Maschinenelemente
27.07.2010: Reinigungsfreundliche Linearachse
Mit besonders reinigungsfreundlichen und individuell konfigurierbaren Varianten des Linearmoduls MKR 20-80 bietet Rexroth einbaufertige Lösungen für Anwendungen mit intensiven Reinigungszyklen, beispielsweise in Anwendungen der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie. Die Konstruktion verfügt über glatte, selbstablaufende Oberflächen ohne Toträume und Nuten. Ein nicht rostendes Stahlband nach DIN EN 10088 dichtet das kompakte Gehäuse aus eloxiertem Aluminium zum Tischteil ab. Für besonders anspruchsvolle Einsätze bietet der Hersteller das Linearmodul auch mit Kugelschienenführungen aus korrosionsbeständigem Material in der Ausführung Resist NR II.
Über den vorgespannten Zahnriemen erreicht das Linearmodul Verfahrgeschwindigkeiten bis 5 m/s. Die Spaltdichtung für die Führung des Zahnriemens ist wartungsfrei. Rexroth liefert die auch für den Vertikalbetrieb geeigneten Linearmodule in individuell bestellten Längen mit und ohne Motoren. Zentrierung und Gewinde am Antriebskopf vereinfachen den Motoranbau. Konstrukteure können sowohl eine Zapfenausführung als auch eine Hohlwellenausführung mit und ohne zweiten Zapfen sowie die Adaption eines Vorsatzgetriebes auswählen. Damit erreicht das Linearmodul durch die unterschiedlichen Übersetzungen eine optimale Anpassung der Fremdmasse zur Motorträgheit für die jeweilige Applikation. Der Hersteller liefert die besonders reinigungsfreundliche Variante des MKR 20-80 auch als komplette Achsen mit abgestimmten Servoantrieben, integrierter Bremse und Geber. Passende Antriebsregler plus Steuerung runden das Produktspektrum ab. ct
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15.04.2010: Ventilträgersystem zertifiziert
Die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie ist eine besonders sensible Branche mit hohen Anforderungen an die Maschinenausstattung. OEMs und Endanwender benötigen für ihre Anlagen bestmögliche Komponenten, um Reinigungsprozesse weiter optimieren zu können. Rexroth hat dies zum Anlass genommen, als ersterPneumatikhersteller der European Hygienic Engineering & Design Group (EHEDG) beizutreten. Das Ventilträgersystem CL03 wurde jetzt als erste Pneumatikkomponente überhaupt EHEDG-zertifiziert Die Konstruktion des Ventilträgersystems und dessen spezielle Materialien wurden erfolgreich auf die Beständigkeit gegenüber verschiedensten Reinigungschemikalien getestet. Das Ventilgehäuse ist nach hygienischen Designkriterien konstruiert; Fugen, Schattenräume oder Spalten wurden vermieden. Mit der Erfüllung der hohen Schutzklasse IP69k ist das Ventilträgersystem optimal für eine Reinigung mit hohem Druck und hohen Temperaturen ausgelegt. Schmutzablagerungen und die damit verbundenen Risiken einer Kontamination werden vermieden.
Dies ermöglicht den Einsatz auch in Bereichen, in denen direkter Kontakt mit Lebensmitteln besteht. Das Ventilträgersystem CL03 ist modular aufgebaut und ist in verschiedensten Varianten auch mit Feldbusanbindung verfügbar. Die Kooperation im EHEDG-Verband und die Zertifizierung relevanter Produkte gibt Rexroth-Kunden die Sicherheit, hygienegerechte Komponenten einzusetzen und so die Voraussetzungen für eine reibungslose Lebensmittelproduktion zu schaffen. Roland Kriszt, Branchenmanager im Geschäftsbereich Pneumatics der Bosch Rexroth AG: „Hygienisches Design ist das Nonplusultra in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. Wir haben unser Ventilträgersystem CL03 nach strengen Standards entwickelt und entsprechen so den EHEDG-Richtlinien.“ ct
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10.03.2010: EHEDG-zertifizierter Antrieb
Ein Schritt in Richtung CO2-Reduzierung ist das von Danfoss Bauer, Esslingen am Neckar, entwickelte OneGearDrive-Konzept. Dabei handelt es sich um einen Synchronmotor mit am Rotor angebrachten Permanentmagneten. Der Motor weist einen hohen Wirkungsgrad (über 90 Prozent sind möglich) mit hohem Drehmoment auf und entspricht bereits jetzt der 'Super Premium Efficiency Klasse' höher IE3. Für sensible Branchen steht mit der Variante "Hygienic" ein EHEDG-zertifizierter Getriebemotor zur Auswahl, dem die üblichen Kühlrippen fehlen.
Durch die glatte Oberfläche können sich kaum Schmutznester bilden und Mikroben, Bakterien oder Hefen finden nur vereinzelt Halt. Im Gegensatz zu reinen Edelstahlgehäusen lässt sich die hydrophobe Außenhaut aus reinigungs- und desinfektionsmittelbeständigem Lack bei Bedarf leichter säubern, da Flüssigkeiten abperlen. Hygienisch vorteilhaft wirkt sich auch der der vollkommen verkapselte Motor aus, der keinen Lüfter zur Motorkühlung besitzt. Schwebfähigen Keime, wie Aerosole, werden nicht in der Luft verwirbelt, wodurch Produkte kontaminiert werden könnten. Der Nutzen der glatten Oberfläche des OneGearDrive liegt nicht zuletzt in einem verringerten Reinigungsaufwand und gestreckten Reinigungsintervallen, was wiederum zu längeren Produktionszeiten, reduziertem Reinigungsmitteleinsatz und eingesparter Energie führt. TW
www.danfoss-bauer.de
10.03.2010: WinkelcodiererDer Einsatzbereich Winkelcodierer von TWK, Düsseldorf, erstreckt sich vom Hygienebereich über die Automatisierung in der Chemietechnik bis zur Lebensmittelverarbeitung, wie beispielsweise dem Portionieren und Verpacken von Fischen und Fleischwaren. Abhängig vom Anforderungsprofil werden als Werkstoff Edelstahl rostfrei 1.4305, 1.4404 oder 1.4571 gewählt. Lieferbar sind die Winkelcodierer in verschiedenen Bauformen und Größen mit elektro-magnetischen oder elektro-optischen Sensorsystemen für Messbereiche von 1 bis 32768 Umdrehungen.
Am Ausgang stehen die Positionsdaten entweder als digitale Signale wie SSI, CANopen oder PROFIBUS oder als analoge Spannungs- oder Stromwerte zur Verfügung. Nullpunkt, Presetwerte, Messrichtung und Messbereich können nach Bedarf programmiert werden. Ferner ist die Erweiterung der Funktionalität, wie die Ausgabe von Geschwindigkeits- und Beschleunigungsdaten, möglich. Zum Einsatz in sicherheitsrelevanten Anlagen kann die Ausführung nach dem Sicherheitslevel SiL2 nach EN 61508 erfolgen. Zum Einsatz unter Wasser sind druckdichte Ausführungen lieferbar. TW
www.twk.de
10.03.2010: Synchron-Trommelmotor
Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz zählen in allen Industriebranchen zu den am meisten diskutierten Themen. Vor diesem Hintergrund bietet Interroll, Sant Antonino (Schweiz), mit dem neuen Synchron-Trommelmotor eine energieeffiziente Antriebslösung. Er vereint die Tugenden des Trommelmotors mit denen des effizienten Synchronmotors.
Mit einem Gesamtwirkungsgrad von 82 Prozent arbeitet der Synchron-Trommelmotor über das gesamte Geschwindigkeitsspektrum hinweg von langsam bis schnell bei gleichbleibend hohem Drehmoment von bis zu 50,7 Nm. Die Geschwindigkeitsspanne von 0,01 bis 5,9 Meter pro Sekunde eröffnet ihm einen weiten Applikationsradius. Je nach Motor und Beladung sind Beschleunigungswerte von bis zu 151 m/s² möglich, womit sich getaktete Prozesse verkürzen oder intermittierende Förderbandbewegungen beschleunigen lassen. Dieser reicht von langsam fließenden Prozessen, wie Sortierstrecken, bis hin zu den hohen Taktzahlen von Highspeed-Pickern in automatisierten Verpackungsanlagen. Nebeneffekt der minimierten Reibungsverluste ist die lebensverlängernde weil niedrige Betriebstemperatur, die zudem thermisch die Gurte sowie sensible Lebensmittel beim Transport schont. Dank Schutzklasse IP 66 (optional auch IP 69K) werden auch hohe Hygieneanforderungen, wie sie in der Lebensmittelverarbeitung anzutreffen sind, erfüllt. Eine besondere Ausführung ist der Synchron-Trommelmotor mit Sechskantmantel, auf dem Standardkettenräder schnell und einfach montiert und so verschiedene Sorten von Modularbändern angetrieben werden können. TW
www.interroll.com
10.03.2010: AntriebeEdelstahlgetriebe von SEW-Eurodrive sorgen überall dort für Bewegung, wo Maschinen und Anlagen besonders intensiv gereinigt werden müssen. Die wirkungsgradoptimierten Kegelradgetriebe KES37 und die Stirnradgetriebe RES37, beide mit einem maximalen Abtriebsdrehmoment von 200 Nm, überzeugen durch ihr spezielles Gehäusedesign und die Verwendung hochwertiger Edelstähle. Die Oberfläche ist reinigungsfreundlich, hochgradig säurebeständig und laugenresistent. Vertiefungen, in denen sich Schmutz und Flüssigkeit sammeln könnten, wurden weitgehend eliminiert. Die Komplettausführung in Edelstahl verhindert wirkungsvoll jede Form von Korrosion.
Sämtliche Dichtungen und Verbindungen gibt es bis zur Schutzart IP 69K. Die ebenfalls aus Edelstahl hergestellten IEC- und NEMA-Adapter ermöglichen einen variablen Motoranbau. Dank ihrer hygienischen Eigenschaften sowie ihrer Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit lassen sich diese hochwertigen Getriebe überall einsetzen, wo erhöhte Sauberkeit gefordert ist – ob in der Wasserversorgung, bei Laboranwendungen, in Molkereien, der Fleisch verarbeitenden Industrie oder anderen hygienischen Anwendungen. TW
www.sew-eurodrive.de
10.03.2010: Sensoren
Überall, wo Lebensmittel, Getränke, pharmazeutische Produkte oder auch Kosmetika hergestellt, verarbeitet beziehungsweise verpackt werden, tragen die Sensoren der Baureihe 53 und 55 im Hygiene- bzw. Wash-Down-Design zur hygienegerechten Anlagengestaltung bei. Leuze electronic hat diese Sensoren als Pendant zu den Standard-Sensoren der Baureihe 3B für den Trockenbereich in skalierbarer Gehäusetechnologie entwickelt. Mit ihrem V4A-Edelstahlgehäuse eignen sie sich besonders gut für Bereiche, in denen intensiv gereinigt und desinfiziert wird.
Die neuen Sensoren erfüllen die Anforderungen nach Ecolab, IP 67, IP 69K und zusätzlich des von Leuze electronic definierten CleanProof+ Standards. Im Gegensatz zur Baureihe 55 fehlen der Baureihe 53 die üblichen Befestigungsbohrungen, um selbst letzte Möglichkeiten für Ablagerungen zu vermeiden. Dafür ermöglicht am Kabelanschluss eine Passung die gasdichte Adaption.
Die hygienegerechte Gestaltung der Optosensoren-Baureihe 53 wurde nun auch vom Forschungszentrum für Brau- und Lebensmittelqualität Weihenstephan der Technischen Universität München, nach EHEDG-Empfehlung Nr 8 (Hygienic Equipment Design Criteria), begutachtet.Dies schließt im Prinzip die Forderungen der Normen DIN EN 1672-2: 2005, DIN EN ISO 14159:2004 und der Maschinenrichtlinie 98/37/EG, auch in der überarbeiteten Version 2006/42/EG mit ein. In allen drei Ausführungen (Standard-, Wash-Down - und Hygiene -Design) bieten die Sensoren von Leuze electronic mit ähnlichen Geräteabmessungen einen identischen Funktionsumfang. Anlagen- und Maschinenbauern steht damit eine einheitliche und auch einfach integrierbare Sensorlösung zur Verfügung. Sie kann entsprechend den zu erwartenden Reinigungsanforderungen im jeweils passenden Design verwendet werden. Aufgrund der „normierten“ Funktionalitäten minimiert sich für den Anwender darüber hinaus auch der Test- und Dokumentationsaufwand. TW
www.leuze.com
TITELTHEMA: Automatisierung
Erstmals auf der Drinktec 2009 präsentiert und bereits produktiv im Einsatz: die neue Getränke-Abfülltechnik von Sipa Berchi. Diese entstand in enger Zusammenarbeit mit Siemens auf Basis einer PC-basierten Automatisierungslösung.
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Eine Entwicklung von GE Intelligent Platforms, ist die Visualisierungssoftware Proficy Pulse, mit der sich Echtzeitsituationen und historische Daten anzeigen, analysieren und korrelieren lassen. Sie liefert Daten zur gemeinsamen Nutzung über das Internet.
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