Verpackung | Wägetechnik
03.06.2010: Fremdkörpererkennung in hoher SchutzartAbsolute Prozesssicherheit ist heute das oberste Gebot in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Noch nie wurden Produktionsprozesse so engmaschig und lückenlos überwacht wie heute. Um den Herstellprozess so effizient wie möglich zu gestalten, müssen Inspektionssysteme einfach zu bedienen und über eine hohe Leistungsfähigkeit verfügen. Eine überzeugende Lösung liefert das neue Röntgeninspektionssystem Dymond von Sartorius Mechatronics.
Es detektiert zielgerichtet kontaminierte Produkte und schleust sie sicher aus. Beides geschieht automatisch und wird gleichzeitig dokumentiert, so dass Daten auch langfristig für die statistische Auswertung des Kontrollprozesses zur Verfügung stehen.
Die Liste der detektierbaren Materialien reicht von Metallen (auch in Metallverpackungen) über Glas, Steine, Keramiken, Knochen bis zu Kunststoffen. Dabei lassen sich Form, Volumen und Abmessungen ebenso kontrollieren wie der Füllstand und das Gewicht. Auch erkennt das System Hohlräume und Risse innerhalb eines Produktes, wie z.B. Hohlräume in Käse. Dank der konsequenten Modularität und dem Einsatz erstklassiger Komponenten erreicht die Dymond Serie ein Höchstmaß an Detektionszuverlässigkeit und Flexibilität. So sorgt die hochwertige, luftgekühlte Röntgenröhre für einen sehr kleinen Brennpunkt und erlaubt in Kombination mit der neuesten Generation an Detektoren eine deutlich verbesserte Detektionsempfindlichkeit. Dymond erzeugt selbst bei hohen Bandgeschwindigkeiten (bis zu 100m/min) rauscharme und klare Bilder.
Von entscheidender Bedeutung für die Akzeptanz beim Anwender ist die intuitive Bedienung. Auch die Dymond Serie benötigt kein spezielles Bedienpersonal, sondern lässt sich schnell und ohne größeren Aufwand an die gegebenen Bedingungen in der Produktionslinie anpassen. Die durchgängige Vermeidung von ebenen Flächen durch abgeschrägte Konturen des Edelstahlgehäuses, die Schutzart IP65 (optional IP 69k) und die werkzeuglose Gurtentfernung sorgen zudem für einfachste, zeit- und kostensparende Reinigung. TW
www.sartorius.de
03.05.2010:Hygienische MehrkopfwaagenAuf der IFFA stellt Bilwinco Mehrkopfwaagen vor, die für die Verarbeitung von nassen Lebensmittelprodukten geeignet sind, wie zum Beispiel frische, gefrorene und zubereitete Fleischwaren sowie Fertiggerichte.
Die Mehrkopfwaagen werden mithilfe eines Berührungsbildschirms mit Webkamera bedient. Die Bedieneinheit verfügt über einen 15” Bildschirm mit einer klaren und übersichtlichen Menüstruktur, die einen einfachen Zugang zu allen notwendigen Informationen zur Leistung der Waage ermöglicht. Es kann eine Webkamera angeschlossen werden, mit der man die Waage von oben betrachten kann. Der Bediener kann so durch Vergrößern kritische Bereiche besser beobachten. Die Bedienfläche ist in einen Edelstahlrahmen der Schutzklasse IP65 eingebaut, der einer nassen Umgebung mit häufiger Reinigung angepasst ist. Die Oberfläche ist berührungsempfindlich, d. h. es sind keine Tasten vorhanden.
In Frankfurt wird eine Wiege-Verpackungslösung vorgestellt, die aus der Mehrkopfwaage BW114W, montiert an einem in der Höhe verstellbaren Mobilgestell, besteht. Mobile Lösungen bieten viele Vorteile – man erreicht eine hohe Flexibilität im Wiege- und Verpackungsprozess, da die Ausrüstung je nach Bedarf zwischen den Verpackungsmaschinen/Prozesslinien verschoben werden kann. Die Waage kann bei der Reinigung auch ganz von der Verpackungsmaschine entfernt werden. Außerdem verfügt die Verpackungslinie über ein Füllwerkzeug, das für einen kontinuierlichen Betrieb mitläuft. Dadurch werden eine besonders hohe Füllkapazität sowie ein präzises Einfüllen mit wenig Produktverlust gewährleistet. Das Füllwerkzeug eignet sich vor allem zum Abwiegen von Fertiggerichten in Ein- und Mehrkammerschalen. TW
www.bilwinco.com
10.03.2010: Reinraum zum Nachrüsten
Stimmt die Lieferung? Wie groß darf das Verhältnis der einzelnen Komponenten einer Rezeptur sein? Wie viel Ware wurde verpackt? Das Ermitteln von Gewichten gehört zu den zentralen Aufgaben in Produktion und Logistik. Mit ihrem neuen Wägeterminal vereint noax Technologies die Exaktheit einer elektronischen Waage mit den Möglichkeiten eines robusten Industrie-PCs. Mithilfe eines speziell entwickelten Wägecontrollers kann das Wägeterminal(oder Terminal) Wägeergebnisse sofort verarbeiten und diese an zentrale Systeme im Betrieb übermitteln.
An das Wägeterminal können zwei analoge Wägeplattformen oder Wägebrücken angeschlossen werden. Der Anschluss der Waagen kann wahlweise mit einer Einbereichswaage mit bis zu 10.000 Teilen bzw. mit einer Mehrbereichs- oder Mehrteilungswaage mit bis zu 2 x 3.000 Teilen erfolgen. Die mehrbereichsfähige Waage verfügt über mehrere Messbereiche (zum Beispiel: Ein Messbereich von 4 bis 600 kg bei einem Ziffernschritt von 0,2 kg und ein weiterer Messbereich von 600 bis 1.500 kg bei einem Ziffernschritt von 0,5 kg). Der Touch-Screen verfügt über eine sehr robuste Oberfläche aus gehärtetem Kunststoff und ist dadurch auch für einen Einsatz unter extremen Bedingungen geeignet. Sogar mit Kettenhandschuhen, wie sie beispielsweise in Fleisch verarbeitenden Betrieben üblich sind, lässt sich das Display bedienen. Durch seine robuste und kompakte Bauweise ist das Wägeterminal vor extremen mechanischen und chemischen Belastungen, beispielsweise Vibration, Schock, Säuren oder Laugen geschützt. Noax bietet den C15 aus der Compact-Serie, den P15 aus der Panel-Serie, sowie den S12, S15 und den S19 aus der Steel-Serie als Wägeterminal an. Die Geräte der Steel-Serie eignen sich für Anwendungen, die besondere Anforderungen an Hygiene stellen. Deren Gehäuse bestehen aus glattem, geschliffenem Edelstahl. Aufgrund der komplett geschlossenen Bauweise ohne Lüftungsschlitze und Außenlüfter sind die Steel-IPCs rundum vor Spritzwasser geschützt und erreichen damit Schutzklassen bis IP67. Dies bedeutet dass das Wägeterminal täglich mehrmals mit korrosiven Desinfektionsmitteln gereinigt werden kann, falls die Umgebung dies erfordert. TW
www.noax.com
TITELTHEMA: Automatisierung
Erstmals auf der Drinktec 2009 präsentiert und bereits produktiv im Einsatz: die neue Getränke-Abfülltechnik von Sipa Berchi. Diese entstand in enger Zusammenarbeit mit Siemens auf Basis einer PC-basierten Automatisierungslösung.
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Eine Entwicklung von GE Intelligent Platforms, ist die Visualisierungssoftware Proficy Pulse, mit der sich Echtzeitsituationen und historische Daten anzeigen, analysieren und korrelieren lassen. Sie liefert Daten zur gemeinsamen Nutzung über das Internet.
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