© Theegarten-Pactec
Mit der erstmals zur interpack präsentierten FPC6 legt Theegarten-Pactec den Fokus bewusst auf stabile Effizienz.

VOM SCHLAUCHBEUTEL DIREKT IN DEN KARTON

Wenn auf der interpack 2026 Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette gezeigt werden, die Prozesse effizienter machen, Ressourcen schonen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern, darf Theegarten-Pactec nicht fehlen. Das Unternehmen präsentiert erstmals auf einem Gemeinschaftsstand mit Partner Makrev seine maßgeschneiderten Verpackungsmaschinen für jede Produktart und Anforderung

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Mit den neuen Packstoffen verändern sich auch die Maschinenkonzepte. Flexibilität, Modularität und schnelle Umrüstbarkeit rücken stärker in den Mittelpunkt. Ein Beispiel dafür liefert Theegarten-Pactec. Das Unternehmen, das vor allem für High-Speed-Lösungen zur Verpackung kleinstückiger Süßwaren bekannt ist, stellt zur interpack eine neue Maschinengeneration für das Verpacken in Schlauchbeutel vor. Im Mittelpunkt steht dabei weniger eine reine Leistungssteigerung als vielmehr stabile Effizienz, hohe Flexibilität und eine möglichst einfache Bedienung.

Mit der erstmals präsentierten FPC6 verpackt die Maschine Schokoladenriegel, -tafeln und -pralinen zuverlässig in Schlauchbeutel. Sie richtet sich an Hersteller von Schokolade, Süßwaren, Müsli- und Proteinriegeln, Functional Food sowie Snacks und kann auch in automatisierte Linien integriert werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der direkten Weiterverarbeitung: Die Schlauchbeutel lassen sich unmittelbar in einen nachgeschalteten Kartonierer BLM überführen.

Bei der Konstruktion der Maschine stand zudem eine reduzierte Komplexität im Vordergrund. Mechanische Weiterentwicklungen erleichtern die Bedienung und unterstützen auch weniger erfahrene Operatoren. Ein überarbeitetes Bedienkonzept zeigt mögliche Störstellen direkt an der Maschine an und erleichtert so die Fehlersuche. Auch Formatwechsel und Reinigung wurden vereinfacht. Verschmutzungsanfällige Komponenten lassen sich werkzeuglos ausbauen und nach dem sogenannten Poka-Yoke-Prinzip, einer japanischen Methode zur Vermeidung von Fehlern in Arbeitsprozessen, wieder einsetzen, sodass ein falscher Einbau praktisch ausgeschlossen ist. Darüber hinaus verarbeitet die FPC6 unterschiedliche Packmittel mit hoher Flexibilität. Neben Kaltsiegeln und Heißsiegeln beherrscht die Maschine auch Trennnahtschweißen für wasserlösliche Folien. Eine integrierte Vorheizstrecke erlaubt zudem die Verarbeitung sensibler Materialien wie Papier oder recyclingfähiger Monofolien.

Im Verpackungsprozess muss im Schnitt alle 20 bis 30 Minuten das Packmittel gewechselt werden, weshalb auch die Packmittelabrollung der FPC6 optimiert wurde. Im Zusammenspiel mit der Siegeleinrichtung übernimmt das sogenannte "Flying Splice" kritische Schritte, die früher präzises Einfädeln und Aufkleben des doppelseitigen Klebestreifens erforderten. Eine mit Klebeband vorbereitete Rolle wird einfach aufgelegt, weitere Schritte oder besondere Vorkehrungen sind nicht nötig. Das korrekte Anlegen, Ausrichten und Einziehen erfolgt jeweils automatisch. Der Rollenwechsel kann darüber hinaus ohne Geschwindigkeitsreduzierung durchgeführt werden, selbst bei Packmittelgeschwindigkeiten von 150 Metern pro Minute.

 

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