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Hydraulische Ventilantriebe sind eine energieeffiziente, digital steuerbare Alternative zu pneumatischen Varianten.

VENTILTECHNIK ALS EFFIZIENZHEBEL

GEA hat einen Vertrag zur Übernahme des Geschäfts der Hydract A/S, eines dänischen Spezialisten für wasserhydraulische Prozessventile, unterzeichnet. Der Vollzug der Übernahme ist für Ende Januar vorgesehen. Mit der Transaktion wird GEA sein Ventilportfolio für die Getränke-, Molkerei- und Pharmaindustrie um eine Technologie erweitern, die vor allem den Energiebedarf für den Ventilbetrieb senken und so effizientere, ressourcenschonendere Anlagenkonzepte ermöglichen kann.

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Hydract-Ventilantriebe nutzen Wasser als Antriebsmedium und eliminieren damit den Bedarf an Druckluft, der bei pneumatischen Ventilen über energieintensive Kompressoren bereitgestellt werden muss. Zudem lassen sich die hydraulischen Antriebe in jeder Zwischenstellung positionieren und ermöglichen eine sehr präzise Durchflussregelung über das betriebene Ventil.

In Referenzanlagen – unter anderem in der Carlsberg-Brauerei im dänischen Fredericia – ermöglichen hydraulische Ventile auf diese Art kontinuierliche Inline-Mischprozesse. Sie beschleunigen Produktwechsel und helfen, Ressourcen effizienter zu nutzen. In Brau-, Molkerei- und Pharmaprozessen führt das zu höherer Effizienz und geringerem Ressourcenverbrauch – insbesondere dort, wo viele Produktvarianten über dieselbe Infrastruktur herzustellen sind.

GEA beabsichtigt, die Technologie in die Business Unit Valves & Pumps der neuen Division Pure Flow Processing zu integrieren. Die wasserhydraulischen Antriebe und Ventile von Hydract ergänzen dort das bestehende Angebot an hygienischen und aseptischen Einsitz-, Doppelsitz- und Regelventilen. Kunden gewinnen damit eine zusätzliche Option bei der Auswahl der passenden Ventiltechnologie für ihre Anwendungen.

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