Der kompakte und extrem hygienische Raptor Tritek Metalldetektor, Kontrollwaage und Vision-System, den Fortress Technology auf der interpack 2026 vorstellt, misst ca. 2,5 Meter. © Fortress Technology
PRODUKT 3

Kombinationsprüfsystem für die Lebensmittelinspektion

Fortress Technology Raptor Tritek

Mit dem Raptor Tritek hat Fortress Technology auf der interpack 2026 ein kompaktes 3-in-1-Inspektionssystem für die Lebensmittelproduktion vorgestellt. Die Lösung kombiniert Metalldetektion, Kontrollwiegen und Vision-Inspektion in einem vollständig integrierten System und richtet sich an Hersteller, die Produktsicherheit, Gewichtskontrolle und Etikettenprüfung platzsparend in einer Linie abbilden möchten.

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Das System integriert alle drei Prüftechnologien in einem 2,5 Meter langen Edelstahlrahmen. Damit ist der Raptor Tritek nach Herstellerangaben mindestens 40 Prozent kürzer als modulare Kombinationslösungen, bei denen Metalldetektor, Kontrollwaage und Etikettenprüfung über mehrere Förderbänder und Stützrahmen verbunden werden. Auch das hygienische Design stand bei der Entwicklung im Fokus: Statt der bei Standardmodellen üblichen zwölf Füße kommt das System mit sechs Bodenkontaktstellen aus. Dadurch sollen potenzielle Schmutz-, Gewinde- und Mikroorganismen-Sammelstellen reduziert werden.

Der Raptor Tritek ist für verpackte Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Fertiggerichte, gekühlte Pizzen, industrielle Backwaren und Süßwaren ausgelegt. Bei der Inspektion, Verwiegung und Etikettenprüfung erreicht das System durchschnittlich 150 Packungen pro Minute. Für unterschiedliche Produktgrößen und Linienanforderungen stehen Bandbreiten von 100, 200, 300 und 400 Millimetern zur Verfügung. Das modulare Design sowie flexible I/O-Elektronik erleichtern die Integration in bestehende Linien und die Anbindung an Füll-, Portionier- und Verpackungsmaschinen.

Ein besonderes Merkmal ist der Conveyor Run Only Mode. Er stellt sicher, dass die HACCP-relevante Metalldetektion auch dann aktiv bleibt, wenn keine Gewichtskontrolle erforderlich ist. Getrennte Ausschleusungen für Metallverunreinigungen und Gewichtsabweichungen sollen zudem helfen, Ausschuss gezielter zu trennen und Lebensmittelverluste zu reduzieren. Der Metalldetektor kompensiert dabei automatisch anwendungsspezifische Produkteffekte.

Die integrierte Vision-Einheit prüft obere und untere Etiketten automatisiert. Kameras oberhalb und unterhalb des Förderbands erfassen die Etiketten, während das Produkt von der Kontrollwaage auf das Auslaufband übergeht. Mithilfe optischer Zeichenerkennung werden Etikettenfehler, Druckfehler und minderwertige Druckbilder in Echtzeit erkannt und ausgeschleust.

Für die Bedienung bietet der Raptor Tritek bis zu 500 Produkteinstellungen. Metalldetektion und Kontrollwiegen werden über ein gemeinsames HMI gesteuert. Animationen und grafische Anweisungen führen durch Inbetriebnahme und Produktwechseltests. Die Single-Pass-Lernfunktion erkennt Produkteffekte und passt die Metalldetektoreinstellungen automatisch an. Auch das Vision-System erkennt Etikett, Schriftart und Farben automatisch, ohne dass Produktinformationen manuell gescannt oder eingegeben werden müssen.

Mit Blick auf digitale Berichts- und Dokumentationsanforderungen unterstützt das System Contact 4.0 sowie die Datenanbindung über OPC UA- und Ethernet/IP-Adapter. Dadurch lassen sich Produktions- und Inspektionsdaten aus mehreren Maschinen aggregieren und an zentrale Datensysteme weiterleiten.


Weitere Informationen zum Raptor Tritek und zu den technischen Details stellt Fortress Technology auf seiner Website bereit.


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