© Multivac
Im neuen Werk 2 von Multivac werden modernste Fertigungstechnologien eingesetzt.

SMART FACTORY DAY BEI MULTIVAC

Zukunftstechnologien, die bereits heute Realität sind: Ende Januar organisierte die Multivac Group einen Smart Factory Day für am Bau beteiligte Partnerunternehmen und deren Kunden im neuen Werk 2 am Allgäuer Stammsitz. Die hochmoderne Produktionsstätte für die Teilefertigung und Ersatzteillogistik wurde Ende 2025 fertiggestellt und bereits sukzessive in Betrieb genommen.

Seite 1/1 1 Minute

Seite 1/1 1 Minute

Nach der Begrüßung der Gäste durch den COO Dr. Christian Lau stand eine Werksführung durch die neue Fertigung und das neue Logistikzentrum auf der Agenda. Die Veranstaltung bot zudem Raum zum Austausch und Networking.

Auf 27.500 Quadratmetern Gesamtfläche ist ein hochmodernes Werk entstanden, das die Zukunft der automatisierten Fertigung und Ersatzteilversorgung bereits heute abbildet. Rund 60 Millionen Euro flossen in das Gebäude, weitere 40 Millionen Euro in Technik und Prozesse. Um seiner Nachhaltigkeitsstrategie gerecht zu werden, setzt das Unternehmen auch am neuen Produktionsstandort auf Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Grundwasser zur Gebäudekühlung, Heizsysteme mit Geothermie, Bio-Fernwärme sowie eine firmeneigene Photovoltaik-Anlage ermöglichen eine völlig klimaneutrale Energieversorgung des Werks.

Vollautomatisierte Prozessketten kommen in der Einlagerung, in weiten Teilen des Fertigungsprozesses sowie beim Warenausgang zum Einsatz. Modernste Technologien wie fahrerlose Transportsysteme und Industrieroboter, die CNC-Bearbeitungsmaschinen bedienen und die Effizienz und Präzision der Produktion erhöhen, sollen auch auf den zunehmenden Arbeitskräftemangel vorbereiten.

Das Herzstück der Smart Factory bildet ein weltweit einmaliges Konzept: der "One-Piece-Flow" bei Losgröße Eins, das heißt bei individuell gefertigten Produkten. Die eigens entwickelte Software ordnet jedem generierten Rohmaterial-Zuschnitt ein spezifisches Behältnis zu, das den gesamten Wertstrom begleitet. Alle Ortsbewegungen werden gescannt und im Extended Warehouse Management System erfasst. Dadurch entsteht eine hundertprozentige Kontrolle aller Warenbewegungen, komplett digital.

Neben dem Fertigungsbereich beherbergt das neue Werk 2 auch ein hochmodernes Logistikzentrum. Dieses ist weit mehr als ein reines Ersatzteillager. Es fungiert als strategischer Knotenpunkt für die gesamte Unternehmensgruppe und bündelt die Ersatzteilversorgung für Multivac, TVI und perspektivisch auch Fritsch unter einem Dach.

×