Produktion

Anlagenkomponenten

krohne

28.12.2011: Durchflussmessung in IP69K
Die Schwebekörper-Durchflussmessgeräte H250 M40 von Krohne erfüllen von Hause aus eine Gehäuseschutzart IP66 für starkes Strahlwasser und IP68 für dauerhaftes Untertauchen entsprechend der Norm EN 60529. Darüber hinaus erfüllen sie auch IP69K. Neben der Staubdichtheit fordert die deutsche Norm DIN 40050-9 mit IP69K Anforderungen auch ein Abstrahlen mit Hochdruckreinigern. Getestet wird mit 80°C heißem Wasser, welches mit 80 bar Druck aus 15 cm Entfernung auf das Testobjekt gerichtet ist, das sich auf einem Tisch mit 5 Umdrehungen pro Minute dreht.

Die H250 M40 Durchflussmessgeräte setzen neue Maßstäbe in der  Schwebekörpertechnologie. Sie verknüpfen Jahrzehnte bewährte Durchflussmesstechnik für Gase und Flüssigkeiten, die in ihrer Grundvariante ohne Hilfsenergie auskommt, mit modernsten Technologien wie z.B. Foundation Fieldbus Kommunikation. Die Gerätefunktionalität kann dabei modular skaliert werden. Wahlfreiheit besteht auch bei der Explosionsschutzstrategie: eigensicher oder druckfest gekapselt. Die robuste Ganzmetallausführung, die in verschiedenen Werkstoffen verfügbar ist, sorgt für eine hohe Druck-, Temperatur- und Medienbeständigkeit. Die H250 M40 ist die neue Standardlösung für die Prozessindustrie, wenn Kosten und Zuverlässigkeit eine vorrangige Rolle spielen. ct
www.krohne.com


bosch

28.12.2011: Ventilsystem jetzt als XL-Version
Das nach Schutzklasse IP69K ausgelegte und EHEDG-zertifizierte Ventilsystem CL03 von Bosch Rexroth kann aufgrund seines Designs und der Materialeigenschaften auch in der Nahrungsmittelindustrie direkt in Anlagen montiert werden. Es benötigt keinen separaten Schaltschrank. Mit der neuen Version CL03-XL ist es jetzt auch mit hohem Durchfluss von 1.100 l/min für den Einsatz mit größeren Aktoren erhältlich. Das Besondere: Die unterschiedlichen Ventilbaugrößen sind in einer Einheit kombinierbar. Dadurch realisiert Rexroth unterschiedliche Durchflusswerte mit einer einzelnen Ventileinheit im hygienischen Design.

Das Ventilsystem CL03 ermöglicht es mit der Variante CL03-XL auch größere Zylinder oder Aktoren für schnellere Bewegungen anzusteuern, ohne eine eigene Ventileinheit oder separate Einzelventile für den größeren Verbraucher einbauen zu müssen. Die Basis hierfür bildet eine einheitliche Grundplatte, in die sich verschiedene Ventilgrößen an beliebiger Position integrieren lassen. Das funktioniert ohne Adapterplatten, da Lage und Geometrie der Luftkanäle in den Ventilen der verschiedenen Baugrößen identisch sind. Auch die Reinigung ist einfacher, wenn nur eine anstelle mehrerer Ventileinheiten zum Einsatz kommt. Das Ventilsystem CL03-XL kann bis zu 32 Druckstufen realisieren und ist mit Multipol- oder Feldbusanbindung verfügbar. Dabei lässt sich das elektrische Signal direkt abgreifen und weiterverwenden. ct
www.boschrexroth.com


ege09.10.2011: Robuste Füllstandsensoren
Für die kontinuierliche Füllstanderfassung verschiedenster Medien stellt EGE die neuen robusten MFP-Füllstandsensoren vor, die auf dem geführten Pulsradarprinzip basieren und so ohne bewegliche Teile auskommen. Über eine Sonde wird ein Radarimpuls ins Medium geführt, der an der Medienoberfläche reflektiert wird. Das resultierende „Echo“ wird ausgewertet und daraus der Füllstand bestimmt. Dieses Prinzip macht den Sensor unempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen wie Temperatur, Dichte, Druck oder Staub und bietet eine hohe Zuverlässigkeit. MFP-Sensoren gewährleisten eine genaue elektronische Füllstandmessung für Flüssigkeiten wie Wasser, Öl und Emulsionen sowie Schüttgüter und pastöse Medien.

Ihre modulare Bauweise sorgt für höchste Flexibilität: Je nach Anwendung lassen sich schnell und einfach Koaxialsonden, Messstäbe oder Doppelsonden auf den Sensorkopf schrauben, sodass der Sensor schnell an das gewünschte Medium angepasst werden kann. Die in Schutzart IP67 ausgeführten Sensoren eignen sich auch für beengte Platzverhältnisse und sind für Medientemperaturen von -25 bis +85 °C konzipiert. Das um 360° drehbare Gehäuse beherbergt ein LC-Display mit Bedienfeld, das die unkomplizierte Einstellung des Sensors ermöglicht. Die Sensoren liefern ein analoges 4...20 mA-Ausgangssignal und können bei Bedarf auch mit Schaltausgängen ausgestattet werden. ct
www.ege-elektronik.com


ghm22.07.2011: Kapazitive Grenzstandschalter
GHM Messtechnik stellt aus seinem hygienischen Produktprogramm für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie eine neue Gerätefamilie auf Basis des kapazitiven Messverfahrens vor. Die Sensoren werden in Tanks und Rohrleitungen als Voll- und Leermelder sowie als Trockenlaufschutz für Pumpen eingesetzt. Mithilfe des in vielen Jahren auf dem Markt gesammelten Know-hows über die Stärken und Schwächen etablierter Verfahren wurde ein neues Messverfahren für Grenzstandschalter entwickelt. Das Ladungstransfer-Messverfahren arbeitet im Vergleich zu den bisher bekannten Verfahren ohne einen Schwingkreis bei dem das Medium den Kondensator bildet. Es wird vielmehr die Speicherfähigkeit von Ladungsträgern im Medium gemessen. Schwankende und instabile Messwerte, die durch die Induktivität des Schwingkreises verursacht werden, gehören somit der Vergangenheit an. Die Leitfähigkeit des Mediums hat bei diesem zum Patent angemeldeten Messverfahren nur einen geringen Einfluss auf das Messergebnis.

Das Messprinzip ist weitestgehend unempfindlich gegenüber Schaumbildung und Produktanhaftungen. Je nach Sensorausführung stehen ein Schaltausgang, zwei Schaltausgänge mit einer Weitsicht-LED-Statusanzeige im Gehäusedeckel oder alternativ ein Stromausgang und ein Display zur lokalen Programmierung und Anzeige des Messwertes zur Verfügung. Aufgrund des großen Messbereiches mit DK-Werten zwischen 1,5 und 175 sind die Sensoren extrem empfindlich und für flüssige, pulverisierte Medien und Granulate zuverlässig einsetzbar. Alle Gerätetypen zeichnen sich außerdem durch eine sehr schnelle Reaktionszeit aus, die von 20 ms bis 10 s eingestellt werden kann. Die Anforderungen für den Einsatz in hygienischen Anwendungen wurden durch die Oberflächenrauheit zum Medium <0,8 µm, eine CIP-/SIP-Temperaturbeständigkeit von 140 °C < 30 min und 100 °C Prozesstemperatur, FDA gelistete Materialien wie 1.4404 (316 L) und PEEK und die Schutzarten IP 67 und IP 69K erfüllt. ct
www.ghm-messtechnik.de


pepperl

22.07.2011: Hygienegerechte Sensorenbaureihe
Pepperl+Fuchs hat Sensoren für die Lebensmittelindustrie vorgestellt, die den hohen Anforderungen an Reinigbarkeit und Hygiene gerecht werden. Angeboten werden sie mit Ultraschall-, induktiver und optischer Sensorik. Für die produktberührende Zone, die die höchsten Ansprüche an die Hygiene stellt, bietet das Unternehmen den Ultraschallsensor UMC3000 an, der als erster tastender Sensor Objekte direkt erkennt. Er besteht aus komplett FDA-zugelassenen Materialien und ist nach den Richtlinien der EHEDG designt. Ein IP69K Schutz ist für den harten Einsatz selbstverständlich.

Auch der optische Sensor MLE76 trotzt den harten Umgebungsbedingungen in der Lebensmittelindustrie mit Schutzklasse IP69K und chemischer Beständigkeit gegen aggressive Reinigungsmittel. Das spaltfreie Gehäuse und die extrem glatte Oberfläche des Edelstahls entsprechen den Richtlinien der EHEDG. Auch die verfügbaren induktiven Sensoren der Baugröße 12 mm und 18 mm erfüllen alle Anforderungen für die produktberührende Zone. Für alle drei Technologien hat Pepperl+Fuchs ein EHEDG-gerechtes Montagekonzept entwickelt. Speziell für die Spritzzone wurden Sensoren konstruiert, die den harten Reinigungsprozessen standhalten und gleichzeitig so einfach zu montieren sind wie Standardsensoren. Lebensmittel, die während des Produktionsprozesses an den Sensoren haften bleiben, können nicht in den Verpackungsprozess zurückfließen. ct www.pepperl-fuchs.de


baumer01.06.2011: Hygienegerechtes Plattenfedermanometer
Mit dem Plattenfedermanometer DP100 bietet Baumer ein Druckmessinstrument an, das speziell für hygienische Prozesse konzipiert wurde, wie sie bei der Herstellung von Medikamenten oder Lebensmitteln vorkommen. Das Manometer der Schutzart IP65 arbeitet rein mechanisch ohne Verwendung einer Druckübertragungsflüssigkeit. Damit ist auch im Fall einer Beschädigung der Plattenfeder eine Verunreinigung des zu messenden Mediums ausgeschlossen. Das DP100 ist mit einer Vielzahl von hygienegerechten Standardanschlüssen verfügbar. Alle vom Medium berührten Bauteile sind aus Edelstahl 1.4435 (316L). Die Membranoberfläche hat einen Rauheitswert  von Ra < 0,5 µm.

Das Bajonettringgehäuse des DP100 besteht aus Edelstahl 1.4301 und ist mit dem Prozessanschluss verschweißt. Für die Sichtscheibe wird wahlweise Mehrschichtensicherheitsglas oder Instrumentenflachglas verwendet. Das Manometer kann bei Umgebungstemperaturen von -20…60 °C eingesetzt werden. Die maximale Temperatur des zu messenden Mediums kann dauerhaft 80 °C betragen, kurzzeitig sogar bis zu 150 °C. Damit eignet sich das DP100 hervorragend für den Einsatz in SIP-Prozessen (Sterilisation in Place). Auf Wunsch kann das Gerät in einer Variante geliefert werden, die komplett im Autoklaven sterilisierbar ist. Das Manometer ist für die Messbereiche 0…6°bar, 0…10°bar, -1…5°bar und -1…9°bar erhältlich und 1,3fach überdrucksicher. Die Messgenauigkeit entspricht der Klasse 1,6 nach EN°837-3. ct
www.baumer.com


ifm04.04.2011: Induktive Ganzmetallsensoren
Neben den bündigen induktiven Ganzmetallsensoren für die Lebensmittelindustrie bietet ifm electronic jetzt auch nicht bündige mit erhöhtem Schaltabstand und hoher Schutzart an. Den besonderen Anforderungen der Lebensmittelindustrie haben diese Ganzmetallsensoren einiges entgegenzusetzen. Im Hygiene- und Nassbereich stellen häufige Reinigungsprozesse, Temperaturschocks und -wechsel sowie die Verwendung aggressiver Reinigungsmittel die Sensoren auf eine harte Probe. Dem setzen die neuen Geräte sowohl die Schutzarten IP 67, IP 68 sowie IP 69K und Temperaturschockfestigkeit (nach EN 60068-2-14 Nc) entgegen als auch einen großen Temperaturbereich von 0…100 °C.

Harte Tests wie ein 1000-stündiger Langzeittest und ein eigens entwickelter Dampfkesseltest zur Dichtigkeitsprüfung qualifizieren diese Sensoren für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie. Zusätzlich sorgen die erhöhten Schaltabstände von 6, 12 und 25 mm bei nicht bündiger Installation für mehr Sicherheit bei mechanischen Toleranzen. Sie bilden mit den ECOLAB-zertifizierten Steckverbindern der Serie ecolink „EVT“ eine zuverlässige Einheit für besonders anspruchsvolle Applikationen. ct
www.ifm.com


ege

04.04.2011: Sensoren für Temperaturen bis 120 °C
Die bewährten induktiven Näherungsschalter der Serie IGMT von EGE sind für Temperaturen bis 120 °C geeignet und in den Bauformen M12, M18 und M30 lieferbar. Die Geräte erreichen Schaltabstände zwischen 2 und 15 mm und bieten Schutzart IP67. Über ein 2 m langes, kerbfestes Silikonkabel lassen sich die Schalter sicher und schnell anschließen.

Die hohe Stabilität der Geräte gegenüber elektromagnetischen Störungen gewährleistet eine besonders hohe Zuverlässigkeit. Sie eignen sich beispielsweise für den Einsatz in der Produktionsüberwachung und -kontrolle in automatisierten Produktionsabläufen unter erhöhten Anforderungen. EGE bietet Kunden zudem auch die Möglichkeit, kurzfristig und ohne großen Aufwand individuelle Sensorlösungen zu realisieren, die ganz auf spezifische Anforderungen ausgelegt werden können. ct www.ege-elektronik.com


ghm10.02.2011: Hygienegerechtes Sensorprogramm
Messtechnik, die in der Lebensmittelindustrie eingesetzt wird, muss den strengen Hygienevorschriften genügen. Ein Komplettanbieter auf diesem Gebiet ist GHM Messtechnik, ein Zusammenschluss der Firmen Greisinger electronic, Honsberg Instruments, Martens Elektronik und Imtron Messtechnik. GHM bietet Sensoren für alle gängigen Größen im Hygienic Design an. Für die magnetisch-induktive Durchflussmessung ist z.B. das Modell MFI im Angebot. Es arbeitet an 24 V DC, hat einen 0(4)…20 mA Stromschleifenausgang und misst im Bereich von 1 bis 10 m/s. Mechanisch wird das Gerät über handelsübliche Prozessanschlüsse in die Rohrleitungen integriert (Tri-Clamp, SMS, Milchrohr). Bei den kalorimetrisch messenden Durchflusssensoren vom Typ HFK erfolgt die Messung ohne bewegte mechanische Teile in der Strömung.

Weitere Vorteile sind die kompakte Bauweise, der Einsatzbereich für hohe Betriebsdrücke bis 200 bar und der niedrige Druckverlust. Zur Durchflussmessung von kleinsten Mengen wird das Modell HFK 35-FIN verwendet. Sein Messbereich reicht von 0,01 bis 10 Liter pro Minute im Druckbereich -1 bis +10 bar (bei 20°C). Die Genauigkeit beträgt ±2 Prozent. Für den Lebensmittelbereich gibt es über 22 verschiedene Grundausführungen der neuen Temperaturfühlerserie GTL, basierend auf Pt100-Elementen und in Schutzart IP67 und IP69K. Die Fühler sind in verschiedensten Genauigkeitsklassen und Ausführungen mit diversen Prozessanschlüssen erhältlich. ct
www.ghm-messtechnik.de


22.12.2010: Füllstandsschalter für hohe Temperaturen
Der Füllstandsschalter LFFS von Baumer eignet sich auch für hohe Prozesstemperaturen bis zu 200 °C. Ein blaues Licht im Kopf des Schalters leuchtet, wenn ein Medium detektiert wird. Die Anzeige ist leicht zu sehen, selbst wenn der Sensor oben auf einem Behälter montiert wird.

baumer Dank des DN38-Prozessanschlusses eignet sich der Sensor für hygienegerechte Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Für Anwendungen im Ex-Bereich ist das Gerät in verschiedenen ATEX-Ausführungen erhältlich. Es lässt sich mit Hilfe des FlexProgrammers 9701 bequem am PC konfigurieren. Der LFFS erkennt den Füllstand von Flüssigkeiten, dickflüssigen Medien und sogar von trockenen Stoffen. Bei besonders schwierigen Medien wie klebrigen Substanzen ermöglicht die Teach-in-Funktion eine manuelle Einstellung der zu erkennenden Füllstände. Alle Bauteile, die mit dem Messmedium in Kontakt kommen, sind aus FDA-zugelassenem, säurebeständigem Edelstahl oder PEEK-Kunststoff gefertigt.

Der Füllstandsschalter entspricht den EHEDG-Anforderungen und hat eine 3A-Zulassung. Er ist sowohl für offene als auch für geschlossene Behälter mit Drücken bis 40 bar einsetzbar. Bei Verwendung einer Kühlstrecke ist der Füllstandsschalter für Prozesstemperaturen von -40 °C bis maximal +200 °C geeignet. ct
www.baumer.com


22.12.2010: Wechselarmatur für pH-Elektroden
Die neue pneumatische Wechselarmatur Typ 202823 von Jumo kann überall dort eingesetzt werden, wo Sensoren besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Durch die automatisierte regelmäßige Reinigung des Sensors kann dessen Standzeit in problematischen Mediumsumgebungen signifikant verbessert werden.

jumoDie Armatur kann alle handelsüblichen pH-Sensoren mit einer Einbaulänge von 225 mm Länge und 12 mm Durchmesser aufnehmen und besteht aus Edelstahl (1.4404/316L).Zudem stehen verschiedene Dichtungsmaterialien zur Verfügung. Die robuste Ausführung erlaubt Drücke bis 16 bar und Temperaturen bis 140 °C. Die Armatur wird über ein entsprechendes  Durchflussgefäß an Behälter oder Rohrleitungssysteme adaptiert. Es ist auch eine Ausführung mit zertifizierten Prozessanschlüssen nach EHEDG und 3A erhältlich. Die Armatur kann entweder über eine externe Steuerung (SPS) oder über die optionale Steuerungseinheit Typ EXmatic 460 betrieben werden. Zum Starten der Messung wird der Armatur Druckluft zugeführt. Der pneumatische Antrieb fährt das Tauchrohr bis zur maximalen Eintauchtiefe in das Prozessmedium.

Eine Sicherungseinrichtung verhindert das Einfahren des Tauchrohres, wenn kein Sensor eingebaut ist. Sobald die Endposition „Messen“ erreicht wird, erhält die Steuerung eine pneumatische Positionsrückmeldung. In dieser Position ist der Anschlusskopf des Sensors in die Antriebseinheit versenkt und macht dessen Ausbau unmöglich. Jetzt werden die Messwerte der Prozessflüssigkeit aufgenommen. Ist eine Reinigung des Sensors notwendig, kann er ohne Prozessunterbrechung aus dem Medium gefahren werden. ct
www.jumo.net


baumer18.11.2010: Optische und induktive Sensoren
Speziell für Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie bringt Baumer optische und induktive Sensoren im Hygiene- und Washdown-Design auf den Markt. Zusätzlich zu den Sensoren bietet Baumer das passende hygienische Montagezubehör. Die neuen Sensoren mit ihren glatten, nutenfreien V4A-Edelstahlgehäusen sowie das Montagezubehör sind EHEDG-zertifiziert, Ecolab-geprüft und die verwendeten Materialien sind FDA-konform. Zusammen mit dem Angebot an EHEDG-zertifizierten Reflektoren und Ecolab-geprüften Kabeln mit Schutzart IP 69K steht damit eine Komplettlösung für die Positionserfassung in der Lebensmittelindustrie zur Verfügung. Für Anwendungen im Spritzbereich gibt es auch passende Sensoren im Washdown-Design.

Sie sind ebenso resistent gegen Reinigungsmittel und Hochdruckspritzwasser wie die im Hygiene-Design, werden aber auf herkömmliche Art montiert. Mit dem eigens entwickelten Dichtigkeitskonzept proTect+ soll eine höhere Leistung und Lebensdauer der Sensoren garantiert werden. Dazu werden Sie zusätzlich zu den Dichtigkeitsprüfungen IP 68 und IP 69K stetig wechselnden Temperaturzyklen ausgesetzt. Ein Highlight unter den neuen Produkten ist der optische Sensor FNDH 14. Diese SmartReflect Hintergrundreflexions-Lichtschranke kann bestehende Edelstahloberflächen der Maschinen als Reflektor nutzen. Der Verzicht auf einen zusätzlichen Reflektor führt zu einfacherer Montage und geringerem Wartungsaufwand. Der Einsatztemperaturbereich der Sensoren reicht von -40 bis +100 °C. ct
www.baumer.com


gea

18.11.2010: Automatische Probenahme im Doppelsitz
Mit dem Doppelsitz-Probenahmeventil Typ T/09 der Baureihe Varivent stellt die GEA Tuchenhagen GmbH eine Weltneuheit auf dem Gebiet der Probenahmetechnologie vor. Dieses Ventil findet Anwendung als vollautomatisches Probenahme- und Dosierventil in Prozessanlagen. Das Doppelsitz-Probenahmeventil in DN 15 ist funktionssicher, vermischungssicher, CIP- und SIP-gerecht und wartungsarm. Damit soll es für kontinuierliche Produktqualität, hohe Anlagenproduktivität sowie niedrige Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten sorgen. Besonders für automatisierte Probenahmesysteme und Dosierfunktionen bietet sich der Einsatz des Ventils an, da es über die Standard In-Line-Schnittstelle problemlos an eine Tankwandung oder ein Varinline-Gehäuse von Tuchenhagen adaptiert werden kann.

Den großen Vorteil sieht der Anbieter darin, dass die Probenahmeleitung nach dem Ziehen der Probe gereinigt und sterilisiert werden kann, während im angebundenen Tank bzw. der angebundenen Rohrleitung der Produktionsprozess ungestört weiterläuft. ct www.tuchenhagen.de


labom12.10.2010: Multifunktionales Druckmessgerät
Der neue Pascal CS von Labom ist ein multifunktionales Druckmessgerät mit Schaltkontakten, Analogausgang und einem LED-Display für die Vor-Ort-Anzeige der aktuellen Druckmesswerte. Durch die Verwendung hochwertiger Edelstähle und die hygienegerechte Konstruktion mit spaltfreiem Gehäuse, findet das Gerät seinen Einsatz in hygienisch sensiblen Bereichen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Weitere spezielle Anforderungen, wie Elektropolierung der medienberührten Teile und der Qualitätsnachweis durch Abnahmeprüfzeugnisse sind auf Wunsch lieferbar. Das Ausgangssignal des Geräts ist standardmäßig 4…20 mA. Optional ist es aber auch mit zwei PNP-Schaltausgängen oder in NPN-Ausführung erhältlich. Der Druckmessumformer wird in den Messbereichen 0…160 mbar bis 0…40 bar Relativdruck und 0…1 bar bis 0…6 bar Absolutdruck angeboten. Die Genauigkeit ist mit ≤ 0,2 Prozent spezifiziert.

Der Anzeigekopf ist mit einem vierstelligen LED-Display ausgestattet, das neben der Anzeige der Druckwerte und des Schaltzustandes auch eine einfache Bedienung für die Vor-Ort-Parametrierung ermöglicht. Optional besteht außerdem die Möglichkeit einer Parametrierung mittels PC-Software. Der Anzeigekopf kann auch nach der Montage noch um insgesamt 300° verdreht werden und ist zusätzlich um 180° spiegelbar, so dass die Anzeige aus allen Blickwinkeln gut abgelesen werden kann. ct
www.labom.com


viscotec16.09.2010: EHEDG-Zertifizierung erneuert
Bereits im Jahr 2000 unterzog sich die RD-Baureihe der ViscoTec Pumpen- und Dosiertechnik GmbH einer Zertifizierung der EHEDG zur Feststellung der optimalen Reinigbarkeit. Die damit verbundenen Tests wurden schon damals mit Bravour bestanden. Jetzt wurde das Zertifikat für die gesamte RD-Baureihe aufgrund eines kompletten Faceliftings nach den aktuellen Prüfbedingungen angestrebt. Bewertet wurden das Design und die Reinigbarkeit der Hygiene-Dosierpumpen. Abermals erfüllten sie alle Kriterien und erlangten das Zertifikat Type EL class 1 ohne Probleme. Die Reinigungseigenschaften der RD-Baureihe wurden bis ins kleinste Detail konzipiert.

Die hygienisch gekapselte Gleitringdichtung mit einer dahinter liegenden Sperrkammer und ihre perfekte Lage im Spülbereich ermöglichen beste Reinigungsergebnisse. Die Pumpe besitzt einen strömungsdynamisch optimierten Innenraum und hat keine Toträume. Zusätzlich sind alle Oberflächen innen wie außen elektropoliert. Die Dosierpumpen der RD-Baureihe sind CIP- und SIP-fähig. Die sorgfältige Auswahl der verwendeten Elastomere garantiert einen zuverlässigen Betrieb auch bei aggressiven Reinigungsmitteln oder hohen Temperaturen. Im produktberührten Bereich sind die Pumpen ausschließlich mit FDA-konformen Materialien ausgestattet. Sie eignen sich unter anderem für die aseptische Abfüllung und Dosierung von Medien ohne Konservierungsstoffe in der Lebensmittelindustrie. ct
www.viscotec.de


Baumer27.07.2010: Thermometer mit Clamp-Anschluss
Für die Temperaturmessung in hygienischen Anwendungen bietet Baumer das Bimetall-Thermometer TBI mit hygienischem Clamp-Anschluss an. Das Thermometer ist aus korrosionsbeständigem Edelstahl gefertigt und kann Temperaturbereiche von -20 °C bis 300 °C messen. Es entspricht der Genauigkeitsklasse 1 nach dem Standard EN 13190. Das Thermometer in einer komplett verschweißten Version aus korrosionsbeständigem Edelstahl 1.4301 (AISI 304) ist in den Durchmessern 63 mm, 80 mm und 100 mm lieferbar. Es hat eine Sichtscheibe aus Polykarbonat. Das Fühlerrohr ist aus Edelstahl AISI 316L gefertigt und erfüllt somit erhöhte Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit.

Es hat einen Durchmesser von 8 mm und ist in Einbaulängen von 300 bis 2000 mm erhältlich. Neben dem Clamp-Prozessanschluss ISO 2852 DN 38 stehen auf Anfrage weitere hygienische Prozessanschlüsse zur Verfügung. Um die Oberflächen-Rauigkeit auf unter Ra < 0,4 µm zu reduzieren, können die Prozessanschlüsse elektropoliert werden. ct
www.baumer.com


Baumer TED03.06.2010: Dezentrale Automation von Prozessventilen
Die digitalen Druckschalter der Baureihe TED von Baumer sind ab sofort mit verschiedenen 3A-zertifizierten Prozessanschlüssen erhältlich.Das hygienische Messinstrument eignet sich somit auch für Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie für die Pharmaindustrie.
Alle medienberührenden Bauteile des Druckschalters sind aus säurebeständigem Edelstahl gefertigt und erfüllen die FDA- und EHEDG-Anforderungen hinsichtlich Design, Material und Endfertigung. Der digitale Druckschalter eignet sich zur absoluten und relativen Druck- und Unterdruckmessung bis 400 bar. Die Genauigkeit liegt bei 0,5 Prozent der Messspanne.

Der TED ist für die Druckkontrolle in der industriellen Prozesssteuerung ausgelegt, beispielsweise zur Füllstandsregelung oder zur Steuerung von Zylindern. Das Gerät basiert auf Mikroprozessor-Technologie und ist ohne Zusatzgerät mithilfe der Tasten, die über einen Zugangscode abgesichert sind, vor Ort vollständig programmierbar.
Es verfügt über ein LED-Display und zwei Ausgänge mit Schaltfunktionen (PNP-Transistoren oder galvanisch getrennt). Das Ausgangssignal kann analog (4…20 mA) oder digital (RS485 Modbus) sein. Der TED ist mit zahlreichen unterschiedlichen Druckanschlüssen sowie in einer um 300 Grad drehbaren Ausführung erhältlich. TW
www.baumerelectric.com


15.04.2010: Druckmessumformer
Für eine hygienegerechte Druckmessung bietet Baumer den elektronischen Druckmessumformer ED701 an. Er eignet sich insbesondere für Anwendungen in der pharmazeutischen, chemischen und Lebensmittelindustrie sowie in derMedizinaltechnik. Das Messgerät zeichnet sich durch eine hohe Genauigkeit und Langzeitstabilität aus. Es ist mit verschiedenen Clamp- und hygienischen Prozessanschlüssen lieferbar.

baumer Der piezoresistive Druckmessumformer ED701 mit Edelstahlmembrane basiert auf einer speziellen Siliziumzelle, die für hohe Genauigkeiten über einen breiten kompensierten Temperaturbereich konstruiert wurde. Dadurch erzielt der Druckmessumformer eine sehr hohe Genauigkeit (bis zu 0,1 Prozent der Messspanne) und eine ausgezeichnete Langzeitstabilität (0,1 Prozent pro Jahr). Im Falle einer Signaldrift lässt sich das Nullsignal neu kalibrieren. Der Messbereich ist parametrierbar, sodass er an kundenspezifische Umgebungen angepasst werden kann. Der ED701 ist vielseitig einsetzbar, da er mit einer großen Auswahl an Prozessanschlüssen und verschiedenen Ausgangssignalen (4…20mA, 0…10VDC, 0…5VDC) erhältlich ist.

Um die Oberflächenrauigkeit zu reduzieren, können die Prozessanschlüsse elektropoliert werden.

Für den Einsatz mit aggressiven Medien ist der ED701 mit einem Druckanschluss in Hastelloy C lieferbar. Für Anwendungen im Sauerstoffbereich ist das Messgerät mit einem absolut öl- und fettfreien Druckanschluss erhältlich. Die standardmäßig eingesetzte Druckübertragungsflüssigkeit ist FDA-zugelassenes Weißöl, das sich für Temperaturen von -10 °C bis 125 °C eignet und zur Druckmessung in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie eingesetzt wird. Optional stehen Silikonöl und Halocarbonöl zur Verfügung, womit sich der ED701 für den Einsatz in Anwendungen mit einer Mediumstemperatur bis 300 °C eignet. ct www.baumer.com


EH15.04.2010: Hydrostatische Druckaufnehmer
Mit dem Deltapilot M von E+H geht die neue Transmitter-Familie mit Kompaktvarianten bzw. Stab- und Seilausführungen in die nächste Generation. Seit der Markteinführung der hermetisch gekapselten CONTITE-Messzelle vor über 25 Jahren hat der Deltapilot den Maßstab gesetzt für hydrostatische Füllstandmessung. Beim Einsatz in außerordentlich feuchter Umgebung, z. B. in Molkereien oder Brauereien, und selbst in einer aggressiven Atmosphäre ist die Messzelle aufgrund der speziellen Konstruktion immer geschützt. Auch die extrem schnelle Ansprechzeit bei Temperaturwechsel des Mediums gewährleistet eine hochgenaue Messung und optimierte Prozessabläufe. Bei Tragkabelvarianten wird das Feldgehäuse mit dem Elektronikeinsatz außerhalb von Schächten überflutungssicher montiert. Dazu gibt es alle gängigen Zertifikate, die in internationalen Projekten gefordert werden.

Das Tragkabel kann mit einer Abspannklemme bis 400 m Länge ohne Zugentlastung montiert werden. Das Messzellenrohr aus Edelstahl und die Messmembran aus Alloy erlauben den Einsatz in aggressiven Medien. Gegen Wasserstoffdiffusion hilft die Sondermesszelle mit Gold-Rhodium-Beschichtung. Ob Cerabar M für Druck, Deltapilot M für Füllstand oder Deltabar M für Differenzdruck, die Bedienung ist immer die gleiche. Die Klartext-Menüführung mit Drei-Tasten-Bedienung auf der Anzeige ist intuitiv und vielfach bewährt. Ohne Anzeige kann über DIP-Schalter der Messbereich eingestellt, der Strom bei Alarm festgelegt, die Dämpfung eingeschaltet und der Schreibschutz aktiviert werden. Damit ist eine schnelle und sichere Inbetriebnahme für Druck-, Durchfluss- und Füllstandanwendungen gewährleistet. ct
www.de.endress.com


HachL

15.04.2010: Trübungsmessung
Die neuen TSS sc Sonden von Hach Lange bieten eine Lösung für nahezu alle Trübungs- und Feststoffmessungen in flüssigen Medien in der Industrie. Sie liefern präzise Ergebnisse in Quellwasser wie auch in Schlamm und Emulsionen. Durch die Auswertung von acht verschiedenen Signalen ist es möglich, die Trübungs- oder Feststoffkonzentrationen über einen besonders großen Messbereich mit nur einem Sensor zu erfassen. Die 8-Kanal-Mehrwinkeloptik misst die Trübung normgerecht nach DIN EN 27027, ohne dass eine Kalibrierung notwendig ist. Die Detektion von Feststoffen in Flüssigkeiten geschieht über eine Mehrwinkelmessung bei 90° und 120°. Das System ist durch sein besonderes Kompensationssystem äußerst robust und resistent gegen Störeinflüsse wie Luftblasen, Temperatur und gelöste Farbstoffe.

Die Sonden der TSS sc Familie wurden speziell für die hohen Anforderungen der Industrie entwickelt. Sie sind sowohl als Beckensonden als auch zum Einbau in Rohrleitungen erhältlich. Im Sortiment gibt es auch spezielle Bauformen wie die Varivent-Ausführung für höchste Hygiene, ex-geschützte Varianten, Hochtemperatursensoren und inerte Titansonden ct
www.hach-lange.de


15.04.2010: Elektronischer Temperaturschalter
Der neue elektronische Temperaturschalter JUMO DELOS T verfügt über Schaltkontakte, Analogausgang und ein brillantes LC-Display für die Vor-Ort-Anzeige der aktuellen Temperaturwerte und der Schaltkontaktzustände. Durch den Einsatz hochwertiger Edelstähle ist er bestens für den Einsatz in hygienisch sensiblen Bereichen geeignet. Eine prozessnahe Inbetriebnahme und Parametrierung des Gerätes stand bereits während der Entwicklung im Vordergrund und wurde praxisnah umgesetzt. In das Gerät integriert wurden hochwertige Platin-Temperatursensoren, die sich seit Jahren und in großen Stückzahlen in der Praxis bewährt haben.

JUMODer Einsatz modernster Fertigungstechnologien sowie hochwertige Bauteile und Materialien gewährleisten ein Höchstmaß an Prozesssicherheit für den Anwender. Durch die Variantenvielfalt erhält der Anwender ein Optimum an Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität. Für den allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau stehen DESINA-konforme Modelle zur Verfügung. PI 1668 (1/3) Für den Einsatz in der Lebensmittelbranche sind die Geräte EHEDG-zertifiziert, je nach Bedarf sind Ausführungen mit diversen Gewindeanschlüssen und branchenüblichen Flanschen lieferbar. Speziell für Messaufgaben an heißen Medien steht eine Hochtemperaturvariante zur Verfügung, die Temperaturen bis 260 °C erfassen kann. Folgende Ausgangsvarianten sind erhältlich: ein oder zwei PNP-Schaltausgänge (Transistorschaltausgänge) oder ein PNP-Schaltausgang und ein analoges Ausgangssignal. Das analoge Ausgangssignal kann je nach Bedarf vom Anwender konfiguriert werden. Als temperaturproportionale Ausgangssignale stehen 0…20 mA, 4…20 mA oder 0...10 V zur Verfügung. Das große beleuchtete LC-Display ermöglicht auch eine einfache Bedienung direkt am Gerät über ein versenktes Bedienelement.

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Konfiguration mittels PC und Set-up-Programm durchzuführen. Einmal ermittelte Konfigurationsparameter lassen sich bequem und sicher in weitere Geräte kopieren. Nach der Montage kann das Gehäuse um jeweils 160° nach links oder rechts gedreht werden. Hierdurch ist die Anzeige aus allen Blickwinkeln gut ablesbar. Ebenso ist es möglich, die Anzeige um 180° zu spiegeln. Über einen Parameter können die beiden Zeilen der Anzeige auf den Kopf gestellt werden, damit das Display je nach Einbaulage auch von der jeweils anderen Seite gelesen werden kann. Bei Alarm wechselt die Displayfarbe von Gelb auf Rot. Dadurch kann der Bediener den Betriebszustand der Anlage sicher erkennen und direkt reagieren. ct
www.jumo.net


Gemü 65110.03.2010: Membranventile
'Automation inside' hieß der Leitgedanke bei der Entwicklung des Edelstahl-Membranventils Gemü 651. Das Ventil ist eine kompakte Einheit aus Membranventil, pneumatischem Kolbenantrieb, Ventilansteuerung, Stellungsrückmeldung sowie Feldbusanbindung. Integrierte Automation, kompakte Bauform, deutlich vereinfachte und verkürzte Installation und Inbetriebnahme sowie die Designempfehlungen von FDA, EHEDG und nach GMP sind nur einige der Grundanforderungen des neuen Produktes. Benötigte der Anwender früher noch drei Produkte, um eine Funktionseinheit aus Ventil, Ansteuerung und Rückmeldung zu erreichen, welche über ventilspezifische Anbausätze montiert werden musste, stellt das Unternehmen aus Ingelfingen mit dem Typ 651 eine Kompletteinheit zur Verfügung.

Diese kommt nahezu ohne mechanische Installation aus und ist mittels der neuartigen SpeedAP-Funktion innerhalb von Minuten betriebsbereit. Ein analoger Wegesensor erfasst die Ventilstellung kontinuierlich, die Auswertung erfolgt mittels Mikroprozessor. Er stellt eine einfache, schnelle und automatisierte Inbetriebnahme des Ventils sicher, wie nach einem Membranwechsel. Das Ventil ist in den Varianten als "Auf/Zu" oder mit integriertem Stellungsregler als Regelventil in den Nennweiten DN 4 - 25 verfügbar. Der maximal zulässige Betriebsdruck beträgt 10 bar mit EPDM-Membranen und 6 bar mit PTFE-Membranen. Das Ventil ist CIP/SIP-fähig. Die maximal zulässige Betriebstemperatur beim Sterilisieren beträgt 150°C. Durch seine kompakte Bauweise ist es auch unter engsten Platzverhältnissen, wie innerhalb von Ventilbatterien und als Komponente von Ventilblöcken in Mehrwegeausführung einsetzbar. Das pneumatische Antriebsteil des Gehäuses besteht aus Edelstahl, das darüber liegende Automationsmodul aus PP (Polypropylen). Die Schutzart ist IP 65, als Ventilkörper stehen Durchgangsventile, T-Ventile, Behälterventile und Mehrwegeblöcke zur Verfügung. TW
www.gemue.de


E+H Prosonic 10.03.2010: Mobile Durchflussmessung
Flüssigkeiten in Rohrleitung von außen zu messen ist jederzeit möglich, auch mit einem mobilen Messsystem. Mit dem neuen Prosonic Flow 93T von Endress+Hauser kann der Durchfluss in Rohrleitungen ohne Unterbrechung des Prozessbetriebs schnell und zuverlässig erfasst werden. Dieses mobil einsetzbare Ultraschall-Durchfluss-Messgerät besticht durch die ausgereifte “Clamp-on”-Technologie. Damit sind Messungen sowohl in sehr großen Rohrleitungen mit bis 4 Meter Durchmesser als auch in sehr kleinen Rohrleitungen mit nur 20 Millimeter (DN 15) Durchmesser möglich. Prosonic Flow 93T wird netzunabhängig mit einem leistungsstarken Akku betrieben.

Der integrierte Datenlogger zeichnet alle gemessenen Durchflusswerte sicher auf. Über den Stromeingang können auch Werte anderer Messgeräte eingelesen und gespeichert werden. Das sind ideale Eigenschaften, um Kontrollmessungen an bestehenden Durchfluss-Messstellen vorzunehmen. Die Montage des mobilen Messsystems ist einfach: Ultraschallsensoren aufschnallen, Messumformer anschließen und Durchfluss erfassen.
Genauso einfach ist das Übertragen von Messwerten auf den Laptop oder den PC ohne besondere Software. Die Datenübertragung erfolgt entweder über einen USB-Speicher-Stick – beispielsweise für die Weiterverarbeitung mit Windows-Programmen – oder über online Visualisierung und Auswertung von Messwerten mit dem Endress+Hauser FieldCare-Programm. TW www.de.endress.com
ProMaqua Sigma10.03.2010: Pumpen
Mit Pumpen in hygienegerechter Ausführung ergänzt ProMaqua sein umfangreiches Produktspektrum. Je nach geforderter Leistung kommen Motor- oder Magnetantriebe zum Einsatz. Die Pumpen können in allen Bereichen der Getränke- und Lebensmittelindustrie eingesetzt werden. Basis für die Hygienepumpen des Heidelberger Herstellers bilden die bewährten Baureihen der Motordosierpumpen Sigma und Membrandosierpumpen delta mit geregeltem Magnetantrieb. Als Hygienepumpen sind sie mit Edelstahlpumpenköpfen ausgestattet, die konstruktiv so modifiziert wurden, dass sie den Hygienic Design Anforderungen entsprechen.

Das Herzstück der Hygienepumpen-Baureihe ist daher ein Edelstahlpumpenkopf, der alle Anforderungen nach hygienegerechter Konstruktion und Ausführung gemäß EHEDG rfüllt. Der Pumpendosierkopf mit angeschweißten Rückschlagventilen sowie die Ventilteller sind aus Edelstahl 1.4404 bzw. 316L gefertigt. Die Oberflächen sind poliert und weisen eine Oberflächenrauheit von weniger als Ra = 0,8 µm auf. Das Gehäuse des Rückschlagventils besteht aus zwei Teilen, die über einen Tri-Clamp-Flansch zusammengeschraubt werden. Als Dichtung wird eine vorgeformte und kontrolliert vorgepresste PTFE Dichtung verwendet. Die Dosiermembrane der Pumpe besteht aus PTFE und einem auf der Rückseite auf vulkanisiertem Elastomer. Die Oberfläche ist glatt und geschlossen. Die Entleerbarkeit der Pumpe ist gewährleistet, da die Anschlüsse vertikal angeordnet sind. TW
www.prominent.de

10.03.2010: Durchflussmesser
Für Sensoren und Messgeräte hält Endress+Hauser die komplette Palette an Technologien bereit, die für eine effiziente Prozessautomatisierung benötigt werden. Der Nachweis, dass die Sensoren den hygienischen Ansprüchen genügen, wird über den Test bei der EHEDG geführt. Die Anforderungen an Oberflächen, Schweißnähte, Materialgüte, Abdichtung und Spaltfreiheit werden nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch geprüft.

E+H Promag HBei einem Durchflusssensor, wie dem Promag H beispielsweise, ist die Überprüfung recht einfach, denn er hat keine prozessberührten Einbauten. Direktes Einschweißen vermeidet eine zusätzliche Dichtung zum Prozess. Schwieriger wird die Integration in Behälter oder in Rohrleitungen, wenn der Sensor nicht durchströmt wird. Prozessanschluss und Abdichtung sind in diesem Fall so zu wählen, dass eine spaltfreie Abdichtung bei kalter Produktion ebenso gewährleistet ist, wie bei heißer Sterilisation. Die Installation soll dabei derart erfolgen, dass das System selbstentleerend bleibt und alle Oberflächen gleichmäßig angeströmt werden. Hinzu kommt die Anforderung einer guten Erreichbarkeit für regelmäßig wiederkehrende Tätigkeiten wie Kalibrierung oder Wartungs- und Pflegeaufgaben, wie insbesondere der Wechsel von Dichtungen. In Rohrleitungen hat sich der Einsatz von Inline-Gehäusen bewährt. Verschiedene Sensoren haben messtechnisch oder bauartlich bedingte Einbauausrichtungen die es zu beachten gilt. Damit der Sensor optimale Bedingungen zum Messen findet, sollten diese Vorgaben ebenso beachtet werden, wie eventuell notwendige Ein- und Auslaufstrecken.

Für die Installation in der Behälterwand stehen Einschweißadapter wie der DRD oder ein Universaladapter von  Endress+Hauser zur Verfügung. Sie werden sind direkt in die Behälterwand eingeschweißt. Die großen Flächen und die frontbündige Dichtung stellen dabei sicher, dass sich der Behälter sicher und einfach reinigen lässt. Damit sich eine Anlage effizient betreiben und das gesamte System, inklusive der Sensoren, reinigen lässt, muss der richtige Sensor mit dem passenden Prozessanschluss an der korrekten Stelle ausgerichtet installiert sein. TW
www.de.endress.com


stauff_rohr

10.03.2010: Rohrbesfestigungen
Die Hi-Clean Rohrbefestigungen von Stauff sind speziell für den Einsatz in industriellen Rein- und Reinsträumen mit höchsten Ansprüchen an Hygiene und Design entwickelt worden und werden vorwiegend auf dem Gebiet der Prozesstechnik bzw. in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie eingesetzt. Sie haben eine innovative, patentgeschützte Bauform mit abgerundeten Kanten und Ecken und verfügen über keine freiliegenden Gewinde. Sie erfüllen die Vorgaben und Richtlinien des BioProcess Equipment Commitee (ASME-BPE) der American Society of Mechanical Engineers, dem Berufsverband der Maschinenbauingenieure in den USA.

Vervollständigt wird die Hi-Clean Baureihe mit Rohrbefestigungen der Kunststoffbaureihe für Durchmesser zwischen 6,4 und 152 mm. Die Grundkörper dieser Baureihe werden wahlweise aus Polypropylen oder Santoprene gefertigt, durch Befestigungszubehör aus Edelstahl mit elektrolytisch hochglanzpolierten Oberflächen vervollständigt und sind von ihren Abmessungen her an das Standardprogramm des Unternehmens nach DIN 3015 angelehnt. ct
www.stauff.com


10.03.2010: Clean-Flow-Magnete
Auf der Powtech in Nürnberg präsentiert Goudsmit Magnetic Systems aus dem niederländischen Waalre ein neues Sortiment Clean-Flow-Magnete. Sowohl die normalen, als auch die rotierenden Clean-Flow-Magnete der neuen Serie haben keine Schweißnähte. Dies ermöglicht eine sehr glatte Fertigbearbeitung und schließt jede Bakterienbildung aus. Die Ra-Werte, die zwischen 0,05 en 0,3 liegen, gewährleisten, dass selbst der feinste Eisenstaub aus Pulvern entfernt werden kann.
Auch die Konstruktion der Tür ist geändert worden. Sie hat nun zwischen dem Extractor und dem Magneten einen Schnellverschluss, wodurch der Extractor immer mit nach außen gezogen wird. Das vermeidet eine Situation, in dem der Extractor während der Magnetreinigung im Produktstrom verbleibt und so Eisen wieder in das Produkt zurückgeführt wird. Durch eine neue Abdichtung kann mit einem hohen Überdruck gearbeitet werden, ohne dass Lecks entstehen. Das ist vor allem wichtig beim Abfüllen druckempfindlicher Bigbags. TW
www.goudsmit-magnetics.nl


10.03.2010: Leitwertmessung
Die Messzelle JUMO tecLine LF-4P schließt die Lücke zwischen der konduktiven Leitwertmessung mit Zwei-Elektroden-Messzellen und der induktivenLeitwertmessung. Die Vierpoltechnik erlaubt es, mit nur einer Messzelle einen sehr weiten Messbereich von ca. 1µS/cm bis 600mS/cm abzudecken.

jumo_teclineSie besteht aus einem robusten PEEK-Kunststoffkörper, in den frontseitig die Edelstahlelektroden eingelassen sind. Als Edelstahlmaterial wird die Qualität 1.4435 (316L) verwendet. Ein integrierter Temperatursensor Pt1000 liefert das für die Temperaturkompensation notwendige Signal. JUMO tecLine LF-4P wird mit einem M12-Stecker geliefert, eine Gerätevariante mit Festkabelanschluss ist in Vorbereitung. Außerdem wird die Messzelle in mehreren Einbaulängen hergestellt, so dass sie in verschiedenste Rohrdurchmesser (ab DN32) eingebaut werden kann. Als Prozessanschluss ist das JUMO-PEKA-System vorgesehen. Damit kann der Kunde mit ein und derselben Messzelle alle gängigen Anschlussvarianten bedienen.

Das PEKA-System hat eine EHEDG-Zulassung für Applikationen mit erhöhten hygienischen Anforderungen. Es findet auch bei vielen Spül- und Reinigungsaufgaben in der Prozessindustrie Verwendung und überall dort, wo ein relativ breiter Messbereich mit einer einzigen Messzelle abgedeckt werden muss. In Kombination mit dem Leitfähigkeitsmess- und -regelgerät JUMO AQUIS 500 CR ergibt sich eine zuverlässige Lösung für die konduktive Leitwertmessung in Vierpoltechnik. ct www.jumo.net


Branchentreff in Sachen HD
Vom 28. Februar bis 1. März findet im Rahmen der Lounges 2012 in Karlsruhe zum sechsten Mal die HygieniCon statt. Das in der Vergangenheit vielfach gelobte Lounge-Konzept mit seinem besonderen Ambiente für Aussteller und Besucher wird 2012 erneut aufgegriffen. Zusammen mit den anderen Themenbereichen der Lounges 2012 wird dabei das Thema Hygienic Design branchenübergreifend dargestellt.
Lesen Sie online mehr dazu...


Messen mit hoher Genauigkeit
Die regelmäßige Reinigung bzw. Sterilisation von Prozessanlagen ist eine notwendige Voraussetzung, um einer Verunreinigung der Produktionscharge durch Mikroorganismen vorzubeugen. Zur Qualitätsüberwachung muss dabei u.a. die Sterilisationstemperatur in Rohrleitungen permanent kontrolliert werden.
Lesen Sie online mehr dazu...


Inhalt der aktuellen AusgabeVorschau der aktuellen Ausgabe

kostenloseN Newsletter abonnieren

Bitte ausfüllen.Mindestens das @-Zeichen fehlt
LT-Logo
Die Branchenplattform Nummer 1 für die Lebensmittelindustrie. mehr...