wendet sich Sopra EDV-Informationssysteme mit seiner ERP-Lösung. Die Software „eEvolution NuG“ deckt sämtliche Geschäftsprozesse ab, von der bedarfsgerechten Rohstoffbeschaffung über die Kapazitätsplanung und eine optimierte Produktion bis hin zum Aufbau einer Verteilerorganisation. Geschäftsführer Martin Sedlmayr: „Für eine optimierte Unternehmenssteuerung ist es wichtig, transparente Abläufe zu schaffen und Systeme sowie Verfahren einzurichten die Informationen, beispielsweise zur Rückverfolgung der Produkte, geben. Nur durch eine strukturierte Chargenverwaltung, durchgängige Kennzeichnung der Ware über alle Stufen der Wertschöpfungskette, Anbindung an Komponenten wie Datenfunk, Prozessleit- oder Wiegesysteme und Buchungen der Bewegungen in Echtzeit können diese Informationen im geforderten Detaillierungsgrad bereitgestellt werden.“ HB
www.sopra-gmbh.de
31.01.2012
GE Intelligent Platforms kündigt die Verfügbarkeit des Proficy Scheduler Release 4.1 für die Kapazitätsfeinplanung an. Der Proficy Scheduler ist ein standardisiertes Tool zur Erstellung realisierbarer Produktionspläne, das nun als kommerzielle Software an die Stelle selbstgebauter Tabellen treten kann. Auch in vorhandene Advanced Planning Systeme (APS) lässt er sich integrieren, denn der Proficy Scheduler liefert in Echtzeit die Datengranularität, die erforderlich ist, um aus dem Gesamtplan des APS für den Produktionsbereich praktisch anwendbare Pläne zu generieren. Er verknüpft Anlagendaten miteinander und ermöglicht so die Durchführung mehrfacher What-if-Analysen und die schnelle Anpassung der Produktionsabläufe an sich verändernde Ausgangssituationen. HB
www.ge-ip.com/scheduler
24.01.2012
Vom 30. Mai bis 1. Juni findet der Hochschulkurs Membranprozesse 2012 der Aachener Verfahrenstechnik statt. Die Veranstaltung in Aachen richtet sich an alle, die wenig oder noch keine Erfahrung mit Membranverfahren haben oder ihre vorwiegend praktischen Erfahrungen mit Theorie untermauern möchten. In Vorträgen und Fallstudien werden die Grundlagen der Umkehrosmose zur Trinkwasseraufbereitung vermittelt. Eine Einführung in die rechnergestützte Simulation und Auslegung von Membrananlagen sowie die Besichtigung der Labor- und Pilotanlagen der Aachener Verfahrenstechnik sind weitere Bestandteile des Kurses. HB
www.avt.rwth-aachen.de/hsk
17.01.2012
Während der Herstellung von Lebensmitteln fallen erhebliche Mengen an energiereichen Reststoffen wie Biertreber und Mühlennebenprodukte an, deren Weiterverwertung als Futtermittel zunehmend schwieriger geworden ist. Grundsätzlich eignen sie sich aber für eine „zweite Karriere“: zur Biogaserzeugung. Aufgrund schwer abbaubarer Bestandteile beanspruchen Treber und Co. in vorhandenen konventionellen Biogasanlagen jedoch hohe Verweilzeiten bei geringer Ausbeute. Im Rahmen eines erfolgreich abgeschlossenen IGF-Projekts, das von zwei Forschungsteams der TU München über den FEI (Forschungskreis der Ernährungsindustrie) durchgeführt wurde, wurden verfahrenstechnische Ansätze entwickelt, die den Prozess im Hinblick auf Verweilzeit und Biogasausbeute deutlich verbessern können. So erwiesen sich eine Vorzerkleinerung und Feinvermahlung der Reststoffe auf Partikelgrößen im Mikrometerbereich sowie eine optimierte Zusammensetzung der Mikroorganismen für den mikrobiologischen Abbau der Feststoffe als die entscheidenden Hebel für die erfolgreiche Nutzung der Reststoffe als Energielieferanten. Aufbauend auf diesen Ergebnissen gilt es nun, im Rahmen eines aktuellen Forschungsvorhabens der TU München ein Scale-up und eine Optimierung des Verfahrens durchzuführen, um den industriellen Einsatz zu erhöhen und die Effizienz der Biogasproduktion weiter zu verbessern. HB
www.fei-bonn.de
17.01.2012
Als Endlagendämpfer bietet NovoNox nun wartungsfreie, einbaufertige, hydraulische Industriestoßdämpfer mit integriertem Festanschlag an. Die Stoßdämpferbefüllung erfolgt standardmäßig mit Lebensmittelöl. Die einstellbare Ausführung erlaubt eine exakte Justierung der gewünschten Dämpfung. Nach Einbau des Stoßdämpfers wird dieser mehrfach gefahren, wobei an der Einstellung gedreht wird bis man die optimale Abbremsung erreicht hat. Die Einbaulage ist beliebig. Der Temperaturbereich für den Einsatz kann –20 bis 80 °C betragen. Neben dem 1.4305 Gehäusematerial bietet das Unternehmen die Dämpfer inzwischen in hochwertigem 1.4401 (V4A) Edelstahl an. HB
www.novonox.com
09.01.2012
Hohe Temperaturen stellen in Großbäckereien entsprechende Anforderungen an Maschinen und Material. Wie etwa an die Lüfterantriebe in einer deutschen Großbäckerei. Sie waren der dauernden Umgebungstemperatur von 70°C nicht gewachsen und verursachten dem Unternehmen oftmals schon nach 1.200 Betriebsstunden hohe Ausfallkosten. Abhilfe schaffte die Brammer GmbH, Europas größter Händler für technische Produkte zur Instandhaltung, Wartung und Reparatur (MRO). Nach der Umschlüsselung auf neue, temperaturbeständigere Keilriemen gehören die Probleme mit den Lüfterantrieben nun der Vergangenheit an. „Das Thema Instandhaltung und Wartung vor dem Hintergrund von Hygiene und Prozesssicherheit spielt bei unserem Kunden eine wichtige Rolle“, so Ralf-Joachim Hirt, Leiter Business Development MPT bei Brammer. „Als langjähriger Partner der Bäckerei und auch durch unsere Zusammenarbeit mit ähnlichen Großbetrieben haben wir nicht nur Kenntnisse über die besonderen MRO Produkte, die dort benötigt werden, sondern auch über die bisweilen extremen Bedingungen, denen diese Bauteile ausgesetzt sind.“ ct
www.brammer.biz
09.01.2012
Der deutsche Gasetechnik-Spezialist Witt bietet mit dem neuen KM-Flow erstmals ein Gasmischgerät mit digitalen Mass Flow Controllern (MFC) für das Verpacken unter Schutzatmosphäre in der Lebensmittelbranche an. Je nach Version mischt der KM-Flow zwei oder drei Gase für alle Arten von Verpackungsmaschinen; ob Vakuum, Tiefzieh, Schlauchbeutel oder Handkammer. Die digitalen Mass Flow Controller übernehmen dabei die Funktion der Proportionalventile und Druckregler, die sich bis dato in praktisch allen weltweit gebräuchlichen Mischanlagen im Lebensmittelbereich finden.
Die digitalen Massendurchflussmesser sind technologisch ein großer Schritt für den Anwender, doch für Witt ein eher kleiner: MFC-Anlagen baut der Hersteller bereits seit vielen Jahren. „Wir setzen diese Technik zum Beispiel zur Brennerversorgung in der Glasindustrie ein“, bestätigt Vertriebsleiter Martin Bender. Als Vorteil für den Anwender nennt Bender insbesondere die leichte Bedienung, die nun per Touchscreen statt wie bislang meist per Drehregler erfolgt. Damit sind nun beispielsweise auch frei programmierbare Gasgemische auf Knopfdruck oder per Barcode-Reader wählbar. Durch den digitalen Datenbus werde zudem die Auswertung der Messdaten vereinfacht. Hinsichtlich der technischen Präzision und Zuverlässigkeit beim Dosieren und Halten des gewählten Mischverhältnisses biete die MFC-Technologie das derzeitige Maximum. ct
www.wittgas.com
03.01.2011
Ein innovatives Feststofftrennsystem für die Abwasserentsorgung hat der Dortmunder Pumpenspezialist Wilo SE entwickelt. Es bewährt sich in Wilo-EMUPORT-Fertigpumpstationen bei der Förderung von Abwasser im industriellen und kommunalen Bereich. Das System setzt neue Maßstäbe bei Betriebssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Komfort, denn es sorgt dafür, dass die Pumpen beim Pumpvorgang nicht mehr mit den im Abwasser vorhandenen Feststoffen wie Hygienetüchern aus Zellstoff in Berührung kommen. So werden Verstopfungen vermieden, die kostenintensive Serviceeinsätze oder auch einen vorzeitigen Ausfall der Pumpen verursachen können. Das führt zu einer deutlich höheren Lebensdauer der Pumpen. Gleichzeitig steigert das System die Zuverlässigkeit der Anlage. Das Feststofftrennsystem ist eine Doppelpumpenanlage, in der die Pumpen wechselseitig betrieben werden. Jeder Pumpe ist ein eigener Feststofftrennbehälter vorgeschaltet. Während des Füllvorgangs steht die Pumpe still und das zuströmende Abwasser fließt zunächst in den Feststofftrennbehälter. Feststoffe werden dabei von Trennklappen zurückgehalten und somit „ausgefiltert“. ct
www.wilo.de
03.01.2011
Bei der Mester Altländer Fleischwaren GmbH in Buxtehude ist ein neuer Dampfkessel der Bosch Industriekessel-Marke Loos in Betrieb gegangen. Wichtiges Entscheidungskriterium für die neue Kesselanlage war neben Energieeffizienz und Zuverlässigkeit vor allem die Möglichkeit eines vollautomatischen Betriebs.
Mit der im März 2011 eingeführten Anfahr-, Bereitschafts- und Abfahrautomatik SUC für Hochdruck-Dampfkessel konnte Bosch Industriekessel die Anforderungen des Betreibers erfüllen. Gegenüber der alten Kesselanlage spart der neue Kessel vom Typ Universal UL-S mit Erdgasfeuerung zudem circa 10 Prozent Energie, die CO2-Emissonen verringern sich im gleichen Verhältnis. Die Steuerungs- und Ausrüstungsvariante SUC erleichtert die Bedienung des Dampfkessels: Der An- und Abfahrprozess erfolgt mittels Knopfdruck oder externem Anforderungssignal. Die Automatikfunktionen schützen die Anlage vor unnötigen Belastungen beim Kaltstart und während des Warmhaltebetriebs. Auch im Normalbetrieb greifen die SUC-Schutzfunktionen bei Bedarf ein und verhindern Wassermitriss und seine Folgeprobleme wie Versalzung, Korrosion und Wasserschläge. Alle Automatikfunktionen stehen über die per Touchscreen bedienbare Kesselsteuerung LBC zur Verfügung.
Der Fleischwarenbetrieb erhält durch diese Steuerungsvariante Prozesssicherheit. Mit einer Dampfleistung von 2.000 Kilogramm pro Stunde stellt der Kessel den benötigten Prozessdampf für verschiedene Produktionsschritte wie Reinigen, Garen, Sterilisieren und Kochen für bis zu 50 Tonnen Fleisch und Wurst täglich zur Verfügung. ct
www.loos.de
21.12.2011
Die Stulz H+E AG aus Frauenkappelen in der Schweiz bietet nicht nur Mikrofiltrationsanlagen zur Herstellung von ESL-Milch sondern auch Mikrofiltrationsanlagen an. Neu im Angebot des Unternehmens ist eine mobile Mikrofiltrationsanlage zur Keimreduzierung im Salzbad gewerblicher Käsereien. Die Mikrofiltration ist bei den Salzbadentkeimungsmöglichkeiten heute Stand der Technik. Dabei wird je nach Verkeimungsgrad ein Teilstrom von rund 15 bis 20 Prozent der gesamten Salzbadkapazität pro Tag über die Membranfiltrationsanlage geführt, um die Mikroorganismen zurückzuhalten. Die gewünschte Wirkung tritt von Anfang an ein. Ein stabiles Gleichgewicht mit kontinuierlich niedriger Keimzahl stellt sich nach mehreren Tagen Betriebszeit ein. Zurück bleiben 0,5 bis 1 Prozent keimangereichertes Retentat. ct
www.stulz-he.ch
21.12.2011
Passend zu allen selbst hergestellten Formatsätzen für Schlauchbeutelmaschinen bietet Rovema eine neue mobile Hebevorrichtung und einen neuen Formatsatzwagen an. Die mobile Hebevorrichtung gewährleistet das schnelle, problemlose und sichere Umrüsten von Formatsätzen und Folienrollen. Über die Umrüsthilfe hinaus dient die Hebevorrichtung dem sicheren Transport vom Lagerort zur Schlauchbeutelmaschine. Der ebenfalls mobile Formatsatzwagen kann vier Formatsätze mit ihrem Zubehör aufnehmen. Die einfache Einstellung der Anbauhöhe der Hebevorrichtung und der Wegfall des schweren Hebens unterstützen den Maschinenbediener beim schnellen, schonenden und sicheren Formatsatzwechsel. Ablagemöglichkeiten für Werkzeuge und Teile sind an dem Wagen ausreichend vorhanden. Dies gilt auch für den Formatsatzwagen, in dem neben den Formatsätzen auch Kleinteile und Zubehör platzsparend aufbewahrt werden können.
Der international führende Hersteller von Verpackungsmaschinen und kompletten Verpackungssystemen beweist mit den beiden Produkten auch über die Maschinen hinaus für die Optimierung von Prozessen zu sorgen. ct
www.rovema.de
14.12.2011
Der Preisträger des Innovationspreises des Landkreises Esslingen 2011 steht fest. Den 1. Preis, dotiert mit 10.000 Euro, erhielt die Almig Kompressoren GmbH aus Köngen. Das Unternehmen überzeugte den Innovationsausschuss mit dem Duplexx Schraubenkompressor für die Erzeugung ölfreier Druckluft. Dem Innovationsausschuss gehören führende Unternehmen aus dem Landkreis Esslingen, Vertreter der IHK, Professoren der Hochschulen, die Kreishandwerkerschaft, der Wirtschaftsförderer des Landkreises Esslingen sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH an. Entscheidend für die Duplexx war das innovative Antriebskonzept: Die drehzahlgeregelten Motore sind mit einem Antriebswirkungsgrad von 99,9 Prozent direkt an die Verdichtereinheiten gekoppelt. Dadurch wird die marktübliche komplexe Getriebelösung umgangen und Übertragungsverluste werden nahezu eliminiert. Zusätzlich sorgt eine intelligente, selbstlernende Steuerung für zusätzliche Energieeinsparungen bis zu sieben Prozent, indem sie das Druckverhältnis der beiden Verdichtungsstufen variieren kann und stets im energetischen Optimum hält. ct
www.almig.de
14.12.2011
Um der wachsenden Nachfrage nach ihren frischen Backwaren gerecht werden zu können, ließ die Großbäckerei Pilger einen Neubau für die Stammbäckerei in Breitenberg errichten. Die Ausstattung des Produktionsbetriebs ist ökologisch durchdacht, denn Pilger entschied sich für ein Heizsystem, bei dem die überschüssige Abwärme der großen Backöfen genutzt wird, um die zentrale Fußbodenheizung umweltfreundlich mit der notwendigen Energie zu versorgen.
Entsprechend hoch waren die Ansprüche an die Fußbodenbeschichtung, denn die Wärme der Fußbodenheizung soll höchst effizient an die Umgebung abgegeben werden. Das gesamte Beschichtungssystem musste sich sowohl für den Aufbau auf einer Fußbodenheizung eignen, als auch gegenüber einer höheren Betonrestfeuchte beständig sein. Nach eingängiger Prüfung der Anforderungen entschied man sich für zwei Beschichtungssysteme der Sika Deutschland GmbH. Für die etwa 1.000 Quadratmeter große Bodenfläche im Produktions- und Kühlbereich wählte man ein epoxidharzbasiertes starres Oberflächensystem nach OS 8.
Der Boden erhielt zunächst eine Grundierung mit Sikafloor-161, einem zweikomponentigen, mechanisch hochfesten Epoxidharzbindemittel. Im Anschluss wurde die Fläche mit Sikafloor-264 versiegelt. Das Produkt eignet sich als Versiegelung bei Flächen mit normaler bis mittelschwerer Beanspruchung auf Beton- und Zementestrichen, wie sie gerade in Produktionsräumen und Lagerhallen vorkommen. Die Bedingungen einer rutschhemmenden, abriebfesten und gleichzeitig reinigungsfreundlichen Oberfläche wurden mit diesen Produktlösungen von Sika ebenfalls im selben Schritt erfüllt. ct
www.sika.de
Titelthema: Druckluft
Bei dem Begriff "Drehkolbenverdichter" wird selbst ein Druckluft-Fachmann stutzen. Gab es doch bisher bei korrekter Definition nur Drehkolbengebläse und Schraubenverdichter. Die neue Baureihe "Delta Hybrid" bildet dem gegenüber eine einmalige Synthese aus den zwei Systemen Drehkolbengebläse und Schraubenverdichter. Sie vereint die Vorteile beider Systeme in einem neuen konstruktiven Konzept.
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Anuga FoodTec 2012
2012 wird die 6. Anuga FoodTec vom 27. bis 30. März zur weltweit wichtigsten Messe für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie – und damit zum Marktplatz all derer, die ihre Lösungen und Angebote einem internationalen Fachpublikum vorstellen wollen. Knapp ein Vierteljahr bevor sich die Tore der Messe öffnen nehmen die Vorbereitungen richtig Fahrt auf.
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