Reinigungsverfahren
08.05.2010: Perfekte Oberflächenhygiene
Auf der diesjährigen IFFA stellt Ecolab unter dem Motto Cleaner – Safer – Healthier seinen ganzheitlichen Ansatz für innovative Hygienelösungen in der Lebensmittelindustrie vor. Diesjähriges Highlight ist die Ecolab Schaumbox. Anhand einer Live-Demonstration werden die neuesten Technologien und Produkte zur Oberflächenhygiene auf höchstem Niveau gezeigt. Im Fokus steht dabei das neue Oberflächendesinfektionsmittel P3-topactive OKTO, das auf der Basis kombinierter Peroxysäuren entwickelt wurde, und eine hervorragende Desinfektionsleistung mit breitem Wirkspektrum auch bei kalten Umgebungstemperaturen bietet. Neu ist auch die Aquanta Kaltdesinfektion, ein hocheffizientes Energiesparprogramm bei gleichzeitiger Steigerung der mikrobiologischen Wirksamkeit in der Behälterdesinfektion in Durchlaufwaschmaschinen.
Für die Personalhygiene werden zwei Varianten von Hygieneschleusen vorgestellt: eine Station mit zwangsgeführter Händedesinfektion „Inlet Complete“ und die neue Kompaktlösung „Traditio Complete“ mit Händehygiene und Sohlenreinigung auf engstem Raum. Mit Ecolab Services will das Unternehmen seinen Kunden ein branchenübergreifendes Rundum-sorglos-Paket anbieten. Dabei werden die Fachkenntnisse und Erfahrungen im wirkungsvollen Reinigen und Desinfizieren mit innovativen Software- und Servicelösungen verknüpft. Die Service Pakete ermöglichen eine Identifizierung von Hygieneschwachpunkten, die Erstellung und Dokumentation von Reinigungsverfahren und eine Absicherung im Falle eines Hygieneaudits. ct
www.ecolab.com
10.03.2010: Reinigen mit Trockeneis
Das Reinigen von Anlagen gehört bei der Herstellung von Lebensmitteln zu einer der wichtigsten Aufgaben im Produktionsprozess, um eine Kontamination von Lebensmitteln mit Mikroorganismen zu verhindern. Die Standards in der Lebensmittelindustrie sind nicht nur bei der Produktion äußerst streng - auch für Dienstleister liegt die Messlatte hoch. Die Trockeneisreinigung geeignet, auch stark haftende Verschmutzungen von Oberflächen zu lösen. Einschränkungen sind laut DryIceAge, Moosburg, gegenüber anderen Strahlverfahren nur bei hoher Schichtdicke der Verschmutzungen sowie stark elastischen Produkten gegeben.
Auf der anderen Seite ist das Trockeneisreinigen schonend und führt zu keiner Schädigung der Oberflächen, ausgenommen sehr weiche Materialien. Desweiteren sind keine Strahlmittel zu entsorgen, da als Reststoffe ausschließlich die gelösten Verschmutzungen selbst anfallen. Die Möglichkeit vor Ort zu reinigen, ohne Anlagenteile demontieren zu müssen, ermöglicht häufigere Reinigungszyklen durch nur sehr kurze Stillstandzeiten.
Trockeneisreinigung löst nicht nur Schmutz, sondern kann durch die Kälte, das mechanische Einwirken und die CO2-Konzentration die Gesamtkeimzahl verringern. Es ist lediglich darauf zu achten, dass Mikroorganismen über das CO2-Reinigungsverfahren nicht in der Luft verwirbelt werden und gereinigte Flächen rekontaminieren können. In bestimmten Fällen sollte die Trockeneisreinigung durch herkömmliche Reinigung unter Verwendung von Wasser und Reinigungsdetergenzien ergänzt werden.
Das wesentliche Potential der CO2-Reinigung im Lebensmittelbereich liegt in der Anwendung in Sonderreinigungsproblemen. Der Schwerpunkt ist hier sicherlich in der mechanischen Reinigungsleistung und nicht in der Reduzierung der Gesamtkeimzahl zu sehen. TW
www.dryiceage.com
10.03.2010: Reinigungssystem für alle Branchen
JohnsonDiversey ist international bekannt als Anbieter von professionellen Reinigungssystemen und Dienstleistungen für die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie. F&B Plus lautet der Ansatz des Unternehmens aus Mannheim, um die hygienische und betriebliche Effizienz in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie zu steigern. F&B Plus bietet ein komplettes Paket bestmöglicher Lösungen für die Reinigung und Desinfektion in allen Produktionsbereichen.
Besonderen Schwerpunkt legt JohnsonDiversey nach eigner Aussage dabei auf die Nachhaltigkeit. Das Modul AquaCheck beispielsweise wurde vor einigen Jahren zusammen mit der wassertechnischen Abteilung der VLB Berlin entwickelt und analysiert explizit die Wasser- und Abwasserseite des Produktionsbetriebes.
AquAgain, ist eine weitere Lösung von JohnsonDiversey, die sich der effizienten Wiederaufbereitung von Rinse-Wasser aus Cold Aseptic Filling-Anlagen widmet. Der Bedarf am Markt nach einer solchen Lösung hat stark zugenommen, denn kaltaseptische Flaschenabfüllanlagen werden in der alkoholfreien Getränkeindustrie mit steigender Tendenz eingesetzt. Dies ist zum einen auf die gestiegenen hygienischen Anforderungen der durch neue Getränkesorten bedingten Vielfalt an neuen Produkten zurückzuführen. Zum anderen wollen die Abfüller auf Kaltentkeimungsmittel und auf Heißabfüllungen weitestgehend verzichten. TW
www.johnsondiversey.de
TITELTHEMA: Automatisierung
Erstmals auf der Drinktec 2009 präsentiert und bereits produktiv im Einsatz: die neue Getränke-Abfülltechnik von Sipa Berchi. Diese entstand in enger Zusammenarbeit mit Siemens auf Basis einer PC-basierten Automatisierungslösung.
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Eine Entwicklung von GE Intelligent Platforms, ist die Visualisierungssoftware Proficy Pulse, mit der sich Echtzeitsituationen und historische Daten anzeigen, analysieren und korrelieren lassen. Sie liefert Daten zur gemeinsamen Nutzung über das Internet.
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