Produktion

Reinraumtechnik

sailer

28.12.2011: Reinraumgerechte Edelstahlmöbel
Dank 85 Jahren Erfahrung in der Edelstahlverarbeitung und hoher Innovationsbereitschaft konnte die Friedrich Sailer GmbH eine neue Produktreihe von Hygiene- und Reinraummöbeln entwickeln, die neue Maßstäbe durch komplett verschweißte Bauformen und besonders große Radien in allen Innenbereichen und Übergängen setzt. Bei der Konstruktion dieser Reinraummöbel wurde genau auf alle gesetzlichen Vorgaben geachtet. Die Hygienemöbel sind FDA und EHEDG-konform und entsprechen der GMP Reinheitsklasse A. Versteckte Kontaminationsrisiken werden verhindert und wartungsaufwendige Bestandteile wie Silikonfugen werden vermieden.

Die besondere Oberflächenbeschaffenheit gewährleitstet eine einfache Reinigung und führt zusammen mit den großen Radien zu einem verkürzten und sicheren Reinigungsprozess mit geringerem Chemieeinsatz, was die Betriebskosten sinken lässt. Zur Produktion dieser Reinraummöbel wird ein Roboterschweißportal eingesetzt, das in seinen Maßen das zweitgrößte in Deutschland ist. Baugruppen bis zu einer Länge von fünf Metern können hier komplett verschweißt werden. Die besonderen Eigenschaften des Laserschweißens stellen sicher, dass Verzug im Werkstoff der Vergangenheit angehört. Zusätzlich haben Laserschweißnähte den Vorteil, dass sie sowohl optisch als auch hinsichtlich der Oberflächenrauheit und Stabilität denen anderer Schweißverfahren deutlich überlegen sind. Das herausragende und innovative Design der Hygiene- und Reinraummöbel wurde mit dem red dot award: product design 2010 ausgezeichnet sowie für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 nominiert. ct
www.friedrich-sailer.de/hygienemoebel


efaflex09.10.2011: Hochdichte Reinraumtore
Reine Räume und einwandfrei gefilterte Luft stellen bei Biotechnologieunternehmen die wesentlichsten Voraussetzungen für die GMP-gerechte Herstellung dar. Neuralgischer Punkt der kontrollierten Bereiche sind die Schleusen für Personen und Material. Grund genug für die Maropack AG in Zell, sich für Reinraumspezialtore von Efaflex zu entscheiden, die eine extrem hohe Dichtigkeit erreichen. „Wir arbeiten mit biologischen Produkten und müssen deshalb nach sehr speziellen Anforderungen produzieren“, erklärt Dr. Wolfgang Morkisch, Geschäftsführer bei Maropack. Das Unternehmen nimmt in diesem Jahr eine neue Produktionsstrecke in Betrieb. 16 Efaflex Reinraumtore EFA-SRT-CR wurden in den neuen Produktionskomplex eingebaut. „Diese Tore sind in Schleusen integriert“, erläutert Karl Hochuli, Technischer Leiter im Werk. „Durch diese Schleusen wird Material in die Produktionsräume und wieder heraus gebracht.“ Die Schleusen sind hintereinander wie im Zwiebelschalenprinzip mit einem fortschreitendem Aufbau im Wechsel von Überdruck und Unterdruck konzipiert. „Entscheidend für uns ist dabei die hohe Dichtigkeit der Tore“, verdeutlicht der Technische Leiter.

Die Schnelllaufrolltore für den Reinraumbereich erreichen auf Grund ihrer geschlossenen Behangführung sehr hohe Dichtigkeitswerte. Druckgradienten im Bereich um 15 Pa bewirken einen Luftverlust von unter 10 m³/h bei einer Torgröße von 2.300 x 2.350 mm. Um die Reinigung erheblich zu erleichtern, sind die Tore besonders glattflächig und mit bündig integrierten Steuerungen ausgeführt. Zusätzlich wird das Sammeln von Flüssigkeiten und das Absetzen von Schmutzpartikeln verhindert, in dem sämtliche waagerechten Abdeckungen mit einer Schräge versehen sind. Die Schleusentore sind in ein personenbezogenes Schließsystem eingepasst, das sicherstellt, dass nur bestimmte Mitarbeiter Zugang zu ausgewählten Bereichen haben. ct
www.efaflex.com


04.04.2011: CIP-fähige Sterilkupplung
Kupplungen, die in der Pharma- und Chemieindustrie sowie in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden, müssen höchste Hygiene- und Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die CIP-Serie 314 (Cleaning-In-Place) von Parker Rectus ist perfekt auf Hygiene und Sicherheit ausgelegt und ermöglicht aufgrund ihrer strömungsgünstigen Innenkontur einen hohen Durchfluss. Die Sterilkupplung besteht komplett aus rostfreiem Edelstahl und ist resistent gegenüber einer Vielzahl saurer und basischer Medien. Dank glatter Flächen, durchgängiger Kanäle ohne Ventile sowie Molch- und CIP-Fähigkeit erlaubt die Rectus Serie 314 ein einfaches, prozesssicheres Reinigen und Sterilisieren. Hohen Sicherheitsanforderungen genügt auch das Bedienkonzept: Eine axiale Bewegung ermöglicht einfaches Aufkuppeln und spritzfreies Entkuppeln. Eine zusätzliche Sicherheitsfunktion verhindert ungewolltes Entkuppeln bei geöffneten Ventilen. Sämtliche Werkstoffe sind hitzebeständig bis 140 °C. ct www.parker.com


10.02.2011: Leitfähigkeitsmessung in Reinstwasser
Im Rahmen der Erweiterung der erfolgreichen Jumo-tecLine-Lf-VA-Reihe nach Typenblatt 202924 zur Messung der Leitfähigkeit entwickelte Jumo zwei neue Messzellen. Durch eine Verkürzung der aktiven Messelektroden erlauben sie den Einbau auch bei kleineren Rohrdurchmessern bzw. Probevolumina. Die Materialauswahl und die technische Gestaltung des Sensors gemäß den Hygienic-Design-Vorgaben der EHEDG und die Beachtung der Regularien der ASTM International und des Europäischen Arzneibuches (Ph. Eur.) waren Vorgaben bei der Konstruktion des Sensors. 

jumoDamit kann der Sensor in Anlagen zur Herstellung von Reinstwasser für Pharmazie, Lebensmittel und Biotechnologie eingesetzt werden. Aufgrund eines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses ist aber auch der Einsatz in Rein- und Reinstwasseranlagen für technische Spülprozesse denkbar, z.B. in Umkehrosmoseanlagen oder Ionentauschern. Bei der Messung von Rein- und Reinstwasser mit Leitfähigkeiten von ca. 0,05 µS/cm (18,3 MΩ) bis ca. 500 µS/cm kommen konduktive Leitwertsensoren nach dem Zwei-Elektroden-Prinzip zum Einsatz. Entscheidend für die besten Messergebnisse sind hier die Zellenkonstanten der Sensoren. So muss für die Messung von Reinstwasser höchster Güte (unter 1 µS/cm) zwingend eine Messzelle mit Zellenkonstante K=0,01 eingesetzt werden.

Im Bereich von 10 µS/cm bis maximal ca. 500 µS/cm kommen Zellen  mit K=0,1 zum Einsatz. Die mediumsberührenden Teile sind aus Edelstahl 1.4435 (316L) in elektropolierter Qualität gefertigt. Die verwendeten Dichtungen und Kunststoffe entsprechen den Anforderungen der FDA und sind physiologisch unbedenklich. Der Sensor wurde mit dem EHEDG-zertifizierten Jumo-PEKA-Prozessanschlusssystem ausgestattet. ct
www.jumo.net


27.07.2010: Modernste Reinräume am Fraunhofer IPA
Im Rahmen von Energieeffizienzsteigerungen wurde die Reinraum-Lüftungstechnik am Fraunhofer IPA in Stuttgart grundlegenden Optimierungsmaßnahmen unterzogen und durch neue Technik ersetzt, die eine Energieersparnis von bis zu 70 Prozent bewirkt. Aufgrund neuester eingesetzter Lüftungstechnik übersteigt die Qualität der Reinräume die Luftreinheitsklasse ISO 1 sogar um das Zehnfache. Damit erfüllen sie höchste Anforderungen, um eine Referenzumgebung für Qualifizierungs- und Forschungsuntersuchungen zu gewährleisten. Zusätzlich ist ein 100 m² großer laminarer Schwerlastreinraum der Luftreinheitsklasse ISO 1 mit einer nutzbaren Raumhöhe von 6 m und einer Traglast bis zu 6 t/m² in Betrieb genommen worden. Besonders für dynamisch stark belastete Systeme wurden separate Schwerlastplattformen integriert. Damit können die stetig größer werdenden Produktionsanlagenkomponenten, reinheitsgerecht optimiert und qualifiziert werden.
Für den Neubau der Reinräume wurden Werkstoffinnovationen verwendet, die bezüglich Partikelabrieb, Ausgasungsverhalten und ihrer elektrostatischen Eigenschaften optimiert sind. Speziell die Ausgasungsarmut der verwendeten Oberflächenmaterialien ermöglicht zukünftig in Verbindung mit einer partiellen AMC-Filtration auch die Bestimmung von ISO AMC-Klassen. Für Werkstoffuntersuchungen wird diese bereits durchgeführt. Zusätzlich zu den Reinräumen der ISO-Klasse 1 mit einer Gesamtfläche von 225 m² entsteht ein weiteres Reinraumentwicklungslabor der ISO-Klasse 6. Nach dessen Fertigstellung Ende 2010 verfügt das Fraunhofer IPA dann über insgesamt 300 m² Reinraumfläche. ct
www.ipa.fraunhofer.de


Spetec Reinräume10.03.2010: Reinraum zum Nachrüsten
Reinräume In der Lebensmitteltechnologie spielt eine saubere Umgebung eine immer wichtigere Rolle, insbesondere gilt dies im Bereich der Verpackung und Abfüllung sensibler Erzeugnisse, wie Fisch, Fleisch oder Käse. Immer häufiger erfolgen diese Prozesse heute unter Reinraumbedingungen, um den hohen hygienischen Anforderungen und der Produktsicherheit gerecht zu werden. Die mobile Reinraumzelle von Spetec, Erding, ist eine preiswerte Alternative zum Komplett-Reinraum.

Sie besteht aus eloxierten oder säurefest kunststoffbeschichteten Aluminiumprofilen und kann in jedem Labor oder Produktionsraum aufgebaut werden, ohne dass zusätzliche bauliche Maßnahmen erfolgen müssen. In der Zelle lässt sich ein kompletter Arbeitsplatz unter Reinraumbedingungen installieren, wobei sich mit H14-Filtern Bedingungen die Reinraumklasse 100 erreichen lassen. Die Zelle selbst wird von einem PVC-Streifenvorhang umrahmt, so dass eine abgeschlossene Einheit entsteht. Durch die Profiltechnik kann die Größe der Reinraumzelle frei gewählt werden bis maximal 25 qm. Durch die Zusammenstellung von einzelnen, verschieden großen "Laminar Flow Modulen" kann die effektive Reinraumfläche variabel bestimmt werden. Selbst Fertigungsstraßen, Fließbänder oder Verpackungsmaschinen können in die mobile Zelle integriert werden. Durch den laminaren Luftstrom besteht unter den Flow Modulen kein Austausch mit unreiner Luft von außerhalb. TW
www.spetec.de


Branchentreff in Sachen HD
Vom 28. Februar bis 1. März findet im Rahmen der Lounges 2012 in Karlsruhe zum sechsten Mal die HygieniCon statt. Das in der Vergangenheit vielfach gelobte Lounge-Konzept mit seinem besonderen Ambiente für Aussteller und Besucher wird 2012 erneut aufgegriffen. Zusammen mit den anderen Themenbereichen der Lounges 2012 wird dabei das Thema Hygienic Design branchenübergreifend dargestellt.
Lesen Sie online mehr dazu...


Messen mit hoher Genauigkeit
Die regelmäßige Reinigung bzw. Sterilisation von Prozessanlagen ist eine notwendige Voraussetzung, um einer Verunreinigung der Produktionscharge durch Mikroorganismen vorzubeugen. Zur Qualitätsüberwachung muss dabei u.a. die Sterilisationstemperatur in Rohrleitungen permanent kontrolliert werden.
Lesen Sie online mehr dazu...


Inhalt der aktuellen AusgabeVorschau der aktuellen Ausgabe

kostenloseN Newsletter abonnieren

Bitte ausfüllen.Mindestens das @-Zeichen fehlt
LT-Logo
Die Branchenplattform Nummer 1 für die Lebensmittelindustrie. mehr...