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Stäubli

Die drinktec geht im September mit der größten Beteiligung in ihrer über 60jährigen Geschichte an den Start. Rund 1.600 Aussteller nehmen vom 11. bis 15. September an der Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie in München teil. Durch die Integration der SIMEI, der weltweit führenden Messe für Weintechnologie, wächst die von der drinktec belegte Hallenfläche auf über 150.000 Quadratmeter. Die Aussteller bilden die gesamte Prozesskette ab: von der Herstellung über die Abfüllung und Verpackung bis hin zum Marketing von Getränken und Liquid Food – Rohstoffe, Getränkezutaten und logistische Lösungen inklusive. Im Einzelnen umfasst die drinktec 2017 die Ausstellungsbereiche Prozesstechnik, Behältnisse/Packmittel, Abfüll- und Verpackungstechnik, Rohstoffe/Ingredients, Prozessautomation, Energiewirtschaft, PET-Technologie sowie Gastronomiebedarf, Verkaufsförderung und Marketing.

Formatumstellungen durch Transportdornwechsel:

05.09.17: Mit einem Schnellwechselkonzept sorgt KHS bei seinen InnoPET-Blomax-Streckblasmaschinen für eine Verringerung der Wechselzeiten. So ist es jetzt dank Aktivdorne möglich, bei allen gängigen Neckdesigns die Formatumstellzeit um mehr als die Hälfte zu reduzieren. KHS hat bei der Neuentwicklung das bewährte Aktiv-Dorndesign beibehalten. Der nun optimierte Wechsel zeichnet sich dadurch aus, dass nur noch das eigentliche Formatteil, also der Dornkopf selbst, ersetzt wird. Hierdurch sparen die Abfüller Kosten und gewinnen Produktionszeit, da der Wechsel eines Dornes in nur etwa fünf Sekunden erfolgt.

Sensoren zur kontinuierlichen Messung

05.09.17: In den Prozessen der Lebensmittelindustrie werden hohe Anforderungen an die Hygiene gestellt. Die in München gezeigten VEGA-Sensoren messen zuverlässig und präzise Füllstand und Druck in Tanks, Behältern und Rohrleitungen. Die frontbündige Montage gewährleistet eine optimale Reinigung, auch bei hohen Hygieneanforderungen. Die Geräte sind auf die speziellen Anforderungen in der Lebensmittelbranche ausgerichtet und für hygienische Anwendungen optimiert. Ein spaltfreies Gehäusedesign, zertifizierte Materialien und bewährte Prozessanschlüsse sowie schockfeste und trockene keramische Sensoren ermöglichen einen langjährigen Einsatz. VEGA verfügt über alle Zulassungen, die der Lebensmittelsektor erfordert, darunter die Anforderungen an Sensoren gemäß FDA, EG 1935/2004, EHEDG, 3A, ASME BPE, USP und GMP. Darüber hinaus
sind die Sensoren CIP- und SIP-fähig.

Highlight am Messestand von Kelvion: Die neue Wärmetauscherserie "ProEquip Tube."

Wärmetauscher für die Clean in Place-Reinigung

05.0.17: Highlight des Messestands von Kelvion wird die neue Wärmetauscherserie "ProEquip Tube" sein – eine robuste Lösung zum Erhitzen von CIP-Reinigungsmedien oder Wasser. Die Konstruktion der Röhrenbündel-Wärmetauscher mit doppelten O-Ring-Dichtungen ist unempfindlich gegen eine temperaturbedingte Materialausdehnung und Spannungen. Das innere Rohrbündel lässt sich für die Reinigung und Wartung leicht entnehmen. Die Wärmetauscher verfügen über einen Detektor, um eventuelle Leckagen frühzeitig zu erkennen. Der "ProEquip Tube" ist in vier verschiedenen Baugrößen erhältlich.

Tray-Deckel-Verpackung für Pouches

05.09.17: Meypack präsentiert die Kartonverpackungsmaschine VP 600. Vollautomatisch verpackt die neue Anlage kleine Pouches mit großer Verschlusskappe einreihig im Format 1 x 6 in kleine Trays mit Deckel, ohne dass die empfindlichen Weichpackungen dabei Schaden nehmen. Die Bandbreite der Formate reicht von 70 x 50 x 80 Millimeter bis 200 x 150 x 200 Millimeter (B x L x H). In einer weiteren Entwicklungsstufe will Meypack ein Modell der VP 600 für die Verpackung von Miniaturflaschen (Glas und PET) sowie kleinen Dosen und Gläsern verwirklichen.

End-to-End-Lösungen für die Getränkeindustrie

Tetra Pak stellt auf der drinktec erstmals seine Dispergieranlage R370-1000D vor.

05.09.17: Unter dem Motto "Future Ready" präsentieren Tetra Pak und Miteco, das Centre of Expertise für karbonisierte Softdrinks, ihre aktuellen Produkte und Dienstleistungen. Erstmals wird die vor kurzem auf den Markt gebrachte Dispergieranlage R370- 1000D vorgestellt. Eine einzigartige Konstruktion, die Integration eines eingebauten Entgasungssystems, das flexible Pulverzuführsystem und der neu entwickelte Mischkopf zeichnen die Anlage aus.

Formatvielfalt mit geringem Platzbedarf

05.09.17: Auf der drinktec wird Schubert gemeinsam mit dem Partnerunternehmen KHS die verblockte Verpackungsanlage Innopack-TLM präsentieren. Die auf der Messe gezeigte Anlage besteht aus fünf TLM-Teilmaschinen von Schubert sowie einem Maschinenteil von KHS. Der im Auftrag einer israelischen Brauerei gefertigte Anlagenblock befüllt Sechser-Baskets mit 0,33-Liter-Flaschen in einem Wrap-Around-Karton, beziehungsweise Sechser-Baskets mit 0,5-Liter-Flaschen in Kisten. Die schnittstellenfreie Verbindung zwischen Einpacker und der Verpackungsanlage wird durch den Einsatz des Transmoduls ermöglicht. Dieser patentierte Transportroboter übernimmt den Transport der aufgerichteten Kartons in die Anlage und befördert die mit Flaschen befüllten Kartons anschließend zum entsprechenden Modul für das Verkleben und Verschließen.

Die multifunktionale Maschine ist übersichtlich, optimal zugänglich und kompakt. Die Bedienung des gesamten Anlagenblocks erfolgt zentral über ein einziges Bedienterminal. Trotz der Vielseitigkeit dieser Lösung ist der Personalbedarf damit gering – eine Person kann die kompakte Anlage bedienen. Die Anlage kann Getränkekisten ebenso bestücken wie Baskets, Cluster und weitere Verpackungen aus Karton. Die auf der Messe präsentierte Anlagenkombination erreicht eine Leistung von bis zu 48.200 Flaschen in der Stunde und damit bis zu 134 Sechser-Baskets beziehungsweise 45 Kisten oder Kartons pro Minute.

Auf der drinktec wird Schubert gemeinsam mit KHS die verblockte Verpackungsanlage Innopack-TLM präsentieren.

Korrosionsbeständiges Antriebspaket

05.09.17: SEW stellt eine neue Oberflächenbeschichtung für Getriebemotoren vor. Sie wird im Antriebspaket XCO angeboten und umfasst eine Zinn-Nickel-Beschichtung des Getriebes und des Aseptic-Motors der Baureihe DAS. Die Abtriebswelle sowie Verbindungs- und Verschlussschrauben werden aus Edelstahl gefertigt, ebenso das Entlüftungsventil, die Druckausgleichsmembran am Klemmenkasten und das Typschild. Auch der integrierte Steckverbinder des Motors ist beschichtet.Ferner werden ein lebensmittelverträglicher Schmierstoff und am Abtrieb Wellendichtringe aus Fluorkautschuk FKM eingesetzt. Bei Aufsteckgetrieben besteht die Abdeckhaube gegenüber der Abtriebsseite aus Edelstahl. Optional gibt es auchsogenannten Spritzbereich erfolgt. Das Antriebspaket XCO ist ab sofort verfügbar für Stirnradgetriebe R und Schneckengetriebe S in den Baugrößen 37 bis 57 in Verbindung mit aseptischen Motoren der Baugrößen DAS80, DAS90 und DAS100.

Getränkedosen in verschiedenen Designs

14.08.17: Getränkedosenhersteller Ball zeigt sein erweitertes Sortiment an Verpackungslösungen. Erstmalig präsentiert das Unternehmen in München die 900 Milliliter King Can, die 250 Milliliter Sleek und die 450 Milliliter Super Sleek Dose. Aber auch Highlights der bestehenden Produktpalette wie Strawster, unterschiedliche Aluminiumflaschen oder das variable Druckverfahren Dynamark stehen im Fokus des Messeauftritts und vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt an verfügbaren Verpackungs- und Designmöglichkeiten. Über Touchscreens erhalten Besucher interessante Informationen – unter anderem zum Grafik und Design Center von Ball. Getränkehersteller, die zukünftig in Dosen abfüllen möchten, finden hier zahlreiche Anregungen und Informationen – auch zu Fragen der Nachhaltigkeit und zur Recyclingfähigkeit.

Dezentraler Antrieb für das Aseptikumfeld

14.08.17: Highlight auf dem Baumüller-Stand ist das Antriebssystem ETAŋ-Drive. Die Motor-Getriebe- Kombination erreicht Wirkungsgrade bis zu 90 Prozent und ist aufgrund seiner Oberflächenbeschaffenheit auch für aseptische Anwendungen wie in der Getränkeindustrie bestens geeignet. Auf der drinktec ist der ETAŋ-Drive bei einem Transport- und Förderband für Getränkeflaschen im Einsatz. Minimales Bauvolumen und hoher Systemwirkungsgrad zeichnen den speziell für die Lebensmittelindustrie entwickelten Getriebemotor aus. Das Antriebssystem ist mit einem aseptischen, komplett geschlossenen Gehäuse ausgestattet und besonders für Transportaufgaben im Lebensmittelbereich geeignet.

Das Sauerstoffmessgerät Digox von Dr. Thiedig optical ist bis 130 Grad Celsius CIP-fähig.

In-Line-Sauerstoffmessung in Getränken

14.07.17: Dr. Thiedig zeigt mit dem Digox optical ein System zur optischen Bestimmung von Sauerstoff in Getränken, dass zur drinktec mit einen Neuerungen wie einer Fernanzeige aufwartet. Das In-Line-Messgerät basiert auf dem optischen Verfahren der dynamischen Fluoreszenzlöschung und arbeitet ohne Membran und Elektrolyt. Die Messung ist unabhängig vom CO2-Gehalt und Durchfluss des Mediums. Es wird direkt in die Rohrleitung eingebaut, eine Wandmontage entfällt. Der Sensortausch, der etwa alle ein bis zwei Jahre notwendig ist, erfolgt ohne Zerlegen des CIP-fähigen Geräts. Es gibt zwei Messbereiche: Null bis zwei Milligramm pro Liter (low) sowie 0,05 bis 45 Milligramm pro Liter (high). Kalibriert wird das Digox optical durch den Referenzwert eines tragbaren Sauerstoffmessgerätes.

 

Entalkoholisierung von Bier

14.07.17: Unter den ausgestellten Produkten von Alfa Laval befindet sich das Entalkoholisierungsmodul – eine Lösung zur Herstellung von Bier mit weniger als 0,05 Prozent Alkohol. Niedrige Betriebstemperatur, geringer Druck und ein Minimum an Versorgungseinrichtungen sind neben geringen Kosten die Highlights dieses Systems. Das Modul entgast zuerst das Bier, bringt kondensierbare flüchtige Stoffe zurück in den Bierstrom und entfernt dann den Alkohol mit Reinstdampf, der nach oben in eine Strippingkolonne fließt. Der Alkohol tritt als Dampf aus, der kondensiert und gesammelt wird. Dieses vollautomatische, energieeffiziente Modul ermöglicht eine zuverlässige Einweg-Alkoholentfernung. Dabei wird ein Abscheidungsprinzip verwendet, das bei niedriger Temperatur und Druck außergewöhnlich wirksam ist und die Betriebskosten auf ein Minimum reduziert.

Formatflexibler Kartonaufrichter

14.07.17: Im Mittelpunkt des Messeauftritts von Schäfer & Flottmann steht der Kartonaufrichter SFS 350. Die servoangetriebene Maschine stellt bis zu 60 Kartons pro Minute von flachen Zuschnitten her, die im Wrap-around-Verfahren um einen Dorn gefaltet und verklebt werden. Die Vereinzelung und Positionierung der Zuschnitte auf dem Faltdorn erfolgt durch Vakuumsauger. Nach dem Umlegen der Seitenlaschen wird die Kartonage in einer ersten Station zunächst rohrförmig gefaltet und im Durchlauf verleimt. Danach erfolgt der Verschluss des Bodenteils und der Abtransport des fertigen, oben offenen Kartons zu seiner Befüllung. Die Anlage zeichnet sich durch ihre hohe Formatflexibilität aus. Es können Kartons mit Innenabmessungen von 142 x 107 x 170 Millimetern bis 444 x 330 x 350 Millimetern (L x B x H) sowohl in Viereck- als auch in Achteckausführung gefertigt werden. Die Formatumstellung erfolgt über Spindeln, optional auch vollautomatisch über Stellmotoren.

Der Kartonaufrichter SFS 350 von Schäfer & Flottmann bietet eine hohe Formatflexibilität.

 

Fehlerhafte Gebinde zuverlässig erkennen

14.07.17: Getränkeverpackungen müssen dicht verschlossen, korrekt gefüllt und etikettiert sein. BBull kontrolliert diese Parameter schleust fehlerhafte Gebinde zuverlässig aus. In München zeigt das Unternehmen die Prüfsysteme "Mas" und "Pulse" sowie die neueste Generation seiner Leergut-Erkennung. Während das akustische Mas-System den fehlenden Innendruck in geschlossen Glasflaschen erkennt, überprüft "Pulse" mittels kinetischer Messung flexible Behälter. Ausgasende Behälter lassen sich so schon im Verpackungsprozess erkennen – bevor sie beim Konsumenten Unzufriedenheit hervorrufen. Ebenfalls am Stand zu sehen sind Kamerasysteme, die nicht nur die Kontur einer Flasche, sondern jegliche äußerliche Form, Aufdrucke, Prägungen und Embossings unterscheiden. Unter diesen eignet sich das Image 120-System zur Schraubverschlusskontrolle. Die drei Kameras erkennen die unversehrte Bördelung und Rändelung, sowie wie den korrekten Sitz des Verschlusses.

Brewery 4.0 – die Zukunft der Bierherstellung

14.07.17: GEA richtet den Blick auf die Zukunft der Bierherstellung und stellt erstmals Brewery 4.0 vor: Eine Vision vom kontinuierlichen Brauen und Gären, die an die Technologie und die IT-Infrastruktur von morgen ganz besondere Anforderungen stellen. Wegweisend ist die Verbindung von Bierproduktion – dem kontinuierlichen Aufbereiten der Maische und Trennen im Doppeldekanter, dem Gär- und Lagerprozess sowie der Qualitätssicherung – mit einer Just-in-time-Produktionstechnologie und der flexiblen Auswertung digitaler Daten. Sie erlauben mittel- bis langfristige Trendanalysen, die die Anlagenverfügbarkeit erhöhen. In Summe können Abfüller mit Brewery 4.0 für den Wettbewerb der kommende Jahre rüsten und eine größtmögliche Flexibilität entlang der Lieferkette erreichen. Auf der drinktec 2017 wird GEA Elemente einer semi-kontinuierlichen Prozessvariante zeigen und die Vorteile und Anforderungen für die Bierproduktion mit Branchenvertretern diskutieren. www.gea.com

Aseptisches Blasverfahren mit hoher Effizienz

14.07.17: GEA präsentiert auf der drinktec seine ABF-Technologie (Aseptic Blow Fill) zur Getränkeabfüllung in PET-Flaschen. Die Anlage vereint eine aseptische Rotationsblasmaschine mit einem aseptischen Füll- und Verschließsystem. Das aseptische Blasverfahren senkt den Einsatz von Chemikalien und den Energieverbrauch im Sterilisationsprozess. Zu den Neuheiten in München zählt auch Sterilfoil VHP L, ein flexibles System zur Foliensterilisation, das sich für eine breite Palette an Abfüllverfahren wie die Ultrahocherhitzung eignet. Beide Technologien basieren auf der Behandlung mit kondensierendem Wasserstoffperoxid und erreichen eine Dekontaminationseffizienz bis zu sechs log für Flaschen und Folien bei sowohl säurehaltigen als auch säurearmen Getränken.

GEA präsentiert mit ABF ein aseptisches Füll- und Verschließsystem für die Verarbeitung von stark säurehaltigen ebenso wie säurearmen Getränken.

Hochgeschwindigkeitsanlagen zum Abfüllen

14.07.17: Im Mittelpunkt des diesjährigen drinktec-Auftritts von Krones stehen Innovationen, die in erster Linie die Leistung von Anlagen weiter steigern, eine noch höhere Individualität und Flexibilität ermöglichen und zusätzliche Nachhaltigkeit in die Produktion bringen. Die Digitalisierung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Wie ein roter Faden zieht sie sich durch den Messeauftritt durch und verzahnt alle Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette noch enger miteinander – und gibt der Effizienz in der Produktion einen weiteren Schub. Bei der Abfüllung von Getränken und Liquid-Food spielt die Geschwindigkeit des Abfüllprozesses eine wesentliche Rolle. In München wird eine High Speed-Anlage zum Abfüllen von Bier in Flaschen vorgestellt, die so schnell arbeiten soll, wie momentan keine andere auf dem Markt. Anhand einer weiteren Pilotanlage, die aus einer Kombination von Füller, Direktdruckmaschine und intelligenten Transporteuren besteht, zeigt Krones darüber hinaus, dass sich auch kleine Losgrößen bei maximale Flexibilität realisieren lassen.

Die Keg S9 wurde von Cabka-IPS für das Handling von 50-Liter-Fässern entwickelt. Acht Kegs passen auf eine Palette.

Langlebige Kunststoffpaletten für die Getränkeindustrie

14.07.17:Die Cabka-IPS präsentiert auf der drinktec die Kunststoffpaletten BPP (Beverage Pool Pallet) i9 und der Keg S9. Sie sind speziell auf die Herausforderungen und Bedürfnisse in der Getränkeindustrie zugeschnitten. Die biegesteife BPP i9 aus recyceltem HDPE-Kunststoff wiegt mit 23 Kilogramm halb so viel wie eine vergleichbare Holzpalette. Das erleichtert das Handling und spart CO2 während des Transports. Trotzdem verspricht sie mit einer Traglast von 1.500 Kilogramm im Hochregal eine extreme Belastbarkeit dank eines speziellen Gasinjektionsverfahrens, das innere Hohlräume im Tragsystem erzeugt.

Speziell auf das Handling von 50-Liter-Fässern abgestimmt ist die Keg S9, die bereits bei mehreren Brauereien im Einsatz ist. Acht Kegs lassen sich mit einer Palette transportieren. Zentrierringe halten die Fässer in Position, Gummieinsätze unter den Blöcken sorgen für einen festen Stand. Auch die Keg S9 ist im Gasinjektionsverfahren hergestellt und trotz ihres geringen Eigengewichts äußerst stabil und langlebig.

Mehrweg-KEGs für Getränke

14.07.17: Schäfer Container Systems zeigt in München sein Portfolio für die Getränkeindustrie. Vorgestellt wird erstmals das neue Eco Keg DIN in einer 50-Liter-Ausführung. Zu der umfassenden Produktpalette zählt nicht nur die große Keg-Familie für Biere, Weine und Softdrinks, sondern auch Erweiterungen rund um Mehrweg-Behältersysteme. Des Weiteren hat das Unternehmen am Stand einen interaktiven Bereich eingerichtet, in dem Besucher die neue Keg-App testen können. Die am Tablet getätigten Einstellungen werden live auf einen dahinter angebrachten Monitor übertragen.

Der AC1200-Separator von Flottweg vereint hohe Flexibilität mit minimalem Platzbedarf.

Kleiner Separator mit riesigen Möglichkeiten

14.07.17: Flottweg präsentiert den brandneuen Separator AC1200. Mit ihm startet der Anlagenbauer aus Vilsbiburgs eine neue Produktlinie mit einem Hochleistungsseparator für kleine und mittelständische Betriebe. Dieser Separator verspricht eine hohe Klärleistung, hervorragende Produktausbeuten und einen kompakten und bedienerfreundlichen Aufbau. Die Kern-Einsatzgebiete sind die Saft-, Bier und Olivenölindustrie. Für jedes dieser Einsatzgebiete sind die Anlagen speziell konfiguriert und adaptiert. Aufgrund der Skid-Lösung erreicht man mit dem AC1200 ein hohes Maß an Flexibilität auf gerade einmal zwei Quadratmetern. Der Separator ist dazu serienmäßig mit dem patentierten Soft Shot-Entleerungssystem, für einen schonenden und leisen Austrag, ausgestattet.

Ein Füller für fast alle Gebinde

14.07.17: Eine Weltneuheit präsentiert der slowenische Spezialist für Abfüllanlagen Vipoll: den kombinierten Rinser/ Füller/Verschließer-Block für Glas- und PET-Flaschen sowie Dosen. Der Visitron VKR-E 32-32-4K/4D hat eine Leistung von 9.500 Behältern pro Stunde bei 330 Milliliter-Gebinden. Sein Einsatzgebiet sind karbonisierte und stille Getränke, Bier, Wein und Saft. Der All in One-Rundläufer verfügt über Multifunktionselemente, die die verschiedenen Behälter ohne Teilewechsel verarbeiten. Die Maschine hat 32 Greifer am Rinser und ebenso viele Füllventile, zusätzlich einen Verschließer für Kronenkorken und einen für Dosendeckel. Sämtliche Behälter – auch Dosen – werden doppelt vorevakuiert, die Produktzuführung und Entgasung erfolgt in Zweikanalausführung. Eine weitere Neuheit ist der Verschließturm mit acht Stationen: vier Verschließköpfe für Kronenkorken und vier Verschließstellen für Dosen.

Auf der diesjährigen drinktec stellt Sick den Ultraschall-Durchflusssensor Dosic vor.

Sensoren für eine smarte Maschinenkommunikation

14.07.17: Für den Bereich der Durchflussmessung stellt Sick den EHEDG-zertifizierten und FDA-konformen Edelstahlsensor "Dosic" vor. Dieser ermittelt berührungslos das Durchflussvolumen von leitenden und nicht leitenden Flüssigkeiten auf Basis der Ultraschalltechnologie. Mit seinem Messkanal und dem Edelstahlgehäuse eignet sich der Sensor für Messaufgaben im hygienischen Umfeld. Das kompakte und robuste Design bietet Einsatzmöglichkeiten, auch in Applikationen, bei denen beschränktes Platzangebot oder aggressive Medien eine Rolle spielen.

Die Installation erfolgt ohne Mediumsabgleich. Das dichtungsfreie, selbstentleerende Messrohr erhöht die Prozesssicherheit. Für das richtige Ausgangssignal sorgen bis zu zwei konfigurierbare Digital- und Analogausgänge sowie die IO-Link-Schnittstelle.

Mit seinen Abmessungen bietet der Linx 10 Vorteile für Verpackungslinien, deren Platzkapazitäten begrenzt sind.

Flaschen- und Dosenfüller in einer Maschine

14.07.17: Eine echte Innovation präsentiert Markl auf der drinktec: Einen Combi-Füller für Flaschen und Dosen in einer Maschine. Damit kommt das 25-köpfige Team, das seit 30 Jahren Füll- und Verschließmaschinen für Flaschen und Dosen baut, dem großen Wunsch vieler seiner Kunden nach: Ohne große Umbauten oder gar eine komplette zweite Linie Flaschen und Dosen abfüllen zu können. Gleichzeitig soll die neue Anlage durch niedrigste Sauerstoffwerte im Bier überzeugen. Der ausgestellte Combi-Füller kann 5.000 Flaschen oder bis zu 6.000 Dosen in der Stunde abfüllen. Jegliches Bier, vom Craft-Bier bis zum Hefeweizen, aber auch Softdrinks, Mineralwasser und Säfte, lassen sich abfüllen. Für Dosen kommt der neue Verschließer von Ferrum zum Einsatz. Der Umbau von Flasche auf Dose dauert nur wenige Minuten.

Auch Groblecks in der Verapckung identifiziert die Contura S400 von Inficon zuverlässig.

Effiziente Kennzeichnung von Getränken

14.07.17: Prädestiniert für die Getränkeindustrie ist das neue Etikettiersystem Logomatic 500+. Die individuell konfigurierbare Maschine von Logopak kann mit mehr als 30 Applikatoren alle üblichen Anbringungsvarianten (Ober-, Unter-, Front- und Seiten-Etikettierung) flexibel umsetzen. Logomatic 500+ ermöglicht Thermo-Direkt und Thermo-Transfer Druckverfahren für Etiketten bis A5. Die Druckwerke sind als Schnellwechselsysteme einfach austauschbar. Verarbeitet werden sowohl innen- als auch außengewickelte Etiketten und Thermo-Transfer Rollen in Breiten von 35 Millimeter bis 165 Millimeter. Ein besonderes Merkmal ist die Etiketten- und Thermo-Transfer Lauflänge von 800 Metern. Für das Verbrauchsmaterial beider Rollen wird die Restlaufzeit in Abhängigkeit zur Taktleistung angezeigt.

Transportbänder für hygienesensible Anwendungen

02.03.17: Die neue Produktreihe Prosan, die Forbo Siegling auf der interpack präsentiert, wurde für die Food-Industrie entwickelt. Prosan sind beidseitig Polyurethan beschichtete Bandtypen mit einer neuartigen Laufseitenstruktur. Ihr Vorteil liegt in einem niedrigen Reibwert zum Tisch und der einfachen Reinigung. Diese besondere Struktur wurde zum Patent angemeldet. Eine Kombination mit der Smartseal-Bandkantenversiegelung unterstützt das Hygienekonzept effizient. Es vermeidet zum einen das Eindringen von Öl, Fett und Wasser und damit von Bakterien, zum anderen wird das Austreten von Flusen an den Bandkanten zuverlässig verhindert.

Pünktlich zur drinktec wurde die Certa-Pumpenreihe von Watson-Marlow um neue Modelle erweitert.

Sinuspumpe mit neuem EHEDG-Zertifikat

14.07.17: Watson-Marlow präsentiert mit der Certa von MasoSine eine Sinuspumpe mit geringen Scherkräften und nahezu pulsationsfreier Förderung. Sie eignet sich insbesondere für hochviskose Produkte mit Viskositäten bis zu acht Millionen Millipascalsekunden. Certa ermöglicht einen CIP-Durchlauf mit einer kurzen Reinigungsdauer und bietet so minimale Stillstandszeiten. Alle produktberührenden Teile der Pumpe sind FDA- und EC1935/2004-konform. Certa verfügt standardmäßig nicht nur über eine Zertifizierung nach EHEDG (Typ EL Class I), sondern als eine von wenigen Verdrängerpumpen auf dem Markt zusätzlich über eine Zertifizierung nach EHEDG EL Class I Aseptic und damit auch in aseptischen Prozessen eingesetzt werden. Zur Auswahl stehen nun sieben verschiedenen Größen für Fördermengen von 100 bis 99.000 Litern pro Stunde verfügbar.

Greifer zum Handling von Getränkeflaschen

14.07.17: Yaskawa stellt den AirGrip-Greifer vor, eine Lösung speziell für das roboterbasierte Handling von Getränkeflaschen. Montiert auf einem Motoman-Handlingroboter, ermöglicht das patentierte Tool sichere, flexible und schnelle Be- und Entladeprozesse für Glas- und Plastikflaschen in Kästen, Trays und Multipack-Gebinden. Stabile Griffmanschetten aus Gummi gewährleisten auch bei Hochgeschwindigkeitsanwendungen einen sicheren Halt der Flaschenhälse, ohne dabei die Verschlusskappen zu beschädigen. Die Aufnahme erfolgt mittels Druckluft. Da die Manschetten nach oben offen sind, ist die Höhe der Gebinde unbeschränkt. Die Manschetten sind in fünf Standard-Größen verfügbar. Auch kundenspezifische Ausführungen sind möglich. Sie können ohne spezielles Werkzeug von Hand ersetzt werden. Ein Sortiertisch mit optional einem oder zwei Robotern rundet das AirGrip-System ab: Er ermöglicht die automatisierte Zuführung sowohl von Einzelflaschen als auch von Multipacks.

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