Betriebsbedarf
27.07.2010: Hygienetastatur für die Lebensmittelindustrie
PC-Tastaturen stellen ein hohes Gefahrenrisiko dar, wenn es um Sauberkeit und Hygiene geht. Insbesondere in kritischen Bereichen sind herkömmliche PC-Tastaturen echte Hygienerisiken. Herkömmliche PC-Tastaturen sind gar nicht bzw. nur schwer oder mit hohem Zeitaufwand zu reinigen. Die PC-Tastatur der Firma Keywi wurde speziell für diese PC-Arbeitsplätze entwickelt. Die Folientastatur ist leicht zu bedienen und einfach und schnell zu reinigen. Die Oberfläche ist antimikrobiell und tötet zuverlässig zahlreiche Viren und Bakterien ab. Die keywi PC-Tastatur ist nach IP65 spritzwassergeschützt. Das superflache Designgehäuse widersteht nicht nur allen gängigen Desinfektionsmitteln, sondern ist auch besonders formschön. Die fühlbaren linsenförmigen Tastenkuppen in innovativer GT-Technologie, die nach einem geschützten Verfahren entwickelt wurden, sowie das kapazitive Mousepad sorgen für ein taktiles Empfinden und eine einfache Bedienung, mit und ohne Schutzhandschuhe. ct
www.keywi.de
03.06.2010: Edelstahl-Tastaturen gemäß EHEDG
Als ideale Ergänzung zu seinen Industrie-PCs (IPCs) und Industrie-Thin-Clients (ITCs) hat die noax Technologies zwei Edelstahl-Tastaturen im Hygienic Design entwickelt: Eine Folientastatur und eine Tastatur, die nach dem Piezo-Prinzip funktioniert. Ebenso wie die Industriecomputer sind beide Eingabemedien speziell für einen Einsatz unter extrem belastenden Bedingungen konzipiert.
So halten sie Temperaturen bis minus 20 Grad Kälte und bis plus 55 Grad Hitze Stand; selbst bei diesen Extremen funktionieren sie stets zuverlässig. Ihre Industrietauglichkeit erhalten die Peripheriegeräte unter anderem durch ein komplett geschlossenes, staub- und wasserdichtes Gehäuse aus V2A-Edelstahl und Resistenz gegen Fette, Öle sowie zahlreiche Chemikalien. Im Gegensatz zu herkömmlichen PC-Tastaturen lassen sich die Tastaturen besonders gut reinigen.
Damit entsprechen den strengen Richtlinien von FDA und EHEDG, die sie für hygienisch sensible Bereiche wie Lebensmittelverarbeitung oder pharmazeutische Produktion freigegeben haben.
Die Tastaturen verfügen über robuste, rutschfeste Gehäusefüße und USB-Standardanschlüsse. Für den Anwender bedeuten die besonderen Eigenschaften der Tastaturen mehr Komfort und eine erhebliche Arbeitserleichterung beim Eingeben und Abrufen von Daten, aber auch beim Reinigen oder Warten. TW
www.noax.com
08.05.2010: Einrichtungen aus Edelstahl
Wiedemann legt seinen Schwerpunkt auf Entwässerungstechnik aus Edelstahl, Rammschutz, Hygiene- und Einrichtungselemente aus Edelstahl sowie Edelstahltüren. Auf der IFFA stehen vor allem die Bodeneinläufe im Mittelpunkt. Sie werden im Tiefziehverfahren hergestellt, was die Anzahl der Schweißnähte auf ein Minimum reduziert und hygienisch glatte Oberflächen schafft.
Durch große Radien am Gehäuseboden und die Rotationsdynamik des Wassers ergibt sich ein Selbstreinigungseffekt ohne Schmutzecken. Alle Bodeneinläufe werden vollständig aus Edelstahl Werkstoff 1.4301 beziehungsweise 1.4571 oder auf Kundenwunsch aus höher legierten Werkstoffen hergestellt. Sämtliche Einläufe werden gebeizt und glasperlgestrahlt, damit die Eigenschaften des Edelstahls voll zum Tragen kommen. Auch Einbauteile wie Schlammfang und Geruchsverschluss sind aus Edelstahl. Eine unverzichtbare Ergänzung zur Bauwerkserhaltung stellt der Rammschutz dar. In den unterschiedlichsten Formen als Pfosten, Geländer oder Sockel bietet er zuverlässigen Schutz für Wände, Türen, Zargen und Pfeiler.Insbesondere bei Paneelwänden ermöglicht die Betonverfüllung des Rammschutzes sicheren Schutz, auch in befahrenen Bereichen. Wo Hygiene höchste Priorität hat sind auch die Anforderungen an Türen besonders streng. Deshalb sind Edelstahltüren aus der Lebensmittelindustrie nicht mehr wegzudenken. In der Anschaffung sind sie zwar teurer als Stahltüren, dafür entfällt die Wartung nahezu völlig, so dass sich der Mehrpreis nach wenigen Jahren amortisiert hat. ct
www.wiedemann-technik.de
08.05.2010: Hygiene- und Sozialraumtechnik
Zahlreiche Neuheiten werden von der Firma Mohn auf der IFFA präsentiert. Das Top-Highlight ist die Hygieneschleuse vom Typ Check-In-Station III mit integriertem hygienischem Händetrockner. Sowohl die Sohlen von Stiefeln oder Clogs, als auch die Hände werden im Durchlaufverfahren gereinigt und desinfiziert. Jeder Mitarbeiter, der die Produktions- bzw. Reinräume betreten möchte, wird durch die Anlage zwangsgeführt. Um sicherzustellen, dass die Schleuse nur mit gereinigten und desinfizierten Händen passiert wird, werden beide Hände zunächst durch zwei überlistungssichere Sensoren erkannt und für eine zuvor festgelegte Zeit mit Seifenmittel benetzt. Erst wenn ein Lichtsignal die vorgeschriebene Applikationsmenge signalisiert, kann die Reinigung der Hände an der sensorgesteuerten Waschrinne erfolgen.
Die anschließende Trocknung der Hände erfolgt über den hygienischen Händetrockner vom Typ Airblade innerhalb von nur 10 Sekunden. Der Händetrockner verfügt über einen HEPA-Filter. Im weiteren Verlauf erfolgt die Reinigung und Desinfektion der Schuhsohlen über zwei waagerecht rotierende Bürstenwalzen, die mit einem Laufrost aus Edelstahl abgedeckt sind. Die Desinfektion der Hände erfolgt abschließend. Hier führt der Anwender beide Hände gleichzeitig in die Handschächte des Drehkreuzautomaten, wo diese dann durch überlistungssichere Sensoren erkannt und über Vollkegelstrahldüsen für eine zuvor festgelegte Zeit mit Desinfektionslösung benetzt werden. ct
www.mohn-gmbh.com
04.05.2010: Symbiose aus Akustik und Hygiene
Umgebungen, die strengste Anforderungen an die Hygienevorschriften erfüllen müssen, sind meist laut und entsprechen nicht dem heutigen Verständnis eines mitarbeitergerechten, gesunden und leistungsunterstützenden Umfelds. Denn zwecks praktikabler und rückstandsloser Reinigung von Wänden, Decken und Böden werden diese mit vollkommen glatten, geschlossenen Oberflächen ausgeführt, die - als Kehrseite der Medaille - keinerlei Schallabsorptionseigenschaften haben.
Mit einer jetzt neu aufgelegten Generation und damit verbundenen Programmerweiterung seiner streng geprüften und zertifizierten Hygiene-Systeme für die Raumakustik unterstützt Ecophon alle Unternehmen, die unter strengsten Hygiene-Bedingungen arbeiten, bei der Schaffung eines gesundheitserhaltenden Umfelds.
In der Getränke-, Lebensmittel- und Pharma-Industrie dämpfen die höchstabsorbierenden Decken- und Wandsysteme den Schall und verhindern dessen Ausbreitung im Raum. Allen 17 Systemen aus dem Hygiene-Programm gemein sind die spezifischen Oberflächen, die Ecophon auf der Basis seines langjährigen Know-how entwickelt hat.
Abhängig vom System sind die Akustikabsorber fettbeständig, partikelabweisend, fleckgeschützt und desinfizierbar. Die Materialien bieten außerdem keinerlei Nährboden für mikrobiologischen Bewuchs und aufgrund ihrer geprüften Feuchtigkeitsbeständigkeit können sie buchstäblich mit Hochdruck gereinigt werden. Auch eine Dampfreinigung ist möglich. In der pharmazeutischen Industrie bewähren sich die Hygiene-Akustiksysteme mit Erfüllung der meisten Innenraumklima-Vorschriften, wie bspw. den Qualitätssicherungsrichtlinien GMP der Klasse A. Für korrosive Umgebungen hat Ecophon jetzt eine Edelstahl Unterkonstruktion entwickelt, die mit Erfüllung der Korrosionsschutzklasse C4 ein Alleinstellungsmerkmal im Markt hat. TW
www.ecophon.de/neuehygiene
15.04.2010: Hygieneoptimierter Edelstahlspültisch
Als Reaktion auf die steigenden Hygieneanforderungen in Lebensmittelunternehmen und der Pharmaproduktion entwickelte die Friedrich Sailer GmbH in den vergangenen Jahren eine neuen Produktreihe von Hygiene- und Reinraummöbeln aus Edelstahl, die eine besonders hohe Produkt- und Lebensmittelsicherheit gewährleisten. Mit dieser neuen Produktreihe setzt das familiengeführte Unternehmen nun neue Zeichen in Design und Qualität.
Das innovative Design der Hygiene- und Reinraummöbel, die Friedrich Sailer in erfolgreicher Zusammenarbeit mit eisele kuberg design entwickelt hat, konnte jetzt in einem der renommiertesten Designwettbewerbe der Welt überzeugen. Im Rahmen des red dot award: product design 2010 wurde von einer hochkarätig besetzten Expertenjury das Qualitätssiegel „red dot“ für hohe Designqualität des Edelstahlspültisches verliehen. Im vergangenen Jahr wurden die in Neu-Ulm gefertigten Edelstahlmöbel bereits vom Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) getestet und konnten durch besondere Hygieneeigenschaften wie große Radien, eine geschlossene, komplett verschweißte Bauform und besondere Oberflächenbeschaffenheit überzeugen.
Die Hygienemöbel sind FDA- und EHEDEG-konform und entsprechen der GMP Reinheitsklasse A. Die hygieneoptimierte Konstruktion verhindert versteckte Risiken und stellt so die Sterilität und Reinheit von Produktionsumgebungen sicher, in denen die Hygieneeigenschaften marktüblicher Edelstahlmöbel nicht mehr ausreichen. Die Stabilität und Verarbeitungsqualität gewährleistet eine lange Lebensdauer der Edelstahltische, -spülen, -lagermöbel und -spinde. Reinräume und die Lebensmittelindustrie profitieren von einer hohen Betriebs- und Investitionssicherheit. Gleichzeitig führt die gute Reinigungsfähigkeit durch die besondere Oberflächenreinheit zu einem verkürzten und sichereren Reinigungsprozess mit geringerem Chemieeinsatz was die Betriebskosten sinken lässt. ct
www.friedrich-sailer.de/hygienemoebel
15.04.2010: Mikrobiologische Luftqualität
Zur Überprüfung der Konzentration von Mikroorganismen in der Luft wurden spezielle Geräte entwickelt, die es ermöglichen, Teile bis 1 µm Größe zu sammeln. Als Methode für die Luftkeimsammlung hat sich das Anderson-Prinzip durchgesetzt. Dabei wird die Luft mit einer bestimmten Geschwindigkeit angesaugt und die Partikel werden auf eine Agaroberfläche aufgeschleudert, die gleichzeitig auch als Nährmedium dient . VWR International bietet ein vollständiges Programm zur Überprüfung der Luft an. Mit dem mobilen Gerät MAS 100 ISO NT mit integriertem Anemomenter kann die Kontrolle vor Ort, z.B. in Reinräumen, durchgeführt werden. Der MAS CG Ex dient der Kontrolle von Druckgasen. Das System arbeitet durch die Verwendung von Standard-Petrischalen sehr kostengünstig und erlaubt dank leistungsfähiger Akkus lange Betriebszeiten. Ein PC-Anschluss dient der Dokumentation der Ergebnisse. ct
www.vwr.com
10.03.2010: Reinraumtaugliche Signalsäule
In der Lebensmittelindustrie werden hohe Anforderungen an die Hygiene gestellt. Dies betrifft sowohl die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als auch die eingesetzten Maschinen, Anlagen und Zubehörteile. Werma, Rietheim-Weilheim, hat die passende Lösung für eine Herausforderung, mit der sich Maschinenbauer und Lebensmittelhersteller auseinander setzen müssen: Diese neue CleanSIGN LED-Signalsäule wurde speziell für den Einsatz in Reinräumen, sowie dem Hygiene- und Lebensmittelbereich konstruiert und entwickelt.
Dabei wurden von Anfang an konsequent die bestehenden Normen und Richtlinien, wie die Doc. 8 und 13 der EHEDG, berücksichtigt, sowie Experten von der TU München und des Frauenhofer Instituts zu Rate gezogen.
Die CleanSIGN ist mit einer Vielzahl an technischen, konstruktiven und gestalterischen Raffinessen versehen, welche einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit leistet. Dank der kompakten Bauweise verfügt sie über keine unebenen Flächen, Rillen oder Nahtstellen, an welchen sich Schmutz ablagern kann. Dadurch werden Verunreinigungen verhindert und das Kontaminationsrisiko gesenkt. Die gemäß EHEDG geforderte Schräge von mindestens 3° wurde konsequent umgesetzt und die 30°-Schräge des Gehäuseoberteils stellt das rasche Abfließen von Flüssigkeiten, eine schnelle Reinigung sowie die gute Einsehbarkeit sicher.
Durch die reinigungsgerechte Konstruktion wird der Säuberungsaufwand erheblich reduziert und die einfache und rückstandslose Entfernung von Schmutz ist gewährleistet. Das Polyamid-Gehäuse der LED-Signalsäule ist gemäß der FDA (Food & Drug Administration) zugelassen, lebensmittelecht und resistent gegen Reinigungs- und Desinfektionsmittel. Darüber hinaus ist das Anschlusselement der Säule und der Befestigungswinkel aus einem Guss, zusätzliche Verbindungsstellen, an welchen sich Schmutz ablagern kann, werden vermieden. Darüber hinaus ist die leuchtstarke CleanSIGN dank der verwendeten LED-Technologie wartungsfrei und verfügt über eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden. Der integrierte, lautstarke Summer gewährleistet die Signalisierung aller Personen außer Sichtweite. TW
www.werma.com
10.03.2010: Luftsterilisation mit UV-Licht
Sämtliche Bereiche sowohl in der Produktion als auch der Lagerung und Präsentation von Lebensmitteln unterliegen immer höheren hygienischen Anforderungen. Das Ultraviolett – Luftsterilisationsgerät UV-150 von Dekur Electronic-Geräte, Koblenz, beseitigt Keime, Bakterien, Viren und Unreinheiten in der Raumluft. In einem absolut geschlossenen und somit sicheren Gerät befindet sich ein Luftumwälzungssystem, welches die Raumluft ansaugt und an einer Spezial-UV-C-Röhre vorbeiführt. Hierbei werden sämtliche Keime, Bakterien und Viren vollständig abgetötet und die sterile, saubere Luft in den Raum zurückgeführt.
Die Luftumwälzungsleistung beträgt 150 m3 pro Stunde. Das Gerät kann stationär an der Wand befestigt, jedoch auch frei aufgestellt werden. Die Einsatzbereiche sind nahezu unbegrenzt: Fleisch- Wurst- und Käsetheken, Backwarenbereiche, Frischobstabteilungen. Das Gerät besteht komplett aus V2A Edelstahl und hat einen Stromverbrauch von lediglich 75 Watt pro Stunde. Der Betrieb ist äußerst leise und absolut nicht störend und mit den Maßen 50 x 40,5 x 14 Zentimeter fügt sich das Gerät problemlos in jeden Raum ein. TW
www.dekur-international.de
10.03.2010: Laborwaage
Die International Forum Design GmbH hat dem Sartorius Konzern für zwei seiner Produkte den internationalen „iF product design award 2010“ verliehen. Die Premium-Laborwaage „Cubis“ und das Reinstwassersystem „arium pro“ haben sich in der Kategorie Medicine/Healthcare gegen ein internationales Wettbewerbsfeld durchgesetzt. Die neuen Produkte des Prozess- und Laborspezialisten überzeugten die 24-köpfige Fachjury hinsichtlich aller elf Kriterien wie Gestaltungsqualität, Innovationsgrad und Umweltverträglichkeit. Der „iF product design award“ zählt zu den renommiertesten Designwettbewerben weltweit und wurde zum 56. Mal verliehen.
Insgesamt hatte die Jury knapp 2.500 Einreichungen aus 39 Nationen zu bewerten. Die Teilnehmer traten in 16 Kategorien gegeneinander an. Die Awards wurden am ersten Tag der diesjährigen CeBIT in Hannover verliehen. Mit der neuen Laborwaage Cubis hat Sartorius zu Beginn den Jahres 2009 eine Premium-Waagenreihe auf dem Markt gebracht, die modular aufgebaut und frei konfigurierbar ist und an wechselnde Arbeitsbereiche angepasst werden kann. Mit einem neu entwickelten Bedienkonzept erfüllt sie moderne Wägeanforderungen, vom einfachen Wägen von Substanzen bis zur Verwaltung komplexer Abläufe. Das Wasseraufbereitungssystem arium pro ist ein Gerät, das reinstes Wasser für den Einsatz in Laboranalysen produziert. ct
www.sartorius.com
TITELTHEMA: Automatisierung
Erstmals auf der Drinktec 2009 präsentiert und bereits produktiv im Einsatz: die neue Getränke-Abfülltechnik von Sipa Berchi. Diese entstand in enger Zusammenarbeit mit Siemens auf Basis einer PC-basierten Automatisierungslösung.
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Eine Entwicklung von GE Intelligent Platforms, ist die Visualisierungssoftware Proficy Pulse, mit der sich Echtzeitsituationen und historische Daten anzeigen, analysieren und korrelieren lassen. Sie liefert Daten zur gemeinsamen Nutzung über das Internet.
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