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Noch deutlicher als bereits 2025 wird sich Künstliche Intelligenz auch in diesem Jahr wie ein roter Faden durch die Hallen der Hannover Messe ziehen.

KI IN ALLEN HALLEN DER HANNOVER MESSE

Mit einer neuen Themenstruktur und einer optimierten Besucherführung geht die Hannover Messe am 20. April an den Start. Die Themen Automatisierung und Digitalisierung stehen dabei im Mittelpunkt. Rund 3.500 Aussteller aus aller Welt zeigen dann fünf Tage lang ihre Innovationen und Lösungen für die produzierende Industrie.

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Künstliche Intelligenz stellt eine Schlüsseltechnologie dar. Ihre Anwendung verändert Unternehmensprozesse und Geschäftsmodelle grundlegend und ermöglicht so eine wettbewerbsfähige, effiziente und intelligente Produktion. Auf der Messe zieht sich KI wie ein roter Faden durch alle Hallen und spielt an vielen Ständen eine zentrale Rolle.

„Automatisierung und Digitalisierung rücken räumlich und inhaltlich enger zueinander. Damit folgt die Messe einem klaren Trend: Software und Hardware wachsen in der Industrie immer stärker zusammen – von KI-gesteuerten Robotern über datenbasierte Fertigungsoptimierung bis hin zu digitalisierten Lieferketten“, sagt Hubertus von Monschaw, Global Director Trade Fair and Product Management der Hannover Messe bei der Deutschen Messe AG. „Die neue Hallenstruktur macht sichtbar, was in den Fabriken längst Realität ist.“

Bei der Automatisierung geht es unter anderem um Sensorik, Industriekommunikation, Embedded Solutions sowie elektrische Antriebstechnik und Motion Control. Diese Kernbereiche bilden das Rückgrat moderner Industrie 4.0-Lösungen. Hier kommen auch die neuesten Robotik-Trends mit KI-basierten Wahrnehmungssystemen, autonomen mobilen Manipulatoren sowie humanoiden Robotern ins Spiel. Deren Vorteil gegenüber klassischen Industrierobotern liegt weniger in der reinen Leistungsfähigkeit, sondern vielmehr in ihrer Anpassungsfähigkeit: Sie sind dafür ausgelegt, von Menschen entwickelte Werkzeuge, Arbeitsplätze und Infrastrukturen zu nutzen. So ermöglichen sie die Automatisierung von Prozessen oder Änderungen an etablierten Abläufen und Produkten, ohne die gesamte Produktionsumgebung umzubauen. Auch im Bereich Robotik sind viele Fortschritte auf der Softwareseite zu erwarten. Neben verbesserten digitalen Zwillingen durch datengetriebene Methoden rücken Simulation und virtuelle Inbetriebnahme in den Vordergrund, um Roboter schneller programmieren oder anlernen zu können.

Auf der Hannover Messe zeigt sich einmal mehr, dass moderne Industriesoftware das Rückgrat effizienter, vernetzter und zukunftsfähiger Produktion ist. Sie verbindet Maschinen, Menschen und Prozesse zu einem intelligenten Gesamtsystem – von der Produktentwicklung über die Fertigung bis hin zur Instandhaltung. Ob Produktionsplanung, Anlagensteuerung, Datenanalyse oder digitale Zwillinge, moderne Industriesoftware treibt die Optimierung industrieller Prozesse entscheidend voran. Sie hilft Unternehmen, Ressourcen effizient einzusetzen, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Im Zusammenspiel mit Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Edge Computing und dem Industrial Internet of Things (IIoT) eröffnen sich neue Potenziale für Effizienz, Nachhaltigkeit und Innovation. Software entwickelt sich dabei zunehmend zum strategischen Differenzierungsfaktor: Nur wer seine Daten in Echtzeit nutzt und die Produktion dynamisch steuert, kann sich in schnelllebigen Märkten erfolgreich positionieren.

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