VERPACKUNGSKOSTEN DAUERHAFT SENKEN
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ach Angaben des Maschinenbauers entscheidet heute weniger der reine Anschaffungspreis über eine Investition als vielmehr die langfristige Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus. Dazu zählen unter anderem Energie- und Materialverbrauch, Wartungsaufwand, Stillstandszeiten sowie die Fähigkeit, neue Verpackungskonzepte und regulatorische Anforderungen umzusetzen. Auch mit Blick auf die kommende europäische Verpackungsverordnung PPWR gewinnt dieser Aspekt weiter an Bedeutung.
Im Zentrum des Messeauftritts steht unter anderem der Sealpac A7max. Die Anlage ist auf hohe Linienflexibilität ausgelegt und soll Verpackungskosten insbesondere dort senken, wo sie im Produktionsalltag entstehen – etwa bei Rüstzeiten, Stillständen oder geringer Auslastung. In Düsseldorf präsentiert Sealpac den Traysealer als doppelbahnige Hochleistungslinie. Gezeigt wird zudem ein neu entwickeltes Schalenkonzept mit ultraleichten rPET-Mono-Lightweight-Schalen, das selbst bei kontaminierten Schalenrändern eine zuverlässige Versiegelung mit nur 35 Mikrometer dünner Oberfolie ermöglichen soll.
Für zusätzliche Flexibilität verarbeitet die Anlage unterschiedliche Tray-Formate, Materialien und Verpackungssysteme. Genannt werden unter anderem UltraLight PP, FiberWise und eTray. Schnelle Werkzeugwechsel sollen häufige Produktumstellungen erleichtern und die Produktivität erhöhen.
Ein weiteres Highlight ist der Hochleistungsthermoformer Sealpac F6. Bei dieser Maschine steht die Anlagenverfügbarkeit im Mittelpunkt. Funktionen wie Bahnkantensteuerung, automatische Kettenspannungskorrektur und kontinuierliche Prozessüberwachung sollen manuelle Eingriffe reduzieren und ungeplante Stillstände minimieren. Ergänzt wird das Konzept durch ein hygienegerechtes Design, das Reinigungszeiten verkürzen und Wartungsprozesse vereinfachen soll.
Mit dem Plug&Pack-Werkzeugwechselsystem setzt Sealpac zudem auf schnelle und ergonomische Formatwechsel. Optimierte Energie- und Luftverbräuche sollen die laufenden Kosten zusätzlich senken. Gerade bei hohen Stückzahlen sieht das Unternehmen darin einen wesentlichen Hebel für eine schnelle Amortisation.
Auch kleinere Produktionsumfänge adressiert der Hersteller mit dem halbautomatischen Traysealer Sealpac M-Flex. Die kompakte Lösung richtet sich unter anderem an Handwerksbetriebe und Anwendungen mit begrenzter Stellfläche. Kurze Rüstzeiten, einfache Bedienung und die Möglichkeit, Verpackungssysteme wie FlatSkin wirtschaftlich umzusetzen, sollen Betrieben mehr Kostenkontrolle auch bei kleineren Losgrößen ermöglichen.
Neben der Maschinentechnik zeigt Sealpac auf dem Messestand zudem einen "Supermarkt der Innovationen". Dort werden internationale Verpackungstrends anhand realer Endprodukte vorgestellt. Im Fokus stehen laut Unternehmen vor allem Konzepte aus dem Convenience-Bereich, die eine jüngere Konsumentengruppe ansprechen und Effizienz mit Produktqualität verbinden sollen.
„Wir zeigen auf der Interpack 2026, dass Effizienz nicht durch einzelne Features entsteht, sondern durch das Zusammenspiel aller Komponenten“, erklärt Stefan Dangel, Vertriebs- und Marketingleiter bei Sealpac. Ziel sei es, Verpackungsprozesse stabil und wirtschaftlich auszulegen, damit sich Investitionen schnell auszahlen.
