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08.03.2011: Hygieneschleusen in der Lebensmittelherstellung

Anforderungen an eine wirksame und sichere Schuhsohlendesinfektion

Die europäischen Verordnungen zur Lebensmittelhygiene VO 852/2004, VO 853/2004 und VO 854/2004 bilden die gesetzliche Grundlage bei der Erstellung eines Hygienekonzepts im Lebensmittelbetrieb. Zu den dort beschriebenen Hygienemaßnahmen gehören unter Anderem bauliche Voraussetzungen zur Trennung der reinen von der unreinen Seite. Dadurch soll der Eintrag von Verunreinigungen in den Produktionsbereich verhindert werden.

drWeigertUm eine Schmutzverschleppung in hygienisch sensible Produktionsbereiche durch Schuhe wirksam zu minimieren, ist die Reinigung und gegebenenfalls Desinfektion von Schuhsohlen eine wichtige Maßnahme. Deshalb kommen mehr und mehr Hygieneschleusen zum Einsatz. Für den Betreiber stellt sich damit jedoch die Frage des wirksamen Betriebes dieser Hygieneschleusen. Hier gibt es eine Definitionslücke, weil derzeit keine konkreten Anforderungen an die Reinigungs- bzw. Desinfektionsleistung der Hygieneschleusen, insbesondere an die Schuhsohlendesinfektion und die darin verwendeten Produkte, beschrieben sind.

Um den Anwendern hier die notwendige Sicherheit für die richtige Nutzung von Hygieneschleusen zu bieten, hat sich die Chemische Fabrik Dr. Weigert GmbH & Co. KG dieser speziellen Thematik angenommen und für Reinigungs- und Desinfektionsprodukte, die in der Schuhsohlendesinfektion zum Einsatz kommen, Anforderungen definiert und Prüfungen zum Nachweis durchgeführt.

drWeigertRichtige Sohlenreinigung durch Bürstenwaschanlagen
In vielen Betrieben wird im Rahmen der Verwendung von Hygieneschleusen eine Schuhsohlenreinigung durch Bürstenwaschanlagen durchgeführt. Ziel ist dabei das Entfernen von Schmutz und Mikroorganismen unter Verwendung starker Mechanik und wirksamer Reinigungsprodukte, um so den Schmutzeintrag in die Produktion zuverlässig zu verhindern. Eine gute Reinigung kann bereits 99,9 Prozent der anhaftenden Mikroorganismen entfernen. Bei Einsatz einer Bürstenwaschanlage werden die Schuhsohlen gereinigt und in einen optisch einwandfreien Zustand versetzt. Das ermöglicht die Sicherung des Hygienestatus in der Lebensmittelherstellung.

Bei längerer Verwendung der Bürstenwaschanlagen kann es jedoch zur Verkeimung der rotierenden Bürsten und in der Folge zu einer Rekontamination von Schuhen kommen. Darüber hinaus kann bei Verwendung von Reinigungs- oder Desinfektionsprodukten die Schaumbildung durch die Bürstenrotation die gesamte Funktion der Anlage beeinträchtigen. Eine Folge dieses anwendungstechnischen Problems ist oft die Unterdosierung des Reinigungs- oder Desinfektionsmittels und seine daraus resultierende, verminderte Wirksamkeit. Der Einsatz eines schaumarmen Reinigungs- und Desinfektionsmittels in der optimalen Konzentration sorgt hier für zuverlässige Wirksamkeit. Dr. Weigert hat das Reinigungs- und Desinfektionsmittel neoseptal plus für diesen Anwendungsbereich getestet und die Wirksamkeit bereits bei einer Dosierung von nur 0,1 Prozent bestätigt. Neben einer guten Reinigungsleistung wird bei dieser Konzentration auch eine desinfizierende Wirkung erzielt, d.h. die Verkeimung der Bürste durch den eingetragenen Schmutz wird sicher verhindert.

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Sicherheit für Desinfektionswannen und -matten
Eine weitere Möglichkeit, den Eintrag von Schmutz und Mikroorganismen in den Produktionsbereich zu minimieren, ist die Verwendung von Desinfektionswannen und -matten. Durch diese Maßnahme soll die Anzahl der Mikroorganismen auf den Schuhsohlen reduziert werden. Bei Desinfektionswannen und -matten kommt es durch das stationäre Verfahren ohne Frischwasserzufuhr im Laufe des Gebrauchs häufig zu einer erheblichen Schmutzansammlung. Diese kann die Desinfektionswirkung des verwendeten Präparates verringern, so dass sie nicht immer sicher über den gesamten Verwendungszeitraum gewährleistet ist.

Dr. Weigert hat deshalb die Wirksamkeit von neoseptal plus unter der Sonderbedingung eines ständigen Schmutzeintrags durch ein unabhängiges Labor mikrobiologisch prüfen lassen. Dadurch konnte bestätigt werden, dass bei Verwendung einer Anwendungslösung mit vier Prozent des Mittels die desinfizierende Wirkung auch bei hohem Schmutzeintrag bis zu zwei Tage lang gewährleistet ist. Auf diese Weise kann also sichergestellt werden, dass die Hygieneschleusen funktionieren und einen wirksamen Beitrag für mehr Hygienesicherheit im Lebensmittelproduktionsbereich leisten. Auch Großküchen in öffentlichen Einrichtungen oder Cateringbetriebe setzen vermehrt auf Hygieneschleusen, insbesondere wenn eine Zertifizierung nach den europäischen Verordnungen der Lebensmittelhygiene angestrebt wird. Auch hier bietet das Unternehmen geeignete und geprüfte Produktlösungen an. ct
www.drweigert.de

Kontakt
Hygiene & Mikrobiologie: Dipl.-Biol. Liv-Lena Schümann, Tel.: 040-7 89 60 181
Anwendungstechnik neomoscan: Dipl.-Ing. Jana Braune, Tel.: 040-7 89 60 175


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