MEHRWEG FÜR VORVERPACKTE LEBENSMITTEL
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Davide Mazzanti, CEO und Co-Founder von Sykell, sagt: „Mehrwegsysteme sind die Antwort auf den massiven Ressourcenverlust durch die Plastik-Einwegnutzung im Lebensmittelbereich.“ Die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR) schreibt Marken aufgrund des hohen Aufkommens von Plastik- und Verpackungsmüll ab 2030 vor, ihre Verpackungen mit mindestens zehn Prozent recyceltem Anteil zu versehen. Eine echte Herausforderung, lässt sich Rezyklateinsatz – mit Ausnahme des Einweg-Pfand-Prozesses für PET-Getränkeflaschen – bisher nur schwer und vor allem nicht skalierbar mit der Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit verbinden. „Genau hier setzen wir an und etablieren einen neuen Systemstandard zur Wiederverwendung von Lebensmittelverpackungen inklusive sortenreinem Recycling am End of Life der Gebinde. Damit können alle Akteure die maximale Menge an Verpackungen aus der Downcycling-Spirale mit planbarem Aufwand in einen echten Kreislauf überführen”, so Mazzanti weiter.
Das modulare Prefill-Gestaltungskonzept mit 500- und 1.500-Milliliter-Varianten ermöglicht Lebensmittelherstellern eine individuelle Markenführung. Die Verpackungen sind kategorieübergreifend einsetzbar– von vorverpackten Salaten und erhitzbaren Mahlzeiten über Snacks bis zu Molkerei- und Ersatzprodukten. Die Mehrweg-Ultrahochbarriere sorgt dafür, dass es keinen Unterschied in Geschmack, Geruch und Farbe zu vergleichbaren Einwegverpackungen gibt. Lebensmittelhersteller werden Teil des skalierbaren "Einfach-Mehrweg -Ökosystems" und gehen damit über die Forderungen der EU-Verpackungsverordnung hinaus. Die Verpackungen können von Endkonsumenten an über 6.000 Rückgabepunkten und über bestehende Pfandautomaten alltagstauglich zurückgeführt werden. Nicht zuletzt wird der begrenzte Platz von Rücknahmestellen im Lebensmittelhandel berücksichtigt, der von dieser standardisierten, skalierbaren Lösung bestmöglich ausgenutzt wird.
