Verpackung | Wägetechnik
06.09.2011: Verbesserter Magnetseparator
Das bayerische Unternehmen S+S Separation and Sorting Technology hat den neuen Rohrmagnetseparator Magbox MXF Food/Pharma vorgestellt. Er zeichnet sich durch höchste Magnetfeldstärke, ein robustes Gehäuse aus Edelstahl und Detailverbesserungen beim Hygienic Design aus. Das Gerät stellt die effiziente Abscheidung von feinen und feinsten Eisenverunreinigungen und magnetisierten Edelstahlpartikeln sicher. Alle Modelle sind mit der bewährten „Easy Clean“-Abreinigung ausgestattet und daher nicht nur wartungsfreundlich, sondern auch schnell und einfach zu reinigen.
Der Magnetseparator verfügt jetzt über einen Riegelfallen-Verschluss, um die Magnetkerne aus den Edelstahlhülsen ziehen zu können. Zum Öffnen des Rohrmagnets dienen Sternschrauben aus Edelstahl mit Schwingbolzen. Alle Einzelteile sind so konstruiert, dass sie einfach gereinigt werden können. Auch andere Details des Gerätedesigns wurden verbessert. Zum Beispiel können sich in den vollverschweißten spaltfreien Hülsen keine Produktreste ablagern und die aus einem Teil geschnittenen Dichtungen sorgen für eine optimale und saubere Abdichtung. Neben Hygieneaspekten spielte auch die Verbesserung der Handhabung eine wichtige Rolle. So können die Sterndrehgriffe nicht mehr vollständig abgeschraubt werden. Ein Verlust durch Verlegen ist damit ausgeschlossen, die Edelstahlsterndrehgriffe sind aber dennoch gut zu reinigen. ct www.sesotec.com
06.09.2011: Strahlwassergeschützte Kontrollwaage
Die Kontrollwaagen der Baureihe DACS-Economy von Ishida dienen als Einstiegsmodelle. Sie generieren viele Daten und arbeiten sehr genau und zuverlässig. Jetzt gibt es die DACS-Economy auch in einer strahlwassergeschützten Ausführung gemäß Schutzart IP 65. Das neue Modell eignet sich ideal für die Kontrolle frischer und gefrorener Produkte. Die strahlwassergeschützte Kontrollwaage DACS-Economy arbeitet mit den von Ishida entwickelten Hochleistungswägezellen und integriert ein „Anti-Floor-Vibration-System“ zur Kompensation von Erschütterungen. Eine digitale Signalverarbeitung gewährleistet auch in schwieriger Umgebung exzellente Ergebnisse.
Die Leistung beträgt bis zu 150 Wägungen pro Minute. Die Genauigkeit der Waage liegt im Wägebereich bis 1.300 Gramm bei 0,2 Gramm. Die Steuereinheit wird über ein Tastenfeld bedient und stellt die Daten mit einer großen Punkt-Matrix-Anzeige als Zahlen, Diagramme oder Histogramme dar. 100 speicherbare Voreinstellungen erlauben einen schnellen Produktwechsel. Die offene Edelstahlkonstruktion mit glatten Oberflächen und die ohne Werkzeug abnehmbaren Transportbänder ermöglichen eine leichte Reinigung. Dank ihrer kompakten Abmessungen benötigt die Kontrollwaage nur wenig Platz. Es sind zwei Transportbandlängen erhältlich, die den Produktmaßen entsprechend gewählt werden können. Außerdem gibt es verschiedene Sortiereinrichtungen wie Weichen oder Blasdüsen. Optional stehen auch Datendrucker und Metalldetektor zur Verfügung. ct www.ishida.de
01.06.2011: Hygienischer Checkweigher mit neuen Funktionen
Bestmögliche Hygieneeigenschaften, ein Minimum an Bauteilen und damit geringe Instandhaltungskosten und hohe Verfügbarkeit zeichnen den Checkweigher CWP Neptune aus dem Hause Bizerba aus. Die Kontrollwaage wurde nach den Kriterien der EHEDG entwickelt. Sie benötigt keine Antriebs- und Umlenkrollen, da sie im Gegensatz zu anderen Kontrollwaagen nur mit einem Transportgurt über die ganze Anlage und nur einem Motor arbeitet. Geräte mit Zuführ-, Wäge- und Abführband beispielsweise können zum hygienischen Problem werden, weil Produktionsreste bei den einzelnen Übergängen vom Band fallen und sich in schwer erreichbaren Maschinenteilen sammeln.
Die hygienegerechte Konstruktion des CWP Neptune verhindert das Eindringen von Produktionsresten in das Geräteinnere. Somit bleibt die Anlage sauber und ist mit geringem Aufwand schnell zu reinigen. Auch die dicht verschweißte Wägezelle sorgt für mehr Hygiene und Zuverlässigkeit, weil das Eindringen von Reinigungsmitteln und die Bildung von Kondenswasser in der Zelle vermieden werden. Um das Umfallen der Schalen bei der Ausschleusung zu verhindern, können fehlgewichtige Schalen mit einem optionalen Schwenkarmsortierer vom Band geschoben werden. Ergänzend zum Grundmodell mit einer 250 Millimeter langen Wägeplattform stellt Bizerba das Gerät auch mit einer Wägeplattformlänge von 400 Millimetern zur Verfügung, um Packungsgrößen von mehr als 250 Millimetern Länge verarbeiten zu können. Auch hierbei ist der Schwenkarmsortierer optional verfügbar. ct
www.bizerba.com
18.11.2010: Neuer Leerflascheninspektor mit Extras
Beim neuen Innocheck EBI von KHS handelt es sich um einen Leerflaschen-Linearinspektor, dessen Inspektionsleistung bis zu 60.000 Glasflaschen pro Stunde beträgt. Standardmäßig werden unterschiedlichste Flaschenvarianten in einer Größe von 0,2 bis 1,5 Liter geprüft. Dabei finden vier äußere Seitenwandkontrollen, Mündungskontrolle, Bodenkontrolle, innere Seitenwandkontrolle, Infrarot-Restflüssigkeitskontrolle, Hochfrequenz-Flüssigkeitskontrolle sowie eine Gewindekontrolle statt. Eine wesentliche Besonderheit ist die exakte Gebindeverfolgung.
Im Einlauf der Inspektionsmaschine wird jede einzelne Flasche durch einen Infrarotsensor erfasst und erhält dort gleichzeitig eine eigene ID-Nummer, die dann an sämtlichen Erkennungseinheiten innerhalb des Systems sowie im Auslaufbereich abgefragt wird. Dadurch entsteht ein präzises Datenprofil aller durchlaufenen Inspektionen und Flaschen. Das Gerät realisiert Bodenkontrolle, innere Seitenwandkontrolle und Infrarot-Restflüssigkeitskontrolle in nur einem Optikblock. Das führte zu einer besonders kompakten Gestaltung, so dass der Inspektor sehr platzsparend in vorhandene Anlagen integrierbar ist. Seine Gesamtlänge beträgt gerade einmal 2,40 Meter. Größter Wert wurde auch auf die Umsetzung von Hygienic Design gelegt. Der Aufbau der Maschine mit glatten Oberflächen und offener Rohrkonstruktion ermöglicht eine einfache, zuverlässige und schnelle Reinigung. Die giebelförmige Dachkonstruktion sorgt für ein perfektes Ablaufen von eventuell entstehendem Kondenswasser. Nach unten hin ist der Innocheck EBI völlig offen gestaltet. ct
www.khs.com
03.06.2010: Fremdkörpererkennung in hoher Schutzart
Absolute Prozesssicherheit ist heute das oberste Gebot in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Noch nie wurden Produktionsprozesse so engmaschig und lückenlos überwacht wie heute. Um den Herstellprozess so effizient wie möglich zu gestalten, müssen Inspektionssysteme einfach zu bedienen und über eine hohe Leistungsfähigkeit verfügen. Eine überzeugende Lösung liefert das neue Röntgeninspektionssystem Dymond von Sartorius Mechatronics.
Es detektiert zielgerichtet kontaminierte Produkte und schleust sie sicher aus. Beides geschieht automatisch und wird gleichzeitig dokumentiert, so dass Daten auch langfristig für die statistische Auswertung des Kontrollprozesses zur Verfügung stehen.
Die Liste der detektierbaren Materialien reicht von Metallen (auch in Metallverpackungen) über Glas, Steine, Keramiken, Knochen bis zu Kunststoffen.
Dabei lassen sich Form, Volumen und Abmessungen ebenso kontrollieren wie der Füllstand und das Gewicht. Auch erkennt das System Hohlräume und Risse innerhalb eines Produktes, wie z.B. Hohlräume in Käse.
Dank der konsequenten Modularität und dem Einsatz erstklassiger Komponenten erreicht die Dymond Serie ein Höchstmaß an Detektionszuverlässigkeit und Flexibilität. So sorgt die hochwertige, luftgekühlte Röntgenröhre für einen sehr kleinen Brennpunkt und erlaubt in Kombination mit der neuesten Generation an Detektoren eine deutlich verbesserte Detektionsempfindlichkeit. Dymond erzeugt selbst bei hohen Bandgeschwindigkeiten (bis zu 100m/min) rauscharme und klare Bilder.
Von entscheidender Bedeutung für die Akzeptanz beim Anwender ist die intuitive Bedienung. Auch die Dymond Serie benötigt kein spezielles Bedienpersonal, sondern lässt sich schnell und ohne größeren Aufwand an die gegebenen Bedingungen in der Produktionslinie anpassen. Die durchgängige Vermeidung von ebenen Flächen durch abgeschrägte Konturen des Edelstahlgehäuses, die Schutzart IP65 (optional IP 69k) und die werkzeuglose Gurtentfernung sorgen zudem für einfachste, zeit- und kostensparende Reinigung. TW
www.sartorius.de
03.05.2010:Hygienische MehrkopfwaagenAuf der IFFA stellt Bilwinco Mehrkopfwaagen vor, die für die Verarbeitung von nassen Lebensmittelprodukten geeignet sind, wie zum Beispiel frische, gefrorene und zubereitete Fleischwaren sowie Fertiggerichte.
Die Mehrkopfwaagen werden mithilfe eines Berührungsbildschirms mit Webkamera bedient. Die Bedieneinheit verfügt über einen 15” Bildschirm mit einer klaren und übersichtlichen Menüstruktur, die einen einfachen Zugang zu allen notwendigen Informationen zur Leistung der Waage ermöglicht. Es kann eine Webkamera angeschlossen werden, mit der man die Waage von oben betrachten kann. Der Bediener kann so durch Vergrößern kritische Bereiche besser beobachten. Die Bedienfläche ist in einen Edelstahlrahmen der Schutzklasse IP65 eingebaut, der einer nassen Umgebung mit häufiger Reinigung angepasst ist. Die Oberfläche ist berührungsempfindlich, d. h. es sind keine Tasten vorhanden.
In Frankfurt wird eine Wiege-Verpackungslösung vorgestellt, die aus der Mehrkopfwaage BW114W, montiert an einem in der Höhe verstellbaren Mobilgestell, besteht. Mobile Lösungen bieten viele Vorteile – man erreicht eine hohe Flexibilität im Wiege- und Verpackungsprozess, da die Ausrüstung je nach Bedarf zwischen den Verpackungsmaschinen/Prozesslinien verschoben werden kann. Die Waage kann bei der Reinigung auch ganz von der Verpackungsmaschine entfernt werden. Außerdem verfügt die Verpackungslinie über ein Füllwerkzeug, das für einen kontinuierlichen Betrieb mitläuft. Dadurch werden eine besonders hohe Füllkapazität sowie ein präzises Einfüllen mit wenig Produktverlust gewährleistet. Das Füllwerkzeug eignet sich vor allem zum Abwiegen von Fertiggerichten in Ein- und Mehrkammerschalen. TW
www.bilwinco.com
10.03.2010: Wägeterminal und IPC in einem
Stimmt die Lieferung? Wie groß darf das Verhältnis der einzelnen Komponenten einer Rezeptur sein? Wie viel Ware wurde verpackt? Das Ermitteln von Gewichten gehört zu den zentralen Aufgaben in Produktion und Logistik. Mit ihrem neuen Wägeterminal vereint noax Technologies die Exaktheit einer elektronischen Waage mit den Möglichkeiten eines robusten Industrie-PCs. Mithilfe eines speziell entwickelten Wägecontrollers kann das Wägeterminal(oder Terminal) Wägeergebnisse sofort verarbeiten und diese an zentrale Systeme im Betrieb übermitteln.
An das Wägeterminal können zwei analoge Wägeplattformen oder Wägebrücken angeschlossen werden. Der Anschluss der Waagen kann wahlweise mit einer Einbereichswaage mit bis zu 10.000 Teilen bzw. mit einer Mehrbereichs- oder Mehrteilungswaage mit bis zu 2 x 3.000 Teilen erfolgen. Die mehrbereichsfähige Waage verfügt über mehrere Messbereiche (zum Beispiel: Ein Messbereich von 4 bis 600 kg bei einem Ziffernschritt von 0,2 kg und ein weiterer Messbereich von 600 bis 1.500 kg bei einem Ziffernschritt von 0,5 kg). Der Touch-Screen verfügt über eine sehr robuste Oberfläche aus gehärtetem Kunststoff und ist dadurch auch für einen Einsatz unter extremen Bedingungen geeignet. Sogar mit Kettenhandschuhen, wie sie beispielsweise in Fleisch verarbeitenden Betrieben üblich sind, lässt sich das Display bedienen. Durch seine robuste und kompakte Bauweise ist das Wägeterminal vor extremen mechanischen und chemischen Belastungen, beispielsweise Vibration, Schock, Säuren oder Laugen geschützt. Noax bietet den C15 aus der Compact-Serie, den P15 aus der Panel-Serie, sowie den S12, S15 und den S19 aus der Steel-Serie als Wägeterminal an. Die Geräte der Steel-Serie eignen sich für Anwendungen, die besondere Anforderungen an Hygiene stellen. Deren Gehäuse bestehen aus glattem, geschliffenem Edelstahl. Aufgrund der komplett geschlossenen Bauweise ohne Lüftungsschlitze und Außenlüfter sind die Steel-IPCs rundum vor Spritzwasser geschützt und erreichen damit Schutzklassen bis IP67. Dies bedeutet dass das Wägeterminal täglich mehrmals mit korrosiven Desinfektionsmitteln gereinigt werden kann, falls die Umgebung dies erfordert. TW www.noax.com
Branchentreff in Sachen HD
Vom 28. Februar bis 1. März findet im Rahmen der Lounges 2012 in Karlsruhe zum sechsten Mal die HygieniCon statt. Das in der Vergangenheit vielfach gelobte Lounge-Konzept mit seinem besonderen Ambiente für Aussteller und Besucher wird 2012 erneut aufgegriffen. Zusammen mit den anderen Themenbereichen der Lounges 2012 wird dabei das Thema Hygienic Design branchenübergreifend dargestellt.
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Messen mit hoher Genauigkeit
Die regelmäßige Reinigung bzw. Sterilisation von Prozessanlagen ist eine notwendige Voraussetzung, um einer Verunreinigung der Produktionscharge durch Mikroorganismen vorzubeugen. Zur Qualitätsüberwachung muss dabei u.a. die Sterilisationstemperatur in Rohrleitungen permanent kontrolliert werden.
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