© Gerhard Schubert GmbH
Schubert stellt erstmals auf der interpack 2026 eine neue Generation modularer Verpackungsmaschinen vor, die auf schaltschrankloser Antriebstechnik von Bosch Rexroth basiert.

SCHUBERT SETZT AUF ANTRIEBSTECHNIK VON BOSCH REXROTH

Zentrale Schaltschränke brauchen Platz, erhöhen den Verkabelungsaufwand und erschweren modulare Maschinenkonzepte. Die Gerhard Schubert GmbH setzt daher auf die neueste Generation schaltschrankloser Antriebstechnik von Bosch Rexroth und steigert damit Modularität, Integrationsgrad und Flexibilität seiner Maschinen.

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„Für uns ist der modulare Maschinenbau seit Jahren ein zentraler Erfolgsfaktor“, erklärt Jan Köhler, Head of Control Technology/Control Development bei der Gerhard Schubert GmbH. „Mit der neuen Verpackungsmaschinen-Generation gehen wir den nächsten Schritt. Wir entwickeln unseren schaltschranklosen Ansatz gezielt weiter und schaffen zusätzliche Freiheitsgrade für unsere Maschinenarchitektur.“

Gemeinsam mit Bosch Rexroth verfolgt Schubert bei der Antriebstechnik einen dezentralen Ansatz: Die Antriebe werden direkt in die Maschinenstruktur integriert – in Zukunft deutlich stärker als bei vorherigen Lösungen, bei denen sie teilweise noch im erweiterten Kabelkanal untergebracht waren. Zentrale Elemente sind die schaltschranklose Servoantriebstechnik ctrlX DRIVE cabinet-free einschließlich Versorgungsgeräte sowie Servomotoren der Baureihen MS2N und MS2S von Bosch Rexroth.

Die neue Antriebsgeneration bietet dabei eine durchgängige Skalierbarkeit – von Einzelachs- bis hin zu Doppelachsgeräten und unterschiedlichen Leistungsgrößen. Dadurch lassen sich Antriebslösungen optimal an den jeweiligen Leistungsbedarf der Maschine anpassen. Die skalierbare Antriebsarchitektur trägt außerdem zur Bauraumoptimierung bei: Durch den Einsatz von Doppelachsgeräten und dezentralen Versorgungsgeräten lässt sich die benötigte Installationsfläche deutlich reduzieren und die Integration in die Maschine vereinfachen. Neben Linienstrukturen sind auch Stern- oder T-Topologien realisierbar. Maschinenmodule können so deutlich freier kombiniert und erweitert werden.

Neues Energiekonzept

In der neuen Architektur werden die Antriebe über einen gemeinsamen DC-Zwischenkreis verbunden. Dadurch können sie Energie untereinander austauschen, zum Beispiel wenn Bremsenergie einer Achse von einer anderen genutzt wird, ohne Verluste durch Rückspeisung ins Netz. Eine zentrale Energieversorgung ermöglicht den Energieausgleich über die gesamte Maschine hinweg. Gleichzeitig sorgt die geregelte Zwischenkreisspannung für eine konstante Performance der Maschine, auch bei unterschiedlichen Netzbedingungen. Das reduziert Wandlungsverluste und erhöht die Energieeffizienz der gesamten Maschine.

Entwicklung in enger Partnerschaft

Die technologische Weiterentwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen Schubert und Bosch Rexroth. Schubert wurde für die neue Generation der schaltschranklosen Antriebstechnik als Leitkunde frühzeitig in den Entwicklungsprozess eingebunden. „Die enge Zusammenarbeit mit Bosch Rexroth hat es uns ermöglicht, unsere Anforderungen direkt in die Entwicklung einfließen zu lassen und die Technologie frühzeitig unter realen Bedingungen zu erproben“, so Köhler.

Die neue Generation modularer Verpackungsmaschinen stellt Schubert erstmals auf der interpack 2026 vor. Ihre Architektur bleibt offen für zukünftige Erweiterungen – sowohl hinsichtlich zusätzlicher Funktionen als auch bei der Skalierung auf größere Maschinenkonzepte und andere Leistungsklassen.

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