© Leibinger
Produktmuster, die mit dem 2DJET von Leibinger bedruckt wurden.

WEITERENTWICKLUNG DES 2D-CODE-DRUCKS

Auf der Pack Expo International vom 18. bis 21. Oktober in Chicago rückt Leibinger die steigenden Anforderungen an den industriellen 2D-Code-Druck in den Fokus. Die neue Kennzeichnungstechnologie druckt hochauflösende, GS1-konforme 2D-Codes mit bis zu 300 dpi bei Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 120 Metern pro Minute. Die Codequalität wird gemäß ISO/IEC 15415 verifiziert.

Seite 1/1 1 Minute

Seite 1/1 1 Minute

Das berührungslose Druckverfahren und ein Druckabstand von bis zu acht Millimetern ermöglichen Flexibilität bei Folien, Kunststoffen, Kartonagen, beschichteten Materialien und unterschiedlichen Verpackungsgeometrien. Der kompakte Druckkopf des 2DJET erleichtert zudem die Integration bei begrenztem Einbauraum und bei Anwendungen, in denen Position und Abstand der zu bedruckenden Oberfläche variieren können. Eine kontinuierliche Tintenversorgung und der Kartuschenwechsel im laufenden Betrieb sind darauf ausgelegt, die Produktion aufrechtzuerhalten, ohne die Linie für routinemäßige Verbrauchsmaterialwechsel stoppen zu müssen. Die Markteinführung des 2DJET ist für 2027 geplant.

2D-Codes können deutlich mehr Informationen als herkömmliche Barcodes enthalten. Für Lebensmittelhersteller liegt eine Herausforderung in der Produktion, denn die Codes müssen auch bei hohen Geschwindigkeiten zuverlässig auf unterschiedlichen Materialien und Verpackungsgeometrien gedruckt werden. Gleichzeitig sollte sich der Umstieg auf 2D-Codes möglichst einfach in bestehende Produktionslinien integrieren lassen – ohne aufwendige Umbauten.

×