Produktion

Anlagen | Maschinen

fritsch

22.07.2011: Leicht zu reinigende Labormühle
Ein besonders wichtiges Kriterium für eine Schneidmühle, ist die Frage wie schnell und einfach sie im täglichen Laboreinsatz gereinigt werden kann. Deshalb hat Fritsch bei der Neuentwicklung der Pulverisette 19 insbesondere auf einfache und schnelle Reinigung Wert gelegt. Die gesamte Mahlkammer lässt sich in wenigen Sekunden öffnen und sowohl der Rotor als auch die Siebkassette lassen sich mit einem Handgriff herausnehmen. An den Schneidmühlen des Unternehmens lassen sich das gesamte Oberteil des Gehäuses sowie die Tür wegklappen. Die Tür ist sogar komplett abnehmbar. Zusätzlich lässt sich der Rotor ohne Werkzeug einfach abnehmen und zum schnellen Reinigen zwischendurch auch bei geöffneter Mühle von Hand drehen. Das Resultat ist eine komplett geöffnete leere Mahlkammer mit minimiertem Totraum für problemlose Schnellreinigung und sicheren Schutz gegen Kreuzkontamination. ct
www.fritsch.de


22.07.2011: Schneidemaschine erhält ETL-Hygienezeichen
Neue Richtlinien des US-amerikanischen Prüflabors National Sanitation Foundation (NSF) legen hygienische Mindestanforderungen für elektrische Geräte fest, mit denen Unternehmen Nahrungsmittel zubereiten. Dazu zählen Wölfe, Sägen und Schneidemaschinen. Der neue Hygiene-Standard NSF/ANSI 8-2010 richtet dabei Mindestanforderungen gleichermaßen an Material, Design und Konstruktion der Geräte. Das international agierende Prüflabor Intertek hat jetzt mit dem ETL-Hygienezeichen bestätigt, dass die Bizerba Schneidemaschine GSP dem neuen NSF-Hygiene-Standard entspricht. Mit dieser Auszeichnung wird Bizerba der höchsten Hygienenorm gerecht, die auf einer globalen Basis existiert. Im Kapitel „Allgemeine Hygiene“ der NSF-Richtlinien heißt es, Hersteller müssten die Geräte unter anderem so konzipieren, dass sich möglichst keine Ablagerungen ansammeln. Hier konnte Bizerba mit der Oberflächenveredelung Ceraclean überzeugen: „Die Messer verschmieren deutlich weniger. Das Schneidgut wird weniger kontaminiert und bleibt länger haltbar“, sagt Martin Arndt, technischer Geschäftsführer bei Bizerba. Das Hygienic Design der Maschine garantiere zudem, dass der Anwender alle Bauteile leicht erreichen, demontieren und reinigen kann. ct
www.bizerba.com


04.04.2011: Neue Hygienestandards bei Brötchenanlagen
Seit Jahren kämpfen Hersteller wie Anwender mit dem Problem der Schimmelbildung in den Gärgehängen von Brötchenanlagen. Die Fortuna Maschinenbau Holding AG hat jetzt neue Hygienestandards definiert, die bei der Konstruktion der Anlagen zum Tragen kommen. Als Bespannung der Metalltrögel in den Vor- und Nachgärzonen der Anlagen setzt Fortuna statt der üblichen Filz- oder Baumwollbeläge das antibakterielle Hygienetuch „FortunaCARE“ ein.

fortunaDank einer speziellen Antihaftbeschichtung ist es atmungsaktiv, schmutz- und flüssigkeitsabweisend und dadurch besonders leicht zu reinigen. Langzeittests haben gezeigt, dass sich auf Gärgehängen mit dem FortunaCARE-Tuch bei Einhaltung der Reinigungs- und Hygienevorschriften kaum ein Schimmelwachstum feststellen lässt. Das Tuch verhindert das Ansetzen von Mehl-, Teig- und Fettresten nahezu und entzieht dem Schimmel somit die Grundlage. Zusätzlich baut Fortuna zur Schimmelbekämpfung eine UV-Entkeimungsstation in den Gehängerücklauf der Anlagen ein, denn Pilzsporen können auch von anderen Quellen übertragen werden und sich trotz der Beschichtung im Laufe der Zeit an der Oberfläche festsetzen.

Wichtig für die Entkeimung ist eine Einwirkzeit der UV-Strahlung von mindestens neun Sekunden, damit das Schimmelwachstum minimiert werden kann. Darüber hinaus umfasst das Fortuna Hygienekonzept weitere Konstruktionsprinzipien, die für ein Plus an Hygiene im Produktionsprozess sorgen. Dazu gehören Rahmengestelle aus Edelstahl, Gärgehängeketten aus nicht rostendem Material, große breite Flügeltüren für guten Zugang und Stüpfeltassen aus teigabweisendem Kunststoff. Wartungsintensive Kettenantriebe wurden durch Aufsteckmotoren und Direktantriebe ersetzen und die eingesetzten Bänder sind FDA-zertifiziert. Optional können eine Tassenreinigungsstation und eine Mehlstaubabsaugung integriert werden. ct
www.fortuna-schroeder.de


mosca16.09.2010: Völlig rostfrei mit Ultraschall
Auf Edelstahl setzt die Waldbrunner Maschinenfabrik Gerd Mosca AG bei der diesjährigen Fachpack. Unter anderem zeigt sie eine neue Umreifungsmaschine für den Lebensmittelsektor, die völlig auf oxidationsanfällige Guss- und Stahlteile verzichtet. Bei der SoniXs TRP-VA sind nicht nur Maschinenkörper und Verkleidungsbleche aus rostfreiem Stahl gefertigt, sondern auch Maschinenaggregat, Bandmagazin und Bandführungsrahmen. Die Maschine entspricht der Schutzart IP56 und kann daher per starkem Wasserstrahl gereinigt werden, ohne dass sie Schaden nimmt oder rostet. Sie eignet sich damit insbesondere für die fleischverarbeitende Industrie. Traditionell werden die Umreifungsbänder in solchen Maschinen per Heizkeil verschweißt, einem aus Gusseisen oder Stahl gefertigten Aggregat, das eine Betriebstemperatur von 270 Grad Celsius erreicht.

Trifft Wasser darauf, kommt es binnen kürzester Zeit zu Oxidationsschäden. Das Aggregat aus rostfreiem Stahl zu fertigen, war bislang jedoch nicht möglich. Mosca setzt daher zur Bandverschweißung Ultraschallaggregate aus Edelstahl ein, bei denen die Verschlusseinheit zusätzlich gekapselt ist. Der abgedichtete Schaltschrank der Maschine enthält Generator und Netzteil sowie eine temperaturgeregelte Schaltschrankheizung, um Kondenswasser im Schaltschrank zu vermeiden. Das Bedientableau kommt ohne Steckverbindungen aus, da alle Kabel in abgedichteten Klemmkästen verdrahtet sind. Reinigungswasser kann durch integrierte Öffnungen im Maschinenkörper einfach abfließen. Mit einem Bandführungsrahmen von 600 Millimeter Breite und 500 Millimeter Höhe umreift die SoniXs TRP-VA bis zu 30 Pakete pro Minute. Das Unternehmen stellt in Halle 9, Stand 540b aus. ct
www.mosca-ag.com


webomatic08.05.2010: Neue Maschinenlösungen
Mit der ML-C 5600 eröffnet Webomatic die neue C-Generation seiner Tiefziehmaschinenreihe. Wichtigstes Feature ist das vorteilhafte CleanDesign, das höchste Hygieneanforderungen erfüllt. Die weiterentwickelte Technik optimiert den Verpackungsprozess, erhöht die Produktsicherheit und gewährleistet eine längere Maschinenlebensdauer. Die leistungsstarke Allround-Lösung ML-C 5600 verarbeitet alle tiefziehfähigen Weich- und Rigid-Folien bis zu 560 mm Breite (Abzugslängen bis 600 mm) mit einer Produktionskapazität von bis zu 16 Takten pro Minute. Zweispurig arbeitet die vollautomatische Schalensiegelmaschine TL 500-duo, die parallel zwei bis acht kleine Schalen versiegelt.

Verpackungstechnisch sind die duo-Formate ideal für kleinere Produkte oder Mengen wie Antipasti, Streichwurst, Gemüse, Salate oder Fertiggerichte, da sie insbesondere den Bedarf von Singlehaushalten ansprechen. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das Modell duo in eine einspurige Standardversion zurückverwandeln, so dass auch Großverbraucherschalen zu verarbeiten sind. Neben der serienmäßigen Konturschneidung (Outside-Cut) ist nun wahlweise auch Inline-Cut erhältlich sowie eine zusätzliche Pseudo-Skin-Ausrüstung zum „hautengen“ Umschließen z.B. marinierter Produkte. Zusatzkomponenten wie Schalenentstapler, Füll- und Dosiersysteme, Drucker, Etikettierer oder Stülpdeckel-Applikatoren können eingebunden werden. ct
www.webomatic.de


10.03.2010: Keine Schrumpfung nach Heißabfüllung
Für Unternehmen der PET Getränkebranche, die empfindliche Produkte heiß abfüllen, gehört die Zeit der schweren Flaschen mit den typischen Vakuum- Ausgleichsflächen der Vergangenheit an. Dank des HotFill+ Systems von KHS, das sich prinzipiell in jede PET Produktionslinie einfügen lässt, ergeben sich neue Möglichkeiten der flexiblen Gestaltung von leichten Flaschen und somit völlig neue Möglichkeiten einer kostenoptimierten und effizienten Produktion in der Heißabfüllung. Heißabfüllverfahren werden eingesetzt, um Produktqualität und Haltbarkeit bestimmter Füllgüter zu gewährleisten. Dafür waren bislang relativ schwere PET-Flaschen mit Vakuum Panels nötig, um den Schrumpfprozess der Flaschen nach Befüllung mit einem auf etwa 85°C erhitzten Produkt und dann einsetzender Abkühlung zu kompensieren. Das HotFill+ System kompensiert die Schrumpfung nach einer Heißabfüllung, indem nach der Befüllung eine bestimmte Menge Stickstoff in einem ausgeklügelten, leicht anzuwendenden Verfahren in den Kopfraum der Flasche eingebracht wird. Diese Nitrobeaufschlagung , kombiniert mit einem vereinfachten Streckblasprozess für die Produktion thermisch stabilerer Flaschen, hat KHS Corpoplast als technologischer Marktführer in der PET-Streckblastechnologie bereits seit Anfang 2007 erfolgreich getestet und in mehrere Abfülllinien installiert. Seit kurzem ist das HotFill+ Verfahren auch bei höheren Maschinenleistungen bis zu 43.000 Flaschen pro Stunde und einer spezifischen Ausstoßleistung von 1.800 Flaschen pro Stunde und Station einsetzbar. Die Vorteile: das Flaschengewicht kann reduziert werden, bisher ungeahnte Marketingmöglichkeiten im Flaschendesign und der Etikettengestaltung eröffnen sich. Zudem wird Energie im Streckblasprozess eingespart, die Effizienz der Anlage steigt. Unter dem Strich sorgt das KHS HotFill+ System für weiter reduzierte Herstellkosten pro Flasche und damit verbunden für optimierte Gesamtbetriebskosten. TW
www.khs.com


Krones ErgoBloc 10.03.2010: Abfülllinie als Block
Betriebskosten reduzieren, Platz sparen, Anlageneffizienzen steigern, neueste Technologien implementieren, höchste Hygiene- und Sicherheitsbedingungen berücksichtigen, mit einem Wort – bedarfsgerechte Lösungen für die Getränkeabfüllung schaffen: Eine ausgezeichnete Möglichkeit, diese Forderungen umzusetzen, ist die Blockung von Maschinen. Krones tut dies in neuartiger Weise und realisierte quasi eine Maschine mit vier Funktionen für den kompletten Nassteil. Der erstmals auf der drinktec vorgestellte Ergobloc L ermöglicht es, in einem Prozess PET-Behälter herzustellen, sie zu etikettieren, abzufüllen und zu verschließen.
Das intelligente Steuerungskonzept erhöht die Effizienz des Block-Systems. Die als zentrale Informations- und Steuerungsoberfläche neu entwickelte Visualisierung orientiert sich ausdrücklich an den Ansprüchen des Bedieners. Und das neue durchgängige Servo-Antriebskonzept erlaubt es, alle Module des Ergoblocs L bei Bedarf (Wartung, Umrüstung) auch einzeln zu betreiben. Bei Störungen findet eine kontrollierte, elektronische Auskupplung des jeweiligen Moduls statt – das Einkuppeln ist auch bei voller Geschwindigkeit möglich. TW www.krones.com

10.03.2010: Klär-Separator für Fruchtsaft
Für die Klärung von Wein, Traubenmost und Fruchtsaft hat GEA Westfalia Separator, einen neuen Separator der GSE-Reihe konzipiert. Bei der Most- und Fruchtsaftklärung bringt der auf der Intervitis Interfructa 2010 erstmals vorgestellte GSE 100 eine Leistung bis zu 10.000 l/h, bei der Weinklärung sogar bis zu 20.000 l/h. Der GSE 100 vervollständigt die hyvol-Produktlinie im mittleren Leistungsbereich, ergänzt die bereits am Markt befindliche, etwas kleinere Maschine GSE 75.

Westfalia Separator GSE 100 Die Maschinen erfüllen zudem mehrere Aufgaben. Sie können als Klärer genutzt werden wie als Polierer. Durch die selbstentleerende Trommel ist die Maschine geeignet für eine vollautomatische CIP-Reinigung. Das Öffnen und Schließen der Trommel zum Ausstoß der Feststoffe geschieht hydraulisch mittels Wasser. Zu- und Ablauf werden entsprechend der Anwendung ausgelegt, erfolgen aber geschlossen. Dies minimiert zuverlässig die Sauerstoffaufnahme. Produktzulauf und Produktablauf in der Trommel sind hydrohermetisch abgedichtet und nicht mit mechanischen Dichtungen ausgeführt. Die Verwendung eines solchen hydrohermetischen Zulaufs minimiert den negativen Einfluss der Scherkräfte. Trennleistung und Produktqualität sind folglich optimal. Ein weiteres Merkmal sind die sehr schnellen Entleerungsventile. Sie halten Produktverluste beim Entleeren des Separators so gering wie möglich. TW
www.westfalia-separator.com

Branchentreff in Sachen HD
Vom 28. Februar bis 1. März findet im Rahmen der Lounges 2012 in Karlsruhe zum sechsten Mal die HygieniCon statt. Das in der Vergangenheit vielfach gelobte Lounge-Konzept mit seinem besonderen Ambiente für Aussteller und Besucher wird 2012 erneut aufgegriffen. Zusammen mit den anderen Themenbereichen der Lounges 2012 wird dabei das Thema Hygienic Design branchenübergreifend dargestellt.
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Messen mit hoher Genauigkeit
Die regelmäßige Reinigung bzw. Sterilisation von Prozessanlagen ist eine notwendige Voraussetzung, um einer Verunreinigung der Produktionscharge durch Mikroorganismen vorzubeugen. Zur Qualitätsüberwachung muss dabei u.a. die Sterilisationstemperatur in Rohrleitungen permanent kontrolliert werden.
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