© Planteneers/Hydrosol
Planteneers und Hydrosol entwickeln permanent neue Produktideen für die globalen Märkte mit ihren jeweiligen spezifischen Anforderungen.

MIT NEUEN TECHNOLOGIEN GLOBALE HERAUSFORDERUNGEN MEISTERN

Mit einem Umsatz von 764 Millionen Euro verbuchte die Hamburger Stern-Wywiol Gruppe im vergangenen Jahr erneut einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich. Mit zwölf Spezialbetrieben in Deutschland, 19 Auslandsfilialen, zehn Technologiezentren und Produktionsstandorten in neun Ländern rund um den Globus gehört die inhabergeführte Firmengruppe zu den Global Playern im Bereich der Food & Feed Ingredients.

Seite 1/1 1 Minute

Seite 1/1 1 Minute

Zwei der Wachstumstreiber im Firmenverbund sind die Tochterunternehmen Hydrosol und Planteneers. Während sich Hydrosol seit vielen Jahren als einer der führenden internationalen Anbieter für Stabilisierungs- und Texturierungssysteme im Markt etabliert hat, zählt Planteneers zu den erfolgreichen Newcomern im Wachstumsmarkt der pflanzlichen Alternativen. Wesentliche Faktoren für den Erfolg beider Unternehmen sind intensive Forschung und die Entwicklung von innovativen Technologien, ein Gespür für aufkommende Trends sowie die Nähe zu den Kunden und Märkten. „Die Nähe zum Markt ist entscheidend für uns. Nur so können wir unseren Kunden die Lösungen bieten, die sie benötigen – und die sie von uns erwarten. Unsere Innovationen sind passgenau auf die individuellen Kundenanforderungen abgestimmt“, so Dr. Matthias Moser, Geschäftsführer der Food Ingredients Division der Stern-Wywiol Gruppe.

Man will zukünftige Trends mitgestalten. „Herausforderungen bei der Rohstoffbeschaffung, erhöhte Energiekosten, steigende Ansprüche einer wachsenden Weltbevölkerung an Geschmack, Aussehen und Qualität von Lebensmitteln und nicht zu vergessen: Klimawandel und Digitalisierung. Die Welt verändert sich rasanter als je zuvor. Dennoch blicken wir optimistisch in die Zukunft“, erklärt Moser. „Wir sehen bei all den Hürden auch die Chance, mit wissenschaftlichen und technologischen Innovationen die passenden Lösungen auf die großen Herausforderungen zu bieten.“

Dazu zwei aktuelle Beispiele: „Sowohl der zelluläre Ansatz zur Herstellung von kultiviertem Fleisch als auch die Präzisionsfermentation zur Gewinnung von Milchproteinen bieten die Chance, auch in Zukunft mit innovativen Rohwaren und Produkten zu arbeiten“, so Katharina Schäfer, Teamleiterin Produktmanagement bei Hydrosol. „Natürlich gibt es bei der Entwicklung dieser Zukunftstechnologien derzeit noch Herausforderungen – unter anderem die Skalierung oder auch die Akzeptanz seitens der Konsumenten. Sobald diese jedoch überwunden sind, können die Zukunftstechnologien einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung leisten.“

Hydrosol und Planteneers arbeiten intensiv an zukunftsträchtigen Konzepten, wie auch Dr. Dorotea Pein, Direktor Food Trends und Innovationen, erläutert. Im Mittelpunkt stehen Ingredients wie neue Proteine und Enzyme, Mega-Trends wie Gesundheit & Ernährung sowie die Bereiche Digitalisierung und Rohstoffbeschaffung. „Wir sind davon überzeugt, dass wir in eine vielversprechende Zukunft mit vielen Möglichkeiten blicken“, kommentiert Moser. „Die Lebensmitteltechnologie ist eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Davon bin ich mehr denn je überzeugt.“

×