Hygiene
20.02.2012
Mit dem neuen aseptischen Hygienic Usitring von Freudenberg Process Seals lassen sich erstmals Schraubenköpfe gemäß Hygienic Design abdichten. Herkömmliche Usitringe sind nicht in der Lage, das Ablagern von Flüssigkeiten unter dem Schraubenkopf zu verhindern. Die Bauform eines Usitrings mit innen anvulkanisiertem, trapezförmigem, gummielastischem Dichtwulst bietet günstige Toträume für Produktablagerungen. Da bei der Anlagenreinigung der Bereich unter dem Schraubenkopf nicht komplett erfasst werden kann, entsteht hier ein optimaler Nährboden für Bakterien.
Die neue, speziell für Anwendungen gemäß Hygienic Design entwickelte Unterlegscheibe ist außendichtend, schließt sauber den Bereich zwischen der Schraube und der Oberfläche für jegliche Art äußerer Einflüsse ab und schützt so das Produkt zuverlässig. Der Dichtwulst besteht aus 70 EPDM 291, das biologisch unbedenklich und konform ist gemäß FDA sowie EU VO 1935/2004. Freudenberg Process Seals hat den Hygienic Usit speziell für die Sechskantschrauben mit Flansch nach DIN EN 1665 ausgelegt und als Standard in den Nenngrößen M5, M6, M8, M10, M12 und M16 definiert. Weitere Abmessungen sind optional realisierbar. HB
www.fst.com
20.02.2012
Anlässlich des BLL-Neujahrsempfangs in Bonn hat der Präsident des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), Dr. Werner Wolf, eine erste Einschätzung zum Gutachten des Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung zum Thema „Organisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes“ abgegeben. Es enthalte eine schonungslose Analyse und mutige Vorschläge. „Eine hochqualifizierte und effiziente amtliche Lebensmittelüberwachung ist für die Lebensmittelwirtschaft essenziell“, erklärte Dr. Wolf. „Vor allem aber haben wir ein ausgeklügeltes System an eigenverantwortlichen Sicherheitsmaßnahmen, das vielfach weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Dass es funktioniert, belegt das hohe Sicherheits- und Qualitätsniveau unserer Lebensmittel.“ Wenn nun Forderungen nach weitergehenden Verfeinerungen oder Verschärfungen gestellt würden, so müssten diese auch tatsächlich erforderlich und geeignet sein, zu weiteren Verbesserungen zu führen. HB
www.bll.de
13.02.2012
Für Produktionsbetriebe in der Gemeinschaftsverpflegung, die mehr als 30 Prozent der Mahlzeiten außer Haus liefern, ist eine EU-Zertifizierung erforderlich, die u.a. den Einsatz von Anlagen zur Hand- und Sohlenreinigung, bzw. -desinfektion vorschreibt. Für solche Anforderungen hat Kohlhoff Hygienetechnik das überlistungssichere Eingangskontrollgerät EK 400 WRT entwickelt. Es koppelt die drei Aktionen Handreinigung, -trocknung und -desinfektion mit einer Drehsperre und kann außerdem um weitere Funktionen zur Reinigung bzw. Desinfektion von Schuhsohlen erweitert werden. In dem über einen Sensor gesteuerten und somit berührungsfreien Waschbereich mischt der automatische Seifenspender dem Wasser zunächst für ca. zwei Sekunden Seife bei.
Anschließend läuft, werksseitig voreingestellt, für weitere acht Sekunden klares Wasser. Die Laufzeit lässt sich über einen Prozessor individuell programmieren. Im nächsten Schritt trocknet der Handdryer 2 die Hände in weniger als zehn Sekunden. Ein Sensor aktiviert den in Geschwindigkeit und Temperatur abgestimmten Luftstrom erst dann, wenn beide Hände im Eingriff erfasst sind. Erst wenn auch die ebenso mit Sensoren überlistungssicher ausgelegte Zweihanddesinfektion durchgeführt wurde, wird die Drehsperre freigeschaltet. Ohne Handwäsche (Entnahme von Wasser-Seifengemisch und klarem Wasser) ist keine Handdesinfektion möglich, und der Zugang bleibt gesperrt. Eine LED-Anzeige mit drei Ampelfarben zeigt die Betriebszustände an und meldet kritische Füllstände von Desinfektionsmittel und Flüssigseife. Bei Spannungsausfall ist die Drehsperre frei drehbar. HB
www.kohlhoff-hygiene.de
13.02.2012
Die Einhaltung geltender Hygiene- und Sicherheitsstandards ist für Anlagenbetreiber mit einer kontinuierlichen Überprüfung und Verbesserung der eigenen Produktion verbunden. Doch nicht nur rechtliche Vorgaben können der Auslöser der Optimierung sein. Auch aus organisatorischer und/oder wirtschaftlicher Sicht ist eine Neuorientierung und Anpassung von Technik sowie Abläufen im eigenen Betrieb oftmals sinnvoll. Die 5. Produktionsleitertagung der Akademie Fresenius am 25. und 26. Januar in Dortmund präsentierte aktuelle Best Practice-Beispiele und praxisnahe Tipps zur Produktionsverbesserung. Ein besonderes Hygieneproblem bei der Produktion von Lebensmitteln stellt die Ablagerung von Mikroorganismen auf Nahrungsmitteln dar. Die so genannten „Biofilme“ können sich nicht nur auf nahezu allen denkbaren Oberflächen im Betrieb ausbreiten, sondern sind zudem ausgesprochen beständig, da sie selbst unter extremen Rahmenbedingungen überleben können, erklärte Dr. Jochen Brose (TDM Sachverständigenbüro). Gangbare Wege zur Detektion der Biofilme seien die Endoskopie über fluoreszierende Substanzen, mikroskopische Verfahren und der Einsatz direkter oder indirekter Biofilmsensoren, die betroffene Flächen für die Betreiber kenntlich machen. Die einfache Desinfektion der Flächen sei jedoch kein geeignetes Mittel, da etablierte Biofilme aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften hervorragend vor ihr geschützt seien und sich daher nur selten vollständig entfernen lassen könnten, warnte Brose. Effektiver sei es, von Anfang an auf Präventionsmaßnahmen zu setzen: ein durchdachtes Hygienic Design und ein regelmäßiges Monitoring (z.B. Produktprüfungen, Mitarbeiterschulungen) würden den besten Schutz darstellen, so der Sachverständige. HB
www.akademie-fresenius.de
06.02.2012
Die Bauteilsauberkeit, auch technische Sauberkeit genannt, wird nicht nur in der Beschichtungsbranche, sondern mittlerweile auch in anderen Wirtschaftszweigen als Wettbewerbsfaktor betrachtet. Die Kunden erwarten immer häufiger, dass Werkstücke ohne Nachreinigung, möglichst reinraumtauglich verpackt, direkt in vakuum-, reinraum- und gastechnischen Anlagen eingebaut werden können. Zu diesem Zweck müssen die Bauteile entölt, entfettet und entkeimt werden. Um den stetig wachsenden Sauberkeitsansprüchen gerecht zu werden, hat ISEDD einen neuen Tank zur Erweiterung der Möglichkeiten für den Einsatz von Frischwasser-Reinigungsanlagen entwickelt wie die Feinstreinigungsanlagen Typ IR6002 oder PG8528 von Miele.
Mit dem Spezialtank wurde eine universelle Lösung für verschiedenste Anwendungen erarbeitet. Nutzen lässt er sich z.B. für die Zwischenlagerung von öligem Spülwasser oder von pufferfähigen Reinigungsflüssigkeiten. HB
www.isedd.de
24.01.2012
Sicherheit geht vor. Das gilt insbesondere dann, wenn Menschen im Arbeitsalltag gefährlichen Substanzen ausgesetzt sind. Overalls von Microgard gewährleisten zuverlässigen Schutz bei gleichzeitig hohem Tragekomfort. Das Unternehmen bietet Overalls zum begrenzten Mehrfacheinsatz an und beliefert Kunden mit zertifizierter Kleidung der PSA-Kategorie III. Zur Serie Microgard 2000 gehören drei Ausführungen für den Einsatz in kritischen Umgebungen. Die Ausführung Standard hält flüssige und partikelförmige Schadstoffe ab. Dafür sorgen die extra eingefassten Kappnähte, die an der Nahtstelle eine Riss- und Lochbildung verhindern. Gefragt ist dieser Overall auch für Tätigkeiten in Reinräumen, denn das praktisch faser- und silikonfreie, antistatische Material erfüllt alle Anforderungen für diesen Arbeitsbereich. HB
www.microgard.de
24.01.2012
Durch Schädlinge werden der Wirtschaft jährlich Schäden in Milliardenhöhe zugefügt. Besonders der gesamte Lebensmittelbereich ist davon betroffen. Millionen Tonnen Nahrungsmittel werden auf diese Weise vernichtet. Da bei Ratten und Mäusen auch Gummi oder Synthetik auf dem Speiseplan steht, knabbern sie außerdem elektrische Leitungen an und können so gefährliche Kurzschlüsse verursachen. Zum Schutz von Großraumflächen wie Fabrikations- und Lagerhallen bietet Dekur eine neue Ultraschallanlage mit der Bezeichnung 12000-S an.
Damit ist es möglich, eine Fläche bis 20.000 m2 wirkungsvoll zu beschallen und Ratten, Mäuse oder andere schädliche Nager auf Dauer zu vertreiben. Auch der Einsatz in mehreren voneinander getrennten Gebäuden lässt sich realisieren. Bis zu 100 Satelliten können an das elektronische Steuergerät angeschlossen werden. Die Anlage arbeitet mit zwei über eine Schaltuhr geführten Frequenz-Generatoren für Tag- und Nachtumschaltung. Die Satelliten sind mit einer Funktionsanzeige ausgestattet und werden vom Hauptgerät aus gesteuert. Der Tondruck beträgt 105 dB. Beide Faktoren, Tondruck und Modulation, lösen nach wissenschaftlicher Erfahrung Reiz- und Stresssituationen aus. Die Schädlinge fliehen und meiden auch künftig den beschallten Raum. HB www.dekur-international.de
17.01.2012
Esta hat die Entstauberserie Dustomat weiterentwickelt und bringt jetzt eine lufttechnisch optimierte Nachfolgebaureihe auf den Markt. Die fahrbaren Entstauber lassen sich an Maschinen- und Handarbeitsplätzen für die Absaugung unterschiedlicher Stäube und grober Partikel einsetzen. Sie eignen sich zur Direktabsaugung beim Befüllen, Mischen oder Fördern sowie zum Anschluss an Erfassungshauben und Absaugarmen. Je nach Anwendungsumfeld stehen zwei Filtervarianten zur Wahl: Filterpatronen mit Jet-Pulse-Abreinigung oder ein Taschenfilter mit motorisierter Filterreinigung. Für die gleichmäßige Anströmung der Filterelemente sorgt ein im Gehäuse integrierter Prallabscheider. Zudem gewährleistet dieser die Abscheidung von Grobpartikeln und dadurch lange Filterstandzeiten. Deutlich verbessert wurde außerdem das Gerätedesign. Die einfache und klare Gestaltung der Steuerungselemente erhöht die Bedienungsfreundlichkeit maßgeblich, wobei der bewährte Abkippmechanismus des Filtergehäuses beibehalten wurde. HB
www.esta.com
17.01.2012
Die Weiss Gruppe entwickelt technisch anspruchsvolle Containment-Systeme für GMP/FDA-gerechte Arbeitsplätze. Dazu gehört das Wibo-Barrieresystem. Speziell geformte Luftauslässe lassen einen Reinluftschleier entstehen, der den Arbeitsbereich und den Umgebungsbereich sicher voneinander trennt. Dieses spezielle Luftführungssystem gewährleistet trotz seiner sanften Luftströmung ein robustes Rückhaltevermögen, sodass auch bei freier Frontöffnung eine minimale Produkt-Exposition eingehalten werden kann. Das System ermöglicht einen Produktschutz bis ISO Klasse 5 nach DIN EN ISO 14644-1. Es wurde nun um eine Ein- und Ausschleustechnik erweitert. Damit wird eine Kreuzkontamination zwischen dem Produkt und am Gebinde anhaftenden Stäuben vermieden. Ferner reduziert sich die benötigte Fläche im Innenraum, da entsprechende Hubvorrichtungen außen angebracht werden. HB
www.gwe.de
Titelthema: Anuga FoodTec
Vom 27. bis 30. März trifft sich die internationale Lebensmitteltechnologie wieder zur Anuga FoodTec in Köln. Mit fast 1.300 Unternehmen aus 35 Ländern verzeichnet die Messe eine neue Rekordbeteiligung.
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Marktforschung
Die Ernährungsindustrie blickt sehr optimistisch in das Jahr 2012. Zu diesem Ergebnis kommt die AFC Management Consulting AG nach einer telefonischen Befragung repräsentativ ausgewählten deutschen Unternehmen der Branche.
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