GUT RECYCELBARE ZUCKERPORTIONSPACKUNGEN
Seite 1/1 1 Minute
Wer in Europa Verpackungen in Umlauf bringt, zahlt dafür in einigen Ländern bereits EPR-Gebühren (Extended Producer Responsibility) für Entsorgung und Recycling. Nach der neuen EU-Verpackungsverordnung PPWR werden sich diese Abgaben künftig stärker danach richten, wie gut sich eine Verpackung recyceln lässt: Gut recycelbare Verpackungen werden günstiger bewertet, schwer recycelbare entsprechend höher. „Genau hier entfalten unsere Papiere ihr Potenzial“, sagt Markus Rothböck, Geschäftsbereichsleiter Packaging bei delfort. „Weil sie zu mehr als 95 Prozent aus Papier bestehen, lassen sie sich laut CEPI-Methode im Altpapierrecycling gut verwerten.“
Bei der Umstellung von herkömmlichen Papier-PE-Laminaten (40 Gramm pro Quadratmeter Papier in Kombination mit zehn oder zwölf Gramm pro Quadratmeter PE) auf ausgewählte delfort-Papiere können Unternehmen ihre EPR-Gebühren deutlich senken: in Belgien nach dem aktuellen Gebührenmodell laut Belgischem Verpackungsrücknahmesystem Fost plus beispielsweise um bis zu 98 Prozent im Vergleich zu Verbundkonstruktionen, welche die CEPI-Kriterien für die Recyclingfähigkeit nicht erfüllen. Damit wird aus einer regulatorischen Anforderung ein spürbarer wirtschaftlicher Vorteil. Wie hoch die Ersparnis ausfällt, hängt vom jeweiligen Land und von der einzelnen Verpackung ab.
In der EU-Verpackungsverordnung werden außerdem einige Regeln verschärft: Ab 2030 wird der Einsatz von Portionsverpackungen aus Kunststoff in Gastronomie und Hotellerie je nach Anwendungsfall eingeschränkt oder sogar ganz verboten. Papierverpackungen mit weniger als fünf Prozent Kunststoff sind davon nicht betroffen. „Unternehmen, die jetzt umstellen, können sich mit unseren Papieren frühzeitig und zukunftssicher auf die neuen Anforderungen einstellen“, so Rothböck.
Wie sich die Papiere im Alltag verarbeiten lassen, hat ein Kunde mit thinbarrier fit und thinbarrier fit natural bereits getestet: „Die Papiere ließen sich nahtlos in die bestehende Produktion integrieren und liefen auf den vorhandenen Verpackungsmaschinen zuverlässig in gewohntem Tempo, ohne Umbau und ohne zusätzliche Investitionen.“ Zum Verschließen der Sticks genügten zudem deutlich niedrigere Temperaturen als bei herkömmlichen Verpackungen.
