Illustrationsbild: KI-generiert
Fachlicher Austausch zwischen Industrie, Qualitätssicherung und Produktentwicklung zählt zu den Themenfeldern, die für Unternehmen im Umfeld der GDL relevant sind.

GDL VERNETZT LEBENSMITTELTECHNOLOGIE UND PRAXIS

Wissenstransfer, Weiterbildung, fachliche Interessenvertretung und Kontakte zu Wissenschaft und Industrie: Die Gesellschaft Deutscher Lebensmitteltechnologen (GDL) bietet Fachleuten und Unternehmen verschiedene Möglichkeiten zum Austausch. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der GDL-Kongress Lebensmitteltechnologie vom 24. bis 26. September 2026 in Dresden.

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Die Gesellschaft Deutscher Lebensmitteltechnologen (GDL) zählt rund 600 Mitglieder und versteht sich als berufsständische Organisation für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelwissenschaft. Sie verbindet Fachleute aus Industrie, Forschung, Hochschulen, Behörden und weiteren Bereichen der Lebensmittelwirtschaft. Neben Einzelpersonen können auch Unternehmen und andere juristische Personen als fördernde Mitglieder aufgenommen werden. Für Unternehmen kann die Mitgliedschaft deshalb insbesondere dort interessant sein, wo es um fachlichen Austausch, Weiterbildung und die Vernetzung ihrer Mitarbeitenden geht.

Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis

Eine zentrale Aufgabe der GDL ist der Austausch zwischen Wissenschaft und industrieller Praxis. Dazu veranstaltet die Gesellschaft Kongresse, Symposien und weitere Fachveranstaltungen. Mitglieder erhalten zudem regelmäßig Fachinformationen; ein Abonnement der Fachzeitschrift LEBENSMITTELTECHNIK ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Wie breit der fachliche Austausch angelegt ist, zeigt der 11. GDL-Kongress Lebensmitteltechnologie, der vom 24. bis 26. September 2026 an der Technischen Universität Dresden stattfindet. Der Kongress ist als deutschsprachiges Informations- und Diskussionsforum konzipiert, auf dem Forschungsergebnisse vorgestellt und deren Übertragung in die Praxis diskutiert werden. Posterausstellung und Firmenpräsentationen ergänzen das Vortragsprogramm.

20 Themenkreise in Dresden

Das Kongressprogramm umfasst 20 Themenkreise. Behandelt werden unter anderem Prozess- und Produktinnovationen, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Verfahrenstechnik, pflanzliche Proteine, Milchalternativen und hybride Lebensmittel, neue Bioressourcen und Novel Foods, Verpackungstechnologie, Analytik und Qualitätssicherung, Fermentation sowie Produktionsrohstoffe und Nebenströme.

Zu den konkreten technologischen Fragestellungen gehören energieeffiziente Trocknungsverfahren, der mechanische Energieeintrag beim Mischen, digitale Prozessmodelle und digitale Zwillinge, KI-Anwendungen in der Lebensmittelproduktion, kreislauffähige Papierverpackungen und die Verarbeitung pflanzlicher Proteine. Auch Präzisionsfermentation, alternative Rohstoffe und die Verwertung von Nebenströmen stehen auf dem Programm.

Der Kongressauftakt greift zudem das Jubiläum 70 Jahre Lebensmitteltechnik an der TU Dresden auf. Am letzten Veranstaltungstag steht Lebensmittelrecht und Regulierung auf dem Programm. Diskutiert werden unter anderem die Regulierung von Lebensmittelkontaktmaterialien mit Blick auf BPA und PFAS sowie neue genomische Techniken. Eine lebensmittelrechtliche Podiumsdiskussion und eine Führung durch das Institut schließen den Kongress ab.

GDL-Mitglieder erhalten für den Kongress reduzierte Teilnahmegebühren. Über die Veranstaltung hinaus bietet die Gesellschaft ihren Mitgliedern Zugang zu weiteren Fachveranstaltungen und Informationen sowie zu Kontakten innerhalb ihres Netzwerks.

Interessen der Lebensmitteltechnologie vertreten

Neben Weiterbildung und Wissenstransfer gehört die Vertretung der Lebensmitteltechnologie zu den satzungsgemäßen Aufgaben der GDL. Die Gesellschaft bringt fachliche Positionen in den Austausch mit Wissenschaft, Verbänden, Politik und Öffentlichkeit ein. Themen wie Lebensmittelkontaktmaterialien, Nachhaltigkeitsanforderungen oder die Diskussion um hochverarbeitete Lebensmittel zeigen, wie eng technologische Fragestellungen inzwischen mit regulatorischen und gesellschaftlichen Entwicklungen verbunden sind.

Auch internationale Kontakte gehören zum Netzwerk des Verbands. Für Unternehmen und ihre Mitarbeitenden eröffnet sich damit die Möglichkeit, Entwicklungen über das eigene unmittelbare Arbeitsumfeld hinaus zu verfolgen und Kontakte zwischen Forschung und industrieller Anwendung zu pflegen.


Anmeldung und weitere Informationen:
Informationen zum GDL-Kongress Lebensmitteltechnologie 2026 sowie Hinweise zu Anmeldung, Teilnahmegebühren und Organisation finden Interessierte hier...


 

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