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In dem Forschungsprojekt soll untersucht werden, ob sich antibiotikaresistente Bakterien an Mikroplastik anreichern.

STIFTUNG FÖRDERT FORSCHUNGSPROJEKT

Die Heinrich-Stockmeyer-Stiftung fördert mit einer Anschubfinanzierung von 50.000 Euro das Projekt "Mikroplastik als Vektor für Antibiotikaresistenz in Lebensmitteln", durchgeführt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unter der Leitung von Prof. Dr. Christina Hölzel.

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Die Forschenden untersuchen, ob sich an Mikroplastik antibiotikaresistente Bakterien anreichern. Hinweise darauf gibt es vor allem aus der Umwelt, während Lebensmittel bisher kaum betrachtet wurden. Ermittelt werden soll auch, ob antibiotikaresistente Bakterien stärker angereichert werden als andere Bakterien. Von besonderem Interesse ist zudem, ob es in Gegenwart von Mikroplastik vermehrt zum Genaustauch zwischen den Bakterien kommt. Wissenschaft und Industrie versprechen sich hiervon eine bessere Risikoabschätzung und gezieltere Präventionsstrategien. Das Pilotprojekt startete im August und läuft sechs Monate. Es soll den Grundstein für ein umfassendes Gemeinschaftsprojekt von Lebensmittelindustrie und -wissenschaft legen.

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