Förder- und Lagertechnik
10.03.2010
Der EcoTower von de Man geht in Serie. Der Spezialisten für Industrieautomation aus Borgholzhausen hat sich aufgrund des großen Erfolges des Prototyps entschlossen, eine ganze Serie auf den Markt zu bringen. Der EcoTower bietet eine Lösung, um mehr Lagerfläche auf deutlich geringerer Stellfläche zu realisieren und gleichzeitig die Zugriffszeiten zu reduzieren. Neben der Standardversion wird es eine erweiterte Version mit verfahrbarer Achse und ein Sondermodell inEdelstahl für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie in reinraumtauglicher Ausstattung geben. Alle Modelle sind auch mit Erweiterung um eine Roboter- oder Fördertechnikanbindung erhältlich. Dank des Baukastenprinzips kann das System flexibel an Kundenanforderungen angepasst werden. Höhe, Anzahl der Module, Art des Lagergutes, eine schnellere Ausführung der Hubachsen, die Erweiterung der Entnahmeöffnung oder die Kombination mit einem Barcode-Scanner, Pick-by-Voice oder Pick-by-Light sind individuell realisierbar. Der de Man EcoTower setzt eine Technologie ein, dank derer das Lagergut mit einem um bis zu fünfzig Prozent geringeren Energieaufwand als bei den meisten anderer Systemen befördert werden kann. ct
www.deman.de
10.03.2010
Für die Mehrzahl der Aufgaben von Antriebs- und Stellzylindern empfiehlt das Systemhaus A-Drive elektrisch betriebene Aktoren. Elektrische Antriebe sind seit jeher dort gefragt, wo zwischen der Anfangs- und Endlage weitere Positionen angesteuert werden oder wo Bewegungen zu synchronisieren sind. Zunehmend lohnt sich der Einsatz elektrischer Stellzylinder auch in einfachen Anwendungen mit zwei Endlagen die angefahren werden. Vor allem bei sehr kurzen Taktzeiten und schweren Lasten müsste ein Pneumatikzylinder groß dimensioniert werden, um die Anforderungen zu erfüllen, und der Druckluftverbrauch wäre entsprechend hoch. Hier lassen sich durch den Einsatz eines Elektrozylinders Energiekosten sparen. Die Ansteuerung des Zylinders ermöglicht die optimale Ausnutzung der Energie: Die Beschleunigung erfordert die meiste Kraft, die aber nur über einen Bruchteil der gesamten Positionierzeit angewendet werden muss.
Eine dosierbare Energiezufuhr optimiert hier die Energiebilanz. Darüber hinaus kann ein Teil der kinetischen Bremskraft wieder in elektrische Energie umgewandelt werden. Im Gegensatz hierzu muss die Beaufschlagung mit Druckluft über die gesamte Wegstrecke mit vollem Druck erfolgen, und das Stoppen an den Anschlägen verbraucht die Bremskraft, ohne sie weiter zu nutzen. ct
www.a-drive.de
02.03.2010
Energiemanagement und individuelle Automatisierungslösungen sind Themen, die die MLOG Logistics GmbH in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts zur LogiMAT (noch bis 4. März in Stuttgart) stellt. Nicht immer könnten Unternehmen in neue Anlagen investieren, daher spiele auch die Modernisierung bestehender Lagertechnik eine wichtige Rolle in der Firmenphilosophie. Projektmanager Uwe Gilke widmet sich diesem Thema in seinem Vortrag, den er im Rahmen des Messeforums hält. Dass Lagermodernisierung mehr als nur der Austausch veralteter Komponenten ist, zeigt er u.a. anhand eines Energie-Checks. Dieser decke Energiesparpotenziale auf; so ließen sich Kosten bei verbesserter Leistung reduzieren. HB www.mlog-logistics.com
02.03.2010
Cool Slide wurde als Kälterückhaltesystem für Kühl- und Tiefkühltransporte entwickelt. Wie Kiesling meldet, kann es jetzt eine weitere Funktion übernehmen: als Trennwand für Lebensmitteltransporte in mehreren Temperaturbereichen. Diesen Zusatznutzen bietet das Nachfolgemodell Cool Slide II durch den Einbau eines Lüfters mit Thermostat. Damit lässt sich die Temperatur einer zweiten Kammer regeln. Die Abtrennung mit Magneten verbindet die Elemente untereinander zu einer Einheit. Zu den Seitenwänden dichtet Cool Slide II so gut ab, wie herkömmliche feste Trennwände. HB
www.kiesling.de
23.02.2010
Schüttgüter in Säcken sind schwierig zu handhaben. Falten oder Unebenheiten erschweren das automatisierte Depalettieren. Zusammen mit Holmatec bietet Kawasaki Robotics hier innovative Lösungen an. Ein Beispiel: Saudi Arabien importiert große Mengen Milchpulver in Säcken, die mithilfe eines Roboters über eine Depalettieranlage auf ein Förderband und anschließend zu einer Sackaufreißanlage gelangen. Die Anlage bewältigt bis zu 500 Säcke pro Stunde. Das bedeutet alle 7 Sekunden ein 25 kg Sack, was einer Kapazität von ca. 15 Tonnen in der Stunde entspricht. Die Anlage arbeitet ohne einen Lagenscanner; verschiedene Packschemata sind in der Robotersteuerung hinterlegt und werden über eine Touchscreen manuell gestartet. HB
www.kawasakirobot.de
23.02.2010
Ein echter Alleskönner ist laut Schunk das standardisierte Palettiergreifsystem LEG: Flexibel handhabt es im Wechsel Paletten, Zwischenlagen und verschiedene Produkte. Das Herzstück bildet der Servo-Parallelgreifer. In diesen können verschiedenste Motoren integriert werden. So ist es möglich, Roboter und Greifer über eine Bedienoberfläche synchronisiert zu fahren. Der Greifer verfügt über eine hohe Positioniergenauigkeit und arbeitet flexibel mit Hüben bis 281 mm pro Backe. Durch eine Kraftsteuerung lassen sich auch sensible Produkte sicher handhaben.
Die Funktionen für das Handling von Paletten und Zwischenlagen hat Schunk in den Greifer integriert; zusätzliche Antriebe werden nicht erforderlich. Damit erweist sich das Palettiergreifsystem als kompakte, flexible All-in-One-Lösung für verschiedenste Verpackungsaufgaben. Bei einem Eigengewicht von 30 kg kann es im Kraftschluss bis 25 kg und im Formschluss sogar bis 50 kg sicher bewegen. HB
www.schunk.com
16.02.2010
Einen Feldtest mit einem innovativen Elektro-Gegengewichtsstapler startet Jungheinrich. Bei einem großen Automobilhersteller wird ein Fahrzeug vom Typ EFG 216k mit Lithium-Ionen-Batterie eingesetzt und über mehrere Wochen rund um die Uhr überprüft. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Leistungsfähigkeit der innovativen Batterietechnik unter realen Einsatzbedingungen zu testen. Ein wichtiger Aspekt liegt in der Schnellladefähigkeit der Lithium-Ionen-Akkus. Mehrere Zwischenladungen während des Drei-Schichten-Einsatzes könnten zukünftig einen Batteriewechsel in vielen Einsatzfällen unnötig machen. HB
www.jungheinrich.de
16.02.2010
Kokeisl Industrial Systems stellt zum ersten Mal auf der Hannover Messe (19. bis 23. April 2010) aus. „Wir stehen vor einer Revolution in der Automatisierung der Schüttgutprozesse“, sagt der Geschäftsführer Daniel Testi. „Dank unserer Schlüsselkomponenten in der Dosiertechnik sowie dem Kokeisl Picking Robot, dem fahrerlosen Transportsystem (FTS) mit der Navigationstechnologie ANT Bluebotics definieren wir die innerbetriebliche Logistik mit fahrerlosen Fahrzeugen neu.“ Konzipiert wurden die Fahrzeuge für das raue Umfeld in der Schüttgutindustrie. Mit einem modularen Baukastensystem könnten die Lastaufnahmen jedoch losgelöst von der Antriebs- und Navigationseinheit realisiert werden. Im Programm gibt es Hochhubmasten bis 5,5 m Höhe und verschiedene Gabelvarianten sowie Niederhub- und Schleppanbauten bis maximal vier Tonnen. So entstünden individualisierte Fahrzeuge mit standardisierter Technik. HB
www.kokeisl.com
09.02.2010
Die Systec GmbH bringt einen neuen „DriveSet“ auf den Markt. Es ist ein einbaufertiges Positioniersystem für lineare Bewegungen in der vertikalen Dimension. Das „DriveSet M103-V1“ positioniert kleine Lasten bis 1 Kilogramm und gehört der Geschwindigkeitsklasse 0,1 Meter pro Sekunde sowie der normalen Präzisionsklasse 0,1 Millimeter an. Es weist zwei Besonderheiten auf: Zum einen ist es das erste seiner Art, zum anderen für den vertikalen Betrieb optimiert. Alle anderen bislang verfügbaren Einachssysteme in der Auswahlmatrix für einachsige DriveSets sind so konstruiert, dass sich der Schlitten auf dem Führungsprofil bewegt, das in der Applikation fixiert ist. Beim neuen System hebt und senkt sich das Werkzeug mit dem Führungsprofil. Der Bewegungsschlitten ist in der Applikation fest montiert. HB
www.systec.de
TITELTHEMA: Prozessanlagen
Wie für die meisten Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Lebensmittelverarbeitung war auch für Tetra Pak Processing 2009 kein einfaches Jahr. Wie das Unternehmen in dem zurzeit schwierigen Umfeld aufgestellt ist, erläutert Geschäftsführer Bengt Norrgren.
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Neben dem klassischen Verfahrensschritt des Mischens ist es mit neuen Verfahen auch möglich, die in der Lebensmittelindustrie erforderlichen zusätzlichen Prozessschritte zu kombinieren. So können zum Beispiel arbeitsintensive Vormischungen entfallen.
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