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BN-/BNC-Submikron-Hochpräzisions-Tiefenfilterkerzen bieten mit unterschiedlichen Längen und Adapterausführungen ein breites Anwendungsspektrum.

STABILE PROZESSE UND HOHE FILTRATQUALITÄT

Mit den neuen BN-/BNC-Submikron-Hochpräzisions-Tiefenfilterkerzen erweitert Wolftechnik sein Portfolio. Die Filterkerzen decken absolute Filterfeinheiten von 0,3 bis ein Mikrometer ab und eignen sich damit für Anwendungen, die bislang häufig mit Faltelementen realisiert wurden. Anwender profitieren von hoher Rückhalterate, großer Schmutzaufnahmekapazität und langen Standzeiten bei gleichzeitig stabiler Filterstruktur für anspruchsvolle Prozessbedingungen.

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Die Tiefenfilterkerzen wurden für Anwendungen entwickelt, in denen eine zuverlässige Partikelkontrolle unterhalb von einem Mikrometer entscheidend ist. Dazu zählen unter anderem Getränkeprozesse. „Mit den neuen BN-/BNC-Submikron-Hochpräzisions-Tiefenfilterkerzen erweitern wir unser Tiefenfilterprogramm gezielt in einen Bereich, in dem Anwender hohe Rückhalteraten, lange Standzeiten und stabile Prozesse erwarten“, sagt Peter Krause, Geschäftsführer von Wolftechnik. Im Unterschied zu reinen Oberflächenfiltern werden Partikel in Tiefenfilterkerzen nicht nur an der Oberfläche, sondern in der gesamten Filtermatrix zurückgehalten. Das erhöht die Schmutzaufnahmekapazität, verlängert die Standzeit und reduziert Wechselintervalle sowie ungeplante Stillstände.

Verfügbar sind die Filterfeinheiten 0,5/ ,7/1,0 Mikrometer absolut für BN sowie zusätzlich 0,3 Mikrometer absolut für BNC. Die Rückhalterate liegt bei allen verfügbaren Feinheiten bei größer/gleich 99,9 Prozent. Damit lassen sich hohe Qualitätsanforderungen realisieren, ohne Prozesse durch unverhältnismäßig steigende Druckverluste unnötig zu belasten. Gerade in kontinuierlichen Anlagen ist das ein wichtiger Beitrag zu gleichmäßiger Filtratqualität und hoher Anlagenverfügbarkeit.

Die Tiefenfilterkerzen bestehen zu 100 Prozent aus ultrafeinen Polypropylen-Bikomponentenfasern. Durch die thermisch gebundene dreidimensionale Struktur entsteht eine stabile Matrix mit definierter Porenweite – ohne zusätzliche Bindemittel. Ein Dichtegradient innerhalb des Filtermediums sorgt dafür, dass Partikel stufenweise von außen nach innen eingelagert werden. So bleibt die Rückhalterate auch bei höheren Differenzdrücken stabil. Gleichzeitig überzeugt die Filterstruktur durch hohe mechanische Belastbarkeit, Formstabilität und geringe Faserabgabe. Vornehmliche Einsatzbereiche sind leichtviskose Medien oder sensible Anwendungen mit hohen Reinheitsanforderungen. Die Filter sind FDA-konform gemäß CFR Title 21 für den Kontakt mit Getränken. Die höchste Betriebstemperatur liegt bei 80 Grad Celsius, der maximale Differenzdruck bei 5,5 bar bei 20 Grad Celsius beziehungsweise 1,5 bar bei 80 Grad Celsius.

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