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Bioaktive Kollagenpeptide eröffnen neue Positionierungen für Sportgetränke.
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Kollagen findet sich im Körper unter anderem in Knochen, Sehnen, Bändern, Muskelfaszien und Gelenken.
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Neben dem richtigen Fitnessprogramm ist auch die gesunde Sporternährung wichtig, um konstant Leistung zu bringen.

GESUNDE SEHNEN UND BÄNDER

Eine hohe Leistung kann nur erbracht werden, wenn Sportler verletzungs- und schmerzfrei sind. Und genau für diese Bereiche gibt es bislang kaum passende Getränkekonzepte. Die bioaktiven Kollagenpeptide von Gelita eröffnen hier spannende Möglichkeiten für die Entwicklung von Getränken – nicht nur dank ihrer in Studien nachgewiesenen Wirkweise, sondern auch wegen ihrer technologischen Eigenschaften. Von Thomas Wiese

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Im Leistungssport arbeitet man schon lange mit speziellen Getränken, um professionelle Athleten ernährungsphysiologisch zu unterstützen. Was als Nischenthema im Profisport begann, ist mittlerweile auch auf dem Massenmarkt angekommen. Am Point of Sale findet man unzählige RTD (ready to drink)- und Instant-Getränke mit unterschiedlichsten Positionierungen. Vitamine, Mineralstoffe, Kohlenhydrate und Proteine sollen ambitionierten Hobbysportlern dabei helfen, ihre ganz persönlichen Leistungsziele zu erreichen. Dabei liegt der Fokus dieser Produkte in aller Regel auf Themen wie Energiebereitstellung, Muskelwachstum oder schnelle Flüssigkeitsversorgung. Zu den Ausnahmen zählen bisher noch Getränke mit bioaktiven Kollagenpeptiden, die einen positiven Einfluss auf Zustand und Funktion des Körpers versprechen.

Stützprotein fürs Gewebe

Vor allem für Sportler ist es wichtig, auf den Kollagenhaushalt zu achten. Kollagen bildet mit einem Anteil von 30 Prozent den Hauptproteinanteil im menschlichen Körper. Es findet sich unter anderem in Knochen, Sehnen, Bändern, Muskelfaszien und Gelenken – dem sogenannten White Tissue. Hier ist es als Stützprotein beispielsweise für die Struktur des Gewebes verantwortlich. Kollagenpeptide sind hochreine Proteine tierischen Ursprungs, die durch partielle Hydrolyse aus nativem kollagenem Eiweiß gewonnen werden. Gelita hat eine Reihe von spezifischen bioaktiven Kollagenpeptiden (BCP) entwickelt, die jeweils auf unterschiedliche Körperzellen wirken und sie zur vermehrten Kollagenproduktion anregen. Studien zeigen, dass eine regelmäßige Einnahme von Kollagenpeptiden Abnutzungserscheinungen entgegenwirken kann. Bei Verletzungen von Sehnen und Bändern denkt man unweigerlich an intensive physische Belastungen wie sie bei Skifahrern, Leichtathleten oder Fußballern auftreten.

Um solchen Problemen vorzubeugen, hat Gelita Tendoforte entwickelt. Diese spezifischen bioaktiven Kollagenpeptide stimulieren die strukturbildenden Zellen von Sehnen und Bändern zur Kollagenbildung. So helfen sie, diese stark und flexibel zu halten. Das belegt beispielsweise eine Studie von Schunck und Oesser zu Fingergelenken: Im Rahmen der Studie aus dem Jahr 2013 wurde nachgewiesen, dass die orale Einnahme dieser spezifischen Kollagenpeptide nicht nur die Bänder stärkt, sondern auch die Dehnungseigenschaften der Fingergelenke verbessert. Eine weitere Studie, an der Sportler mit einer chronischen Achillessehnen-Tendinopathie – eine überlastungsbedingte, nicht entzündliche Sehnenerkrankung – teilnahmen, zeigte einen weiteren positiven Effekt von Tendoforte: Bereits nach drei Monaten ließen Beschwerden und Schmerzen nach, sodass die Teilnehmer ihr Lauftraining wieder aufnehmen konnten.

Mobil auf dem Feld

Doch nicht nur traditionelle Sportarten bergen ein Verletzungsrisiko, auch Gamer und E-Sportler sind betroffen. Ein häufig auftretendes Phänomen ist hier der sogenannte Gamer’s Thumb (Gamer Daumen) – eine Verletzung durch wiederholten Stress, die eine Entzündung der Sehnen in den Daumen verursacht. Leiden E-Sportler daran, werden bestimmte Bewegungen, wie die Bedienung von Tastatur und Maus, äußerst schmerzhaft. Neben den Sehnen und Bändern sind auch die Gelenke von Sportlern häufig stark belastet. Zu den Sportarten, die Gelenkknorpel besonders beanspruchen, gehören Basketball und Handball, aber auch Tennis. Schnelle Sprints, gefolgt von abruptem Abstoppen oder Richtungswechseln, können den Verschleiß in Fuß- und Kniegelenken verstärken. Auch hier bietet Gelita spezielle Kollagenpeptide, die den Gelenkknorpel unterstützen und sich problemlos für die Anwendung in Getränken eignen.

Fortigel wurde bereits in mehr als 20 Studien an ungefähr 2.000 Probanden getestet. Die Ergebnisse zeigen einheitlich, dass sich die Kollagenpeptide stimulierend auf die Biosynthese der extrazellulären Knorpelmatrix auswirken. Damit bestätigt die Wissenschaft, dass Fortigel nicht bei den Symptomen von Verschleißerscheinungen ansetzt, sondern direkt bei deren Ursachen: Durch den Wiederaufbau von geschädigtem Knorpelgewebe konnten Schmerzen der Studienteilnehmer signifikant vermindert und ihre Mobilität gleichzeitig deutlich gesteigert werden.

Für ein starkes Knochengerüst

Auch starke Knochen sind für Sportler von essenzieller Bedeutung, denn regelmäßige Überbelastung kann hier zu schwerwiegenden Problemen wie Ermüdungsbrüchen führen. Deshalb hat Gelita Fortibone entwickelt. Diese Kollagenpeptide unterstützen die Knochengesundheit, indem sie die Knochenmineraldichte erhöhen. Um die langfristigen Auswirkungen einer Supplementierung zu bewerten, untersuchte eine Studie den Effekt an postmenopausalen Frauen. Dabei erhielten 131 Teilnehmerinnen mit einem Altersdurchschnitt von 64 Jahren und altersbedingter Abnahme der Knochenmineraldichte zwölf Monate lang eine Tagesdosis von fünf Gramm Fortibone oder Maltodextrin als Placebo. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen einen eindeutigen anabolen Effekt, also einen deutlichen Anstieg der Knochenmineraldichte in der Gruppe, die die Kollagenpeptide einnahm. Verglichen mit der Kontrollgruppe wiesen die Probandinnen der Fortibone-Gruppe am Ende der Studie eine signifikant erhöhte Knochendichte auf.

„Ob als alleinige funktionale Zutat in so genannten Powder-Drinks, als konzentrierte Lösung in einer Trinkampulle oder zusammen mit anderen Wirkstoffen in Sportgetränken oder Near-Water-Produkten – den kreativen Möglichkeiten bei der Entwicklung von Getränkekonzepten mit BCP sind auch dank ihrer hervorragenden technologischen Eigenschaften keine Grenzen gesetzt“, so Dr. Stephan Hausmanns, Vice President Health & Nutrition bei Gelita. Die geschmacks- und geruchsneutralen Kollagenpeptide sind sehr gut in kaltem Wasser löslich und bilden eine klare Lösung. Darüber hinaus sind sie hitze- und säurestabil und lassen sich mit anderen Nährstoffen wie Mineralsalzen oder Vitaminen kombinieren. Da die Peptide eine gute Bioverfügbarkeit aufweisen, werden sie vom Körper schnell aufgenommen. Die Einnahme ist sicher und sie sind nicht allergen. Außerdem sind sie frei von Fett, Cholesterin, Kohlenhydraten sowie Gluten. Nicht zuletzt werden sie als Lebensmittel deklariert und benötigen keine E-Nummer, weshalb sie auch für die Entwicklung von Getränken mit Clean-Label-Rezeptur geeignet sind.

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